Amnesty und vier andere Menschenrechtsorganisationen sollen Kriegsdokumente von Namen und Daten bereinigen helfen. Andernfalls will Assange per Pressemitteilung auf ihre Inaktivität hinweisen. Die Organisationen hatten den Wikileaks-Gründer aufgefordert, die Dokumente besser zu redigieren. » weiter
Sie haben keine anderen Staaten dazu aufgefordert, sich an Ermittlungen gegen den Wikileaks-Gründer Julian Assange zu beteiligen. Es hat Gespräche mit diversen Ländern gegeben. Dabei ging es aber nur darum, die "Besorgnis" der Amerikaner auszudrücken. » weiter
Mark Rasch hat Ex-Hacker Adrian Lamo in Kontakt mit den Behörden gebracht. Mittelsmann war Chet Uber, Leiter des Project Vigilant. Er überwacht zwölf regionale Provider und gibt die gesammelten Informationen an die Behörden weiter. » weiter
Diese sind "Eigentum der Regierung". Zudem bezeichnete ein Sprecher Wikileaks als "unverschämte Aufforderung an Regierungsvertreter, das Gesetz zu brechen". Wikileaks überprüft derzeit die Forderung. » weiter
Konservative Kreise fordern unverhüllt drastische Maßnahmen mit militärischen und geheimdienstlichen Mitteln. Möglicherweise sollen auch die Medien belangt werden. Das amerikanische Außenministerium will Kontakt mit Wikileaks aufnehmen. » weiter
Jacob Appelbaum verbrachte bei seiner Einreise in die USA drei Stunden in Gewahrsam. Die Beamten erstellten Kopien von Quittungen und beschlagnahmten sein Handy. Auch das FBI interessiert sich für Appelbaum. » weiter
Das Pentagon soll den inhaftierten Nachrichtenanalysten verdächtigen, auch die kürzlich veröffentlichten Logbücher öffentlich gemacht zu haben. Manning hatte Zugang zu den Informationen. Das US-Militär durchsucht nun alle veröffentlichten Dokumente nach Hinweisen auf die Quelle. » weiter
Die teils als "Top Secret" eingestuften Informationen sind für Karl-Theodor zu Guttenberg "nicht gänzlich überraschend". Die afghanische Regierung ist entsetzt; laut Pakistan ist "nicht viel dran" an den Dokumenten. Einzig die USA scheinen von nichts gewusst zu haben. » weiter
Uhr von Anita Klingler, Declan McCullagh und Steven Musil
Knapp 92.000 Dokumente aus den Jahren 2004 bis 2010 sind mittlerweile online. Das Pentagon tut Wikileaks als unseriöse Quelle ab. Dessen Gründer Julian Assange glaubt, dass er mit der Veröffentlichung vielleicht etwas zum Guten wenden kann. » weiter
Bradley Manning wird Verrat von Militärgeheimnissen vorgeworfen. In Kürze entscheidet sich, ob er vor ein Militärgericht kommt. Wikileaks will "möglicherweise" ein Verteidigerteam engagieren. » weiter
Der Nachrichtenanalyst soll geheime Informationen an die Website weitergegeben haben. Damit prahlte er in einem Onlinechat vor einem ehemaligen Hacker. Dieser lieferte ihn an die Behörden aus. » weiter
Ein Bericht der Spionageabwehr von 2008 fordert zu strafrechtlicher Verfolgung von Wikileaks-Informanten auf. Der Website wird Anstiftung zu Straftaten unterstellt - nämlich Volksverhetzung und Spionage. » weiter
Auf diese Weise will man Spenden generieren. Allein die Betriebskosten belaufen sich auf 200.000 Dollar jährlich. Mit Personalkosten käme man auf 600.000 Dollar. Bisher sind erst 130.000 Dollar eingegangen. » weiter
Besondere Gesetze sollen Meinungs- und Informationsfreiheit garantieren. Wikileaks trug mit zugespielten Dokumenten zur Aufklärung von Bankenpleiten in Island bei. Die isländische Regierung wird eine entsprechende Gesetzesvorlage möglicherweise wohlwollend prüfen. » weiter
Daraus geht hervor, dass die damalige Bundesregierung den Mautsystem-Betreibern 2002 Renditezusagen über 1,117 Milliarden Euro gemacht hat. Bislang hatte nicht einmal der Verkehrsausschuss des Bundestags vollen Zugriff auf die Verträge. » weiter