Die Anhörungen vor dem Supreme Court sind abgeschlossen. Die Veröffentlichung erfolgt online - und voraussichtlich an einem Mittwoch. Anschließend könnte der Wikileaks-Chef möglicherweise an Schweden ausgeliefert werden. » weiter
Heute entscheidet sich, ob sich der Wikileaks-Gründer den Vorwürfen in Schweden stellen muss. Er kann in letzter Instanz noch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anrufen. Seine Verteidigung basiert auf einem falsch ausgestellten Haftbefehl. » weiter
"Friends of Wikileaks" - kurz FoWL - will Unterstützer weltweit verbinden. Es operiert unabhängig von Wikileaks: FoWL hat weder mit dem Übermittelungsprozess von Dokumenten, noch mit den Veröffentlichungen zu tun. » weiter
Unternehmen sollen keine Geschäfte mit autoritären Regimen machen. Derselben Meinung ist US-Außenministerin Hillary Clinton. Sanktionen wie gegen Syrien sind demnach nur ein Teil der Lösung. IT-Firmen sollen sich selbst verpflichten. » weiter
Der Londoner High Court hat den Fall an den Supreme Court weitergegeben. Dieser soll nun damit zusammenhängende Fragen "von allgemeiner öffentlicher Bedeutung" schnellstmöglich klären. Bis dahin wird Assange nicht an Schweden ausgeliefert. » weiter
160 Firmen aus 25 Ländern bieten international Spionagetechnik an. Zu den besten Kunden gehören Länder wie Ägypten, Libyen und Syrien. Julian Assange warnt vor einer Bedrohung auch für westliche Demokratien. » weiter
Der Richter Liam O'Grady findet keine Beweise für Verstöße gegen Datenschutzgesetze. Der Gerichtsbeschluss der ersten Instanz verletzt seiner Ansicht auch nicht die Verfassung. Das gilt insbesondere auch für die Weitergabe von IP-Adressen. » weiter
Das hat der Londoner High Court entschieden. Der Wikileaks-Gründer will vor dem Supreme Court Revision gegen das Urteil einlegen. Sollte auch die scheitern, muss er sich in Schweden wegen angeblicher Sexualdelikte verantworten. » weiter
Mehrere Finanzunternehmen halten weiterhin Spenden zurück. Dabei handelt es sich angeblich um einen Betrag in Höhe von mehreren zehn Millionen Dollar. Wikileaks benötigt das Geld für Prozesse, Infrastruktur, Sicherheit und Personal. » weiter
Eine Taskforce soll bisherige Einzelmaßnahmen koordinieren. Der Präsident erwartet binnen 90 Tagen einen Bericht. Künftig muss er jährlich über Maßnahmen und Erfolge informiert werden. » weiter
Der schottische Verlag Canongate Books hat sie ohne seine Erlaubnis veröffentlicht. Für das Buch hat sich der Wikileaks-Gründer über 50 Stunden interviewen lassen. Mit der Vorauszahlung von 471.000 Euro hat er angeblich seine Anwaltskosten beglichen. » weiter
Laut einer US-Depesche hatte der Suchanbieter keine andere Option, als seine Dienste im Land zu hosten. Voraussetzung dafür war die Selbstzensur. Zudem sind alle ISPs in China in der Hand der Regierung. » weiter
Darunter sollen rund 100.000 bisher unveröffentlichte Dateien sein. Die Depeschen enthalten auch Namen von Informanten. Ex-Wikileaks-Sprecher Daniel Domscheit-Berg schiebt Gründer Julian Assange die Schuld zu. » weiter
Die Enthüllungsplattform beschuldigt den Journalisten David Leigh. Sein im Februar veröffentlichtes Buch soll Zugangsdaten zu unredigierten Depeschen enthalten. Leigh behauptet, dass es sich um ein temporäres Passwort handele. » weiter
Insgesamt war die Whistleblower-Site rund drei Stunden nicht erreichbar. Es dürfte sich um eine Racheaktion wegen der jüngst veröffentlichten US-Depeschen handeln. Die USA werfen Wikileaks Gefährdung von Menschenleben vor. » weiter
Die Abteilung "Global Security Team" untersteht einem ehemaligen FBI-Agenten. Ihre Arbeit blieb bis 2011 weitgehend folgenlos. Die chinesischen Behörden wollten Hinweisen wegen Gefahren für die örtliche Wirtschaft nicht nachgehen. » weiter
Es soll sich um bisher unveröffentlichte Informationen handeln. Seitdem Daniel Domscheit-Berg die Daten gestohlen hat, wird mit ihm verhandelt. Angeblich sind sie jetzt unwiederbringlich verloren. » weiter
Uhr von Anita Klingler, Stefan Beiersmann und Tom Espiner
Seine Verteidigung zweifelt die Rechtmäßigkeit des europäischen Haftbefehls an. Die Auslieferung soll gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstoßen. Assange droht in Schweden angeblich ein unfairer Prozess. » weiter
Das isländische Unternehmen DataCell wickelt nach eigenen Angaben wieder Spenden für Wikileaks per Visa und MasterCard ab. Als weitere Option steht angeblich American Express zur Verfügung. Visa dementiert ein Ende der Blockade. » weiter
Wenn sie die Spendenkonten der Enthüllungsplattform nicht wieder öffnen, will diese in Dänemark Klage einreichen. Es droht zudem eine Beschwerde bei der EU-Kommission. Angeblich verstoßen die Kreditkartenanbieter gegen EU-Recht. » weiter