GCHQ-Direktor: Technikfirmen helfen routinemäßig Strafermittlern

von Stefan Beiersmann

Ein Verbot von Verschlüsselung oder die Einführung von Hintertüren lehnt er ab. Ihm zufolge geht es nur darum, den Missbrauch von Sicherheitsfunktionen durch Kriminelle zu bekämpfen. Dabei müssten Technikfirmen jedoch auch künftig den Ermittlern helfen. weiter

Kontrolltribunal: GCHQ-Hacks kein Gesetzesverstoß

von Florian Kalenda

Kläger Privacy International ist von der Entscheidung "enttäuscht" und will in Berufung gehen. Eine "hervorgezauberte Regierungsrichtlinie" kann die Praxis nach seiner Ansicht nicht legitimieren. Der Geheimdienst hatte eingeräumt, dass etwa ein Fünftel seiner Erkenntnisse aus gehackten Computernetzen stammt. weiter

GCHQ: Massenüberwachung sämtlicher Internet-Nutzer

von Bernd Kling

Der britische Nachrichtendienst wollte die Surfgewohnheiten "aller sichtbaren Nutzer im Internet" erfassen. Ein weiteres Programm analysierte die Kommunikation per Messenger, E-Mail, Skype, Textnachrichten und Social Media. Das GCHQ zapft transatlantische Glasfaserkabel an und sammelt Daten weltweiter Nutzer in seinem Speichersystem "Black Hole". weiter

NSA und GCHQ spähten Antivirenhersteller aus

von Florian Kalenda

Möglicherweise wurden deren Programme auch als Angriffsvektor ausspioniert. Das GCHQ führte dazu ein Reverse Engineering durch. Im Genehmigungsantrag bezeichnete es Kasperskys Virenschutz als Hindernis für seine Arbeit. weiter

Russland und China haben angeblich Zugriff auf Snowden-Dokumente

von Stefan Beiersmann

Sie sollen die Unterlagen des Whistleblowers entschlüsselt haben. Die Unterlagen enthalten auch Informationen über die Arbeitsweise von Geheimagenten. Der britische Geheimdienst soll deswegen aus Angst vor deren Enttarnung Agenten aus mehreren Ländern abgezogen haben. weiter

Großbritannien: Immunität für Geheimdiensthacker

von Stefan Beiersmann

Die Gesetzesänderung hat die Regierung kürzlich ohne jede öffentliche Diskussion durchgesetzt. Bürgerrechtler haben jetzt im Rahmen einer Klage gegen den GCHQ davon erfahren. Geheimdienste und Polizei können demnach straffrei aus der Ferne in Computer von Verdächtigen einbrechen. weiter

Britischer Geheimdienst zeigt Raspberry-Pi-Supercomputer

von Stefan Beiersmann

Er besteht aus insgesamt 66 Raspberry-Pi-Boards. Sie sind über ein Netzwerk miteinander verbunden, über das sie auch ihren Strom beziehen. Der Geheimdienst will damit Nachwuchstechnikern das Parallel Computing näher bringen. weiter

Gemalto: Geheimdienste können keine 3G- und 4G-Schlüssel gestohlen haben

von Florian Kalenda

Diebstähle waren höchstens in Einzelfällen möglich und betrafen dann ausschließlich 2G-Netze. Vier der zwölf von The Intercept genannten Netzbetreiber sind zudem keine Gemalto-Kunden. Allerdings war 2G-Mobilfunk 2010 in NSA-Zielländern wie Afghanistan noch weit verbreitet. weiter

Edward Snowden auf Reddit: Ich hätte früher handeln sollen

von Florian Kalenda

Dann wären die Überwachungsprogramme noch weniger etabliert gewesen. Eine Rücknahme einmal bewilligter Sonderrechte ist Snowden zufolge immer schwierig. Er lobte ausdrücklich Apple und Google für ihre verstärkten Verschlüsselungsbemühungen. weiter

SIM-Karten-Hersteller Gemalto untersucht Hackerangriff von NSA und GCHQ

von Stefan Beiersmann

Bisher kann es keinen Bezug zwischen früheren Angriffsversuchen und dem Einbruch der Geheimdienste feststellen. EU-Politiker fordern unter anderem von der niederländischen Regierung eigene Ermittlungen. Die Deutsche Telekom ist nach eigenen Angaben auch von dem Angriff betroffen. weiter

Bericht: NSA und GCHQ hackten SIM-Karten-Hersteller Gemalto

von Stefan Beiersmann

Aus dem Netzwerk von Gemalto entwendeten sie die Schlüssel für die Mobilfunkverschlüsselung. Das geht aus einem 2010 erstellten Dokument aus dem Fundus von Edward Snowden hervor. Das niederländische Unternehmen ist der weltgrößte Anbieter von SIM-Karten. weiter