Twitter kauft Gnip und verhandelt mit der türkischen Regierung

Uhr von Florian Kalenda

Gnip war 2008 der erste Twitter-Analyse-Dienst. Er verkauft Tweet-Digests. Gegenüber der Türkei soll sich Twitter bereit erklärt haben, einige beanstandete Konten zu sperren. Es plant aber keine Niederlassung im Land, wie dies die Behörden wünschen. » weiter

Facebook erweitert Transparenzbericht um Löschanfragen

Uhr von Stefan Beiersmann

Hierzulande sperrte Facebook den Zugang zu 84 Beiträgen, in denen unter anderem der Holocaust geleugnet wurde. Die meisten Löschanfragen erhielt es zuletzt von der indischen Regierung. An deutsche Behörden übergibt das Social Network im zweiten Halbjahr 2013 die Daten von 1950 Nutzern. » weiter

Singapur plant Sperren für Tauschbörsen und Torrent-Tracker

Uhr von Florian Kalenda

Eine Liste von Merkmalen soll sie zuverlässig definieren helfen - auch in Abgrenzung zu legalen Suchmaschinen wie Google. Die Rechteinhaber können sich dann im Schnellverfahren an den Obersten Gerichtshof wenden. Bisher mussten sie ISPs verantwortlich machen. » weiter

Türkei beendet Twitter-Sperre

Uhr von Florian Kalenda

Die Umsetzung der Entscheidung dauert bei einigen Providern aber noch an. Zudem sind in der Türkei mehr als 40.000 Websites weiter gesperrt - darunter auch nach wie vor Googles DNS-Dienst. » weiter

Türkische Kommunikationsbehörde verhängt Sperre gegen Youtube

Uhr von Stefan Beiersmann

Auslöser ist ein auf Youtube veröffentlichtes Video. Es enthält angeblich einen Mitschnitt einer Besprechung führender Vertreter von Regierung und Militär über die Sicherheitslage in Syrien. Das Außenministerium stuft den Vorfall als "ernste Bedrohung" ein. » weiter

EuGH erklärt Sperren urheberrechtsverletzender Websites für rechtens

Uhr von Björn Greif

Demnach können Provider demnächst dazu verpflichtet werden, etwa den Zugang zu illegalen Filmportalen durch IP- oder DNS-Sperren zu erschweren. Kritiker halten dies jedoch für kein effektives Mittel zur Verbesserung des Urheberschutzes. Sie fürchten eine Zensurinfrastruktur und sehen die Freiheit des Internets gefährdet. » weiter

Türkisches Gericht hebt Twitter-Sperre auf

Uhr von Stefan Beiersmann

Nach Ansicht des Gerichts verstößt das Verbot gegen die Verfassung. Auslöser ist eine Beschwerde der türkischen Rechtsanwaltskammer. Die Aufsichtsbehörde für Telekommunikation kann die Entscheidung aber noch anfechten. » weiter

Internetfilter: Russland sperrt Putin-kritische Websites

Uhr von Florian Kalenda

Betroffen sind die Internetauftritte von Oppositionsführer Alexei Nawalny und des früheren Schachweltmeisters Garri Kasparow. Außerdem wurden zwei oppositionelle Nachrichtensites gesperrt. Das Zensursystem von 2012 dient offiziell dem Kinder- und Jugendschutz. » weiter

Twitters Video-Ableger Vine verbietet Pornografie

Uhr von Florian Kalenda

Im Blog heißt es: "Für mehr als 99 Prozent unserer Nutzer ändert sich dadurch rein gar nichts. Für die anderen: Wir haben kein Problem mit eindeutig sexuellen Internet-Inhalten - wir wollen nur keine Quelle dafür sein." » weiter

Iranischer Minister: Wir können Facebook nicht ewig blockieren

Uhr von Florian Kalenda

"Vier Millionen Iraner sind auf Facebook, und wir haben den Zugriff beschränkt." Kultusminister Ali Janati erinnert auch an das Verbot von Fax und Videobändern nach der Revolution von 1979: "Im Rückblick wirken manche unserer Schritte lächerlich." » weiter

Bericht: Bing zensiert chinesische Suchergebnisse auch im Westen

Uhr von Florian Kalenda

Der Guardian hat dies mit Stichwörtern wie Dalai Lama, Falun Gong und Tiananmen überprüft. Eine Suche auf Bing.com nach "达赖喇嘛" von Deutschland aus erwähnt immerhin auf der zweiten Ergebnisseite das offizielle Twitter-Konto des Dalai Lama. Microsoft spricht von einem Fehler. » weiter

Türkisches Parlament verabschiedet Gesetz für Internetzensur

Uhr von Stefan Beiersmann

Es erlaubt die Sperrung beliebiger Websites ohne richterlichen Beschluss. Offiziell wird das Vorgehen mit dem Schutz der Privatsphäre von Nutzern "ohne langwieriges Gerichtsverfahren" begründet. Die EU sieht darin eine Einschränkung der Meinungsfreiheit. » weiter

DNS-Störung in China betrifft bis zu 200 Millionen User

Uhr von Florian Kalenda

Es könnte sich um einen Angriff oder um eine Fehlfunktion des Zensursystems gehandelt haben. Einen ähnlichen Zwischenfall gab es 2002 schon einmal, wenn auch nicht in der Größenordnung. Für zwei Drittel des Landes sollen fast alle .com- und .net-Domains unerreichbar gewesen sein. » weiter

China macht Namensüberprüfung für Videouploads verpflichtend

Uhr von Florian Kalenda

Dies soll verhindern, dass "vulgäre Inhalte, minderwertige Kunstformen, übertriebene Gewaltdarstellung und sexuelle Inhalte einen negativen Effekt auf die Gesellschaft ausüben." Eine ähnliche Vorschrift gilt seit zwei Jahren für Mikroblogger und für Prepaid-SIM-Karten-Nutzer. » weiter

Chrome-Erweiterung umgeht britischen Pornofilter

Uhr von Bernd Kling

Die bedeutenden ISPs in Großbritannien bieten die von der Regierung verlangte standardmäßige Filterung an. Nach einem BBC-Test blocken sie auch Websites für Sexualkunde und staatliche Beratungsseiten. Die vier großen britischen Internetanbieter bereiten eine 25 Millionen Pfund teure Informationskampagne zur Filterung vor. » weiter