Russland: Dutzende Verhaftungen wegen Social-Media-Posts

Uhr von Florian Kalenda

Allein diesen Monat wurden schon mindestens zwei User zu zwei Jahren Haft oder mehr verurteilt. Sie hatten auf VK.com Wladimir Putin kritisiert oder Beiträge ukrainische Nationalisten geteilt. Parallel werden im Dark Web 100 Millionen VKontakte-Zugangsdaten für 500 Euro angeboten. » weiter

Bericht: Tim Cook verhandelt mit chinesischen Behörden

Uhr von Florian Kalenda

Thema dürften die jüngsten Sperren von iBooks Store und iTunes Movies sein. Sorge wegen des Chinageschäfts hatte auch Aktionär Carl Icahn als Grund genannt, seinen vollständigen Apple-Aktienbesitz zu verkaufen. 2012 war Cook erstmals nach China gereist und hatte die Grundlagen für den Verkauf des iPhone dort gelegt. » weiter

China: Gesetz zur Sperre ausländischer Domains wird missverstanden

Uhr von Florian Kalenda

Es "bezieht sich nicht auf überseeische Websites, betrifft keine Zugriffe auf Internetinhalte durch die Anwender und hat keine Auswirkungen auf das Geschäft überseeischer Firmen in China." Das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie sieht daher "keinen fundamentalen Widerspruch" zur Architektur des Internets. » weiter

China will ausländische Domains sperren

Uhr von Florian Kalenda

Ein zur Diskussion stehender Entwurf verbietet Zugriff auf außerhalb Chinas registrierte Domains. Das könnte sich auf einen Großteil des Internets beziehen - oder nur auf im Ausland gehostete .cn-Domains. Bei Verstößen drohen Strafen bis rund 4000 Euro. » weiter

Länderspezifische Top-Level-Domains: China überholt Deutschland

Uhr von Florian Kalenda

Das CNNIC meldet für Ende Dezember 16,36 Millionen Nutzer. DENIC kommt Stand 1. Januar auf exakt 16.009.814 registrierte .de-Adressen. China rühmt sich außerdem der höchsten Quote "wohlwollender Nutzung". Letzte Woche verteidigte Staatspräsident Xi Jinping die Zensur als für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung notwendig. » weiter

Transparenzbericht: Facebook meldet weiteren Anstieg der Behördenanfragen

Uhr von Björn Greif

Die meisten Anträge auf Herausgabe von Nutzerdaten kommen weiterhin aus den USA, gefolgt von Indien, Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Weltweit stieg ihre Zahl im ersten Halbjahr 2015 um 18 Prozent auf 41.214. Die Anzahl der auf Antrag eingeschränkten Inhalte erhöhte sich um 112 Prozent auf 20.568. » weiter

China verbietet Verbreitung anstößiger Musik im Internet

Uhr von Björn Greif

Streaming- und Hosting-Anbieter müssen künftig dafür sorgen, dass keine Lieder mit gewalttätigen, obszönen oder anderweitig unangemessenen Texten veröffentlicht werden. Die neue Zensurmaßnahme tritt Anfang nächsten Jahres in Kraft. Sie gilt auch für Musikvideos. » weiter

Bericht: Apple blockiert in China seine eigene News-App

Uhr von Stefan Beiersmann

Die Anwendung zeigt dort auch außerhalb von China heruntergeladene und gespeicherte Inhalte nicht an. Apple reagiert damit angeblich auf die Zensurbestimmungen in der Volksrepublik. Einer Quelle von News.com zufolge hat die News-App allerdings noch nie in China funktioniert. » weiter

Datenschützer: Verschlüsselung erschwert Zensur

Uhr von Florian Kalenda

Die Electronic Frontier Foundation sieht die nach weniger als 24 Stunden abgebrochene Wikipedia-Sperre in Russland als Beleg. Eine "Welle der Panik" unter russischen Webnutzern sorgte letzte Woche für ein Einlenken der Zensurbehörde. Auch China war mit einer GitHub-Sperre gescheitert, die sich eigentlich nur gegen einige Verzeichnisse richten sollte. » weiter

Zensur verweigert: Russland sperrt Wikipedia

Uhr von Florian Kalenda

Ein Artikel über ein verbotenes Cannabis-Produkt wurde auch unter Druck nicht gelöscht - wohl aber um wissenschaftliche Fakten erweitert. Das genügte der Zensurbehörde Roskomnadsor nicht. Aufgrund von Wikipedias Verschlüsselung kann sie keine einzelnen Artikel sperren. » weiter

Twitter sperrt Archive gelöschter Politiker-Tweets aus

Uhr von Florian Kalenda

Die in 31 Ländern angebotenen Politwoops der Open State Foundation bekommen keinen Zugang zur Firehose mehr. So können sie Selbstzensur durch Politiker nicht mehr automatisch nachvollziehen. Nach Twitters Auffassung sollte jeder das Recht haben, seine früheren Aussagen zu löschen. » weiter

Generalbundesanwalt ermittelt gegen Netzpolitik.org wegen Landesverrats

Uhr von Florian Kalenda

Anzeige hatte Anfang Juli Hans-Georg Maaßen erstattet, der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz. Es geht um Berichte des Blogs vom Frühjahr über eine neue Überwachungseinheit. Bisher war unklar, ob sich die Ermittlungen nur gegen die unbekannten Whistleblower oder auch die Redaktion richten würden. » weiter