Bericht: China blockiert Instagram wegen Protesten für mehr Demokratie

Uhr von Björn Greif

In dem Land ist der Fotosharing-Dienst seit Kurzem nicht mehr erreichbar. Nutzer hatten darüber Bilder und Videos vom teils gewaltsamen Vorgehen der Polizei gegen zumeist friedliche Demonstranten veröffentlicht. Zuletzt hatte Peking auch die Suchmaschine DuckDuckGo gesperrt. » weiter

China blockiert Suchmaschine DuckDuckGo

Uhr von Björn Greif

Das hat DuckDuckGo-CEO Gabriel Weinberg bestätigt. Der genaue Grund und Startzeitpunkt der Blockade ist jedoch ungewiss. Wahrscheinlich ist sie seit Anfang September aktiv. Damit teilt DuckDuckGo das gleiche Schicksal wie die Google-Suche. » weiter

Malaysia denkt über Facebook-Sperre nach

Uhr von Björn Greif

Die Regierung prüft den Schritt derzeit als Reaktion auf rund 2000 Beschwerden über Missbrauch. Allerdings sprach der zuständige Minister von einem "radikalen Ansatz". Es sei angesichts der 15 Millionen Nutzer in Malaysia "nahezu unmöglich", das Social Network abzuschalten. » weiter

Oracle blockiert offenbar Java-Installationen in Russland

Uhr von Björn Greif

Nutzer berichten davon, beim Download-Versuch auf eine Fehlerseite umgeleitet zu werden. Es erscheint die Meldung: "Java kann nicht auf Ihren Rechner heruntergeladen werden. Sie leben in einem Embargoland." Außerdem untersagt Russland seit Kurzem den anonymen Zugang zu WLAN-Netzen. » weiter

China verschärft Zensur bei Instant-Messaging-Apps

Uhr von Björn Greif

Künftig dürfen nur staatliche Sprachorgane und autorisierte Institutionen aktuelle Nachrichten per IM verbreiten. Neue Nutzer müssen sich mit ihren echten persönlichen Daten registrieren. Die in China verbreitetste Messaging-App WeChat hat bereits mit der Umsetzung der neuen Zensurmaßnahmen begonnen. » weiter

Google erfüllt rund die Hälfte aller Löschanträge

Uhr von Florian Kalenda

Bisher sind Anträge von rund 91.000 Personen eingegangen, die 328.000 Links beanstandeten. Die größte Zahl der Anfragen kam aus Frankreich, dicht gefolgt von Deutschland. Verbindliche EU-Regeln für den Umgang mit Anfragen werden für September erwartet. » weiter

BGH stärkt Recht auf anonyme Meinungsäußerung im Internet

Uhr von Björn Greif

Nach der Entscheidung der Karlsruher Richter muss ein Bewertungsportal die Daten eines anonymen Kommentators nicht herausgeben - außer es liegt eine Strafanzeige vor. Sie begründen dies mit einer fehlenden gesetzlichen Grundlage. Die Betreiber können allerdings verpflichtet werden, falsche Tatsachenbehauptungen oder Beleidigungen zu löschen. » weiter

Türkei entsperrt Youtube

Uhr von Florian Kalenda

Es war wegen der Veröffentlichung einer angeblichen geheimen Telefonkonferenz zum Thema Syrien gesperrt worden. Das Verfassungsgericht urteilte aber vor fünf Tagen zugunsten von Youtube. Weiter sind in der Türkei über 40.000 Sites gesperrt. » weiter

Türkisches Gericht hebt Youtube-Sperre auf

Uhr von Björn Greif

Nach Ansicht des obersten Gerichtshofs ist die Blockade verfassungswidrig, weil sie das Recht auf Meinungsfreiheit verletzt. Allerdings weigert sich die Kommunikationsbehörde offenbar, die Sperre zu beenden, ehe dort veröffentlichte "kriminelle Inhalte" nicht gelöscht wurden. » weiter

Google wird bereits mit Löschanfragen konfrontiert

Uhr von Stefan Beiersmann

Sie stammen von einem Arzt, einem Politiker und einem Pädophilen. Letzterer fordert beispielsweise die Löschung von Links zu Berichten über seine Verurteilung. Google will in den kommenden Wochen ein Verfahren für die Bearbeitung der Löschanfragen entwickeln. » weiter

Auch Eric Schmidt kritisiert Urteil des EU-Gerichtshofs

Uhr von Florian Kalenda

"Es gibt da eine Kollision zwischen dem Recht auf Vergessen und dem Recht auf Wissen. Aus Googles Perspektive halten sie sich die Waage." Chefjurist Drummond ergänzt: "Wir glauben, dass das zu weit geht und nicht ausreichend die Auswirkungen auf die Meinungsfreiheit bedenkt, die unbedingt als Menschenrecht zu sehen ist." » weiter

Twitter sperrt zwei regierungskritische Konten in der Türkei

Uhr von Bernd Kling

@Haramzadeler333 und @Başçalan haben hunderttausende Follower. Sie veröffentlichten angebliche Gesprächsmitschnitte, um Korruptionsvorwürfe gegen die türkische Regierung zu untermauern. Der Mikrobloggingdienst äußert sich unklar zu den Sperren. "Twitter spurt jetzt", begrüßt der Vize-Regierungschef die Maßnahme. » weiter

Twitter kauft Gnip und verhandelt mit der türkischen Regierung

Uhr von Florian Kalenda

Gnip war 2008 der erste Twitter-Analyse-Dienst. Er verkauft Tweet-Digests. Gegenüber der Türkei soll sich Twitter bereit erklärt haben, einige beanstandete Konten zu sperren. Es plant aber keine Niederlassung im Land, wie dies die Behörden wünschen. » weiter