ProtonMail unterstützt Anonymisierungsnetzwerk Tor

von Stefan Beiersmann

Der verschlüsselte E-Mail-Dienst verfügt nun über eine eigene Onion Site. Sie ist per Tor-Browser und auch über iOS und Android erreichbar. ProtonMail reagiert damit auf die Zensur seines E-Mail-Diensts in immer mehr Ländern. weiter

Tor Project hält an Vorwürfen gegen Jacob Appelbaum fest

von Stefan Beiersmann

Aussagen von Betroffenen sollen unter anderem "sexuell aggressives" Verhalten seitens Appelbaum bestätigen. In anderen Fällen werden ihm Einschüchterungen und Demütigungen vorgeworfen. Appelbaum selbst hat sich nicht an den Ermittlungen beteiligt. weiter

Forscher der TU Darmstadt härten Tor Browser

von Florian Kalenda

Statt Address Space Layout Randomization kommt ein neues System namens Selfrando zum Einsatz. Es randomisiert den Speicherort jeder einzelnen Programmfunktion. Dadurch werden Exploits schwerer zu schreiben, die Speicherkorruption nutzen, weiter

Tor Browser 6.0 basiert auf Firefox 45 ESR

von Stefan Beiersmann

Das neue Release unterstützt nun HTML-5-Videos auf Youtube. Als Suchmaschine haben die Entwickler DuckDuckGo voreingestellt. Code-Signing soll indes Probleme bei der Installation unter Mac OS X beheben. weiter

Tor Project arbeitet an neuer Verschlüsselungstechnik

von Stefan Beiersmann

Sie basiert auf einem verteilten Zufallsgenerator. Mehrere Computer im Tor-Netzwerk erzeugen künftig zufällige Zahlen, die zur Erstellung von Verschlüsselungsschlüsseln benutzt werden. Das soll die Schlüssel unvorhersehbar machen. weiter

Tor-Entwicklerin floh aus Angst vor FBI nach Deutschland

von Florian Kalenda

FBI-Agenten forderten ein persönliches Gespräch mit der Entwicklerin. Mit dem Anwalt der Familie wollten sie nicht sprechen und auch keine Gründe nennen. Im Dezember flog sie verängstigt nach Europa. Im April erkundigte sich das FBI nach der korrekten Adresse für eine Vorladung unter Strafandrohung - erneut ohne Gründe. weiter

FBI-Malware Torsploit stammt von ehemaligem Tor-Entwickler

von Bernd Kling

Matt Edman arbeitete bis 2009 beim Tor-Projekt und schuf später im FBI-Auftrag Anti-Tor-Malware. Diese kam bei Ermittlungen der US-Bundespolizei und von Geheimdiensten zum Einsatz. Sie nutzte eine Flash-Anwendung, um die IP-Adressen von Tor-Nutzern an FBI-Server außerhalb des Anonymisierungsnetzwerks zu senden. weiter

Eine Million Nutzer greift via Tor auf Facebook zu

von Florian Kalenda

Die Anzahl hat sich seit der Einführung im November 2014 ziemlich linear entwickelt. Auch Facebooks Android-App unterstützt Tor-Nutzung. Ein anonymer und durch Verschlüsselung gegen Überwachung geschützter Anwender muss sich gegenüber Facebook ganz normal identifizieren. weiter

US-Justiz streitet um Tor-Browser-Exploit

von Florian Kalenda

Im Fall einer Kinderpornografie-Site zweifelt die Verteidigung an der Rechtmäßigkeit der Ermittlungsmethoden. Der Richter nannte diese Frage berechtigt und forderte das FBI zur Veröffentlichung des Exploits auf. Das Justizministerium protestiert nun dagegen. weiter

Studie: 3,67 Prozent der Top-Websites sperren Tor-Nutzer aus

von Florian Kalenda

2,5 Prozentpunkte lassen sich auf das Content Delivery Network von CloudFlare zurückführen. In seinem Reputationssystem sind Tor-Exit-Knoten durchweg schlecht gerankt. Forscher sehen dies als Erschwernis für Anwender in Ländern mit Internetzensur. weiter

Tor-Projekt sammelt über 200.000 Dollar Crowdfunding-Kapital

von Björn Greif

Konkret erhielt es in den vergangenen Monaten von 5265 Unterstützern insgesamt 205.874 Dollar. Das Geld soll hauptsächlich in die Weiterentwicklung und Pflege des Anonymisierungsnetzwerks fließen. Geplant sind etwa neue Datenschutzwerkzeuge und Helpdesks. weiter

Facebooks Android-App ermöglicht Tor-Verbindungen

von Florian Kalenda

Anwender müssen zusätzlich die Proxy-App Orbot installieren. Ein aktuell verteiltes Update der Facebook-App macht die Option dann wählbar. Die Verbindung wird gegenüber Dritten abgesichert - Facebook erfährt nicht weniger als sonst über seine Nutzer. weiter

Tor Project startet Sicherheitslücken-Prämienprogramm

von Stefan Beiersmann

Anfänglich steht es Forschern nur auf Einladung zur Verfügung. Finanzielle Unterstützung erhält das Tor Project vom Open Technology Fund. Der Exploit-Broker Zerodium zahlt derzeit bis zu 30.000 Dollar für Lücken im Tor-Netzwerk. weiter

Französische Polizei fordert Verbot von Tor und öffentlichen WLAN-Netzen

von Florian Kalenda

Dies soll durch erweiterte Notstands- und Antiterrorgesetze festgeschrieben werden. Zudem will man VoIP-Dienste zwingen, ihre Schlüssel bei staatlichen Stellen zu hinterlegen. Die Entwürfe könnten schon im Januar dem Parlament vorliegen. Allerdings zweifelt selbst das Innenministerium, ob sie verfassungsgemäß sind. weiter

Zusammenarbeit mit FBI: Tor-Entwickler beschuldigen US-Uni

von Bernd Kling

Die Carnegie Mellon University soll 1 Million Dollar für ihre Mitwirkung erhalten haben. Nach Gerichtsdokumenten betrieben universitäre Forscher Computer im Anonymisierungsnetzwerk, um die Anonymität zahlreicher Nutzer zu brechen. Sie nutzten dabei offenbar einen inzwischen behobenen Fehler im Tor-Protokoll. weiter