Wikileaks lässt sich in Australien als politische Partei registrieren

von Bernd Kling

Die neue Partei tritt in mehreren australischen Bundesländern an. Julian Assange kandidiert selbst für einen Sitz im Senat und schließt die Gründung von Wikileaks-Parteien in weiteren Ländern nicht aus. "Unsere wirtschaftlichen und politischen Probleme sind global", sagt der Wikileaks-Gründer. weiter

PRISM-Informant Edward Snowden kündigt weitere Enthüllungen an

von Stefan Beiersmann

In einem Brief an den Präsidenten Ecuadors bedankt er sich für die Hilfe bei seiner Flucht nach Moskau. Russland liegt inzwischen auch ein Asylantrag Snowdens vor. Der Whistleblower wirft der US-Regierung indes Täuschung und Rechtsbeugung vor. weiter

Wikileaks-Informant Bradley Manning legt Teilgeständnis ab

von Stefan Beiersmann

Er erklärt sich in zehn von 22 Anklagepunkten für schuldig. Mit der Weitergabe der Geheimdaten wollte er angeblich eine Debatte über die US-Außenpolitik anstoßen. Er kritisiert vor allem das Vorgehen der USA im Nahen Osten. weiter

Richterin stellt Verfahren gegen Bradley Manning nicht ein

von Florian Kalenda

Denise Lind sieht keine taktische Verzögerung des Verfahrens gegeben. Manning musste allein 635 Tage auf die Erhebung der Anklage warten. Vorgesehen sind maximal 120 Tage. Lind muss nun über das Abgebot eines teilweisen Schuldbekenntnisses entscheiden. weiter

Anonymous kündigt Wikileaks-Alternative TYLER an

von Stefan Beiersmann

Das Projekt soll im Dezember starten. Es basiert auf einer dezentralisierten Peer-to-Peer-Technik und nutzt keine dedizierten Server. Den Hackern zufolge sind so eine Schließung der Plattform und die Löschung von Inhalten unmöglich. weiter

Anonymous greift britische Regierungsseiten an

von Bernd Kling

Die Website des britischen Justizministeriums waren stundenlang nicht erreichbar. Anonymous bekannte sich zur "Operation Free Assange". DDoS-Angriffe galten auch weiteren Regierungsseiten. weiter

Julian Assange: Die Hexenjagd der USA muss enden

von Bernd Kling

Der Wikileaks-Gründer spricht vom Balkon der ecuadorianischen Botschaft aus. Er fordert ein Ende des "Krieges gegen Whistleblower". Den in den USA inhaftierten Bradley Manning nennt er einen Helden. weiter

Ecuador gewährt Julian Assange politisches Asyl

von Björn Greif

Damit stellt sich das südamerikanische Land offen gegen die britische Regierung. Diese will den Wikileaks-Gründer an Schweden ausliefern, wo er sich wegen angeblicher Sexualdelikte verantworten muss. Assange befürchtet, von dort an die USA überstellt zu werden. weiter

Wikileaks erneut nach DDoS-Angriff offline

von Björn Greif

Die Attacke läuft seit Ende letzter Woche und richtet sich auch gegen Spiegelserver sowie Unterstützer-Websites. Inzwischen hat sich eine Gruppe namens "Anti Leaks" zu den Angriffen bekannt. Sie bezeichnet Julian Assange als "Kopf einer neuen Art von Terroristen". weiter

Julian Assange beantragt politisches Asyl in Ecuador

von Stefan Beiersmann

Der Wikileaks-Gründer befindet sich derzeit in der Londoner Botschaft des Landes. Er beklagt mangelnde Unterstützung durch sein Heimatland Australien. Das britische Außenministerium sucht gemeinsam mit Ecuador nach einer Lösung des Problems. weiter

Julian Assange verliert Berufungsverfahren

von Florian Kalenda

Der britische Supreme Court urteilt mit fünf zu zwei Stimmen für eine Auslieferung. Er erkennt den europäischen Haftbefehl der schwedischen Staatsanwaltschaft an. Assange bleibt nun nur noch ein Menschenrechtsverfahren in Straßburg. weiter

Julian Assanges Fernsehshow startet am 17. April

von Florian Kalenda

Erster Lizenznehmer ist der staatliche russische Sender RT Networks. Er spricht laut Wikileaks aber nicht bei der Gestaltung mit. Jede Sendung enthält ein 26-minütiges Interview mit einem Politiker oder anderen "Visionär". weiter

Julian Assange kandidiert für den australischen Senat

von Florian Kalenda

Die Kandidatur ist auch während des Hausarrests möglich. Außerdem stellt Wikileaks einen Gegenkandidaten zu Premierministerin Julia Gillard in deren Wahlkreis auf. Gillard hatte Wikileaks anlässlich der US-Botschafterdepeschen scharf kritisiert. weiter