Das hat Richter Howard Riddle erstinstanzlich entschieden. Assanges Anwälte wollen Berufung einlegen. Der Wikileaks-Gründer wird noch mindestens eineinhalb Monate in Großbritannien bleiben. » weiter
Für 15. Februar ist eine Anhörung angesetzt. Es wird geklärt, ob das Justizministerium überhaupt die Herausgabe von Nutzerdaten verlangen darf. Die Anwälte der Betroffenen haben einen Antrag gestellt, den Gerichtsbeschluss aufzuheben. » weiter
Die Schlussplädoyers sind nun für 11.30 Uhr am Freitag angesetzt. Die Anhörung könnte sich aber auch noch bis März hinziehen. Assanges Anwalt befürchtet eine Auslieferung an die USA, wo seinem Mandanten die Todesstrafe drohen könnte. » weiter
Marianne Ny geht bei Sexualdelikten angeblich grundsätzlich von der Schuld der Angeklagten aus. Auch hat es in Schweden nie eine Befragung gegeben. Eines der mutmaßlichen Opfer soll positive Twitter-Kommentare über Assange nachträglich gelöscht haben. » weiter
Morgen wird Richter Howard Riddle entscheiden. Verteidiger Geoffrey Robertson befürchtet, dass die schwedischen Behörden Julian Assange den USA übergeben. Der Staatsanwaltschaft zufolge besteht dieses Risiko aber nicht. » weiter
Ein Parlamentarier aus Oslo hat den Antrag gestellt. Snorre Valen hält Wikileaks für "einen der wichtigsten Beiträge dieses Jahrhunderts zur Meinungsfreiheit und Transparenz". Das Nobel-Komitee wird seine Entscheidung im Oktober bekannt geben. » weiter
Die US-Regierung hat nach Ansicht des Wikileaks-Gründers nicht die technischen Mittel. Die Informationen sind auf 2000 Websites und 100.000 Backups verteilt. Rechtlich sieht sich Assange als normaler Verleger unter dem Schutz der Meinungs- und Pressefreiheit. » weiter
Landesweit führte die US-Bundespolizei mehr als 40 Durchsuchungen durch. Sie erfolgten im Rahmen internationaler Ermittlungen. Nach Angaben des FBI drohen an DDoS-Angriffen beteiligten Personen bis zu zehn Jahre Haft. » weiter
Die Verhaftungen erfolgten im Rahmen internationaler Ermittlungen. Fünf Männer im Alter zwischen 15 und 26 Jahren sollen sich an DDoS-Angriffen auf Visa, MasterCard und andere Firmen beteiligt haben. Es drohen ihnen bis zu zehn Jahre Haft. » weiter
Die Website ist mittlerweile online. Openleaks will keine Dokumente veröffentlichen, sondern "digitale Postfächer" für seine Nutzer bereitstellen. Die Quelle entscheidet, wem wann welche Informationen zugespielt werden sollen. » weiter
Es ist die "definitive Chronik der Veröffentlichung der Wikileaks-Dokumente". In seiner Einleitung beschreibt NYT-Chefredakteur Bill Keller Julian Assange als "manipulierend und unberechenbar". Wikileaks bezeichnet das Buch als weitere Schmierenkampagne. » weiter
Militärvertreter können einem Bericht zufolge nur den Download des geheimen Materials nachweisen - aber nicht, dass Manning es Wikileaks schickte. Seine Haftbedingungen wurden gelockert und entsprechen nun denen anderer Gefangener. » weiter
Die USA verstoßen gegen die Unschuldsvermutung. Laut AI nutzt das Militär alle zur Verfügung stehenden Mittel, um Bradley Manning zu bestrafen. Er soll unter anderem im Schlaf gestört und künstlich wach gehalten werden. » weiter
Sie stammen von einem ehemaligen Angestellten der Privatbank Julius Baer. Der muss sich ab Mittwoch in der Schweiz wegen Verstößen gegen das Bankgeheimnis vor Gericht verantworten. Wikileaks wird die Daten möglicherweise auch an Behörden weitergeben. » weiter
China bezeichnet er als "schlimmsten Missetäter", wenn es um Zensur geht. Mittlerweile sollen aber auch chinesische Nutzer auf Wikileaks zugreifen können. Auch für den Fall, dass ihm etwas zustößt, hat Assange anscheinend Vorkehrungen getroffen. » weiter
Die US-Regierung könnte mit ihrer Forderung die europäischen Regeln zum Datenschutz verletzen. Ob dem so ist, soll die EU-Kommission nun untersuchen. Die Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa hat sie dazu aufgefordert. » weiter
Die Anhörung findet am 7. und 8. Februar in London statt. Richter Nicholas Evans hat dafür die Auflagen für Assanges Hausarrest gelockert. Trotz des Verfahrens will Wikileaks weitere Depeschen von US-Botschaften veröffentlichen. » weiter
Birgitta Jónsdóttir wird von Anwälten der Electronic Frontier Foundation vertreten. Auch aus ihrer Heimat Island kommt Unterstützung: Die Regierung will vom amerikanischen Konsul wissen, weshalb Jónsdóttirs persönliche Daten von Interesse sind. » weiter
Betroffen sind unter anderem Julian Assange und eine isländische Parlamentsabgeordnete. Ursprünglich durfte Twitter den Beschluss eines US-Gerichts nicht kommunizieren. Erst seit Ende vergangener Woche kann es die Betroffenen informieren. » weiter
Dabei wurde ein Server beschlagnahmt, der für die Attacken verwendet worden sein soll. Die Ermittlungen laufen seit Anfang des Monats. PayPal hat Wikileaks-Konten zeitweise eingefroren. » weiter