Wikileaks will Abschaltung mittels Spiegelservern entgehen

von Anita Klingler

Jeder Betreiber eines Unix-Servers kann helfen, die Informationen zu verteilen. Damit will Wikileaks verhindern, dass veröffentlichte Dokumente wieder aus dem Internet verschwinden. Derzeit gibt es 208 Mirror-Server. weiter

Paypal schaltet Spendenkonto von Wikileaks ab

von Kai Schmerer

Die eBay-Tochter rechtfertigt diesen Schritt mit der Verletzung der Nutzerbedingungen. Demnach dürfe ein Paypal-Konto nicht dazu genutzt werden, illegale Aktivitäten zu fördern. Inhaber des Kontos war die deutsche Wau-Holland-Stiftung, die Spenden für die Whistleblower-Plattform annimmt. weiter

Amazon Web Services begründet Verbannung von Wikileaks

von Stefan Beiersmann und Steven Musil

Berichte über eine mögliche Einflussnahme der US-Regierung weist das Unternehmen zurück. Laut Amazon besitzt Wikileaks nicht die Rechte an den veröffentlichten Dokumenten. Das schreiben die Nutzungsbedingungen des Hosters aber ausdrücklich vor. weiter

Wikileaks.org offline: EveryDNS schaltet Domain ab

von Björn Greif

Der Domain-Service-Provider begründet den Schritt mit Verstößen gegen seine Nutzungsbedingungen. Die wiederholten DDoS-Angriffe auf die Website gefährden ihm zufolge auch Websites anderer Kunden. Die Abschaltung erfolgte vergangene Nacht um 4 Uhr. weiter

Wikileaks von zweiter DDoS-Attacke gebeutelt

von Anita Klingler

Das hat die Organisation per Twitter bestätigt. Sie war gezwungen, ihre Server in Amazons Cloud-Architektur zu verlegen. Es ist der zweite Angriff mittels Distributed Denial of Service innerhalb weniger Tage. weiter

Wikileaks: China steckt hinter Angriff auf Google

von Declan McCullagh und Stefan Beiersmann

Das Politbüro soll die Attacke angeordnet haben. Für die Ausführung waren laut Informationen der US-Botschaft in Peking Hacker der Regierung und angeheuerte Sicherheitsexperten verantwortlich. Zu ihren Zielen gehörten auch die US-Regierung, deren westliche Verbündete und der Dalai Lama. weiter

Australien hebt Sperre von Wikileaks-Seiten auf

von Josh Taylor und Stefan Beiersmann

Die australische Medien- und Kommunikationsbehörde nimmt die Whistleblower-Website von ihrer schwarzen Liste. Zwei im April 2010 eingereichte Beschwerden haben sich als unbegründet erwiesen. 2009 hatte die Behörde erstmals einzelne Wikileaks-Seiten blockiert. weiter

US-Kongressabgeordneter: „Wikileaks ist eine Terrororganisation“

von Declan McCullagh und Jan Kaden

US-Politiker reagieren mit scharfer Kritik auf die jüngste Veröffentlichung von Dokumenten des Außenministeriums. Der Republikaner Peter King fordert eine Einstufung als Terrororgruppe ähnlich Al Quaida. Unterstützer von Wikileaks aus den USA würden damit zu Straftätern. weiter

Wikileaks veröffentlicht über 250.000 Geheimdokumente von US-Diplomaten

von Declan McCullagh und Stefan Beiersmann

Es handelt sich um Protokolle der Kommunikation zwischen 274 US-Botschaften und dem Außenministerium. Die Unterlagen stammen überwiegend aus den Jahren 2005 bis 2010. Sie enthalten Einschätzungen über ausländische Regierungen und den UN-Sicherheitsrat. weiter

Wikileaks zieht Server aus Schweden ab

von Anita Klingler

Sie werden anscheinend schon seit einem Monat nicht mehr genutzt. Derzeit läuft der Großteil der Informationen über Server in Frankreich. Die Organisation plant bereits die nächste große Veröffentlichung. weiter

Wikileaks veröffentlicht geheime Dokumente zum Irakkrieg

von Declan McCullagh und Stefan Beiersmann

Die ersten Akten stehen seit Freitag zur Verfügung. Die US-Regierung verurteilt das Vorgehen der Whistleblower-Website. Das Pentagon untersagt seinen Soldaten, die auf Wikileaks veröffentlichten Dokumente zu lesen. weiter

Wikileaks-Streit gerät zur Schlammschlacht

von Anita Klingler

Angeblich sind vergangene Woche sechs weitere Mitglieder ausgestiegen. Gründer Julian Assange liefert sich einen öffentlichen Schlagabtausch mit Ex-Kollegen. Die Website ist derzeit offline - wegen "planmäßiger Wartungsarbeiten". weiter

Streit bei Wikileaks: Deutscher Sprecher steigt aus

von Anita Klingler

Gründer Julian Assange hat Daniel Schmitt schon vor einem Monat suspendiert und seine E-Mail-Adresse gesperrt. Schmitt: "Er hat auf Kritik mit dem Vorwurf reagiert, ich wäre illoyal." Auch andere Mitarbeiter wollen das Projekt angeblich verlassen. weiter

Zweiter Haftbefehl gegen Wikileaks-Gründer aufgehoben

von Anita Klingler

Laut seinem Anwalt Björn Hurtig darf Julian Assange Schweden nun theoretisch verlassen. Gegen ihn wird aber weiter wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung ermittelt. Assange wollte sich nicht zu dem neuerlichen Haftbefehl äußern. weiter

Wikileaks will angeblich Gründer Julian Assange loswerden

von Anita Klingler

Mitglied Brigitta Jonsdottir forderte ihn öffentlich zum Rücktritt auf. Sie glaubt nicht, dass es sich bei den Vergewaltigungsvorwürfen um eine Schmutzkampagne handelt. Ein anonymer Insider dementiert, dass Assange gefeuert werden soll. weiter