Es enthält insgesamt zwei Millionen Dokumente mit einer Milliarde Wörter. Neben den unter dem Schlagwort "Cablegate" veröffentlichten Depeschen zählen dazu auch neu veröffentlichte Berichte aus den Jahren 1973 bis 1976. » weiter
Er erklärt sich in zehn von 22 Anklagepunkten für schuldig. Mit der Weitergabe der Geheimdaten wollte er angeblich eine Debatte über die US-Außenpolitik anstoßen. Er kritisiert vor allem das Vorgehen der USA im Nahen Osten. » weiter
Denise Lind sieht keine taktische Verzögerung des Verfahrens gegeben. Manning musste allein 635 Tage auf die Erhebung der Anklage warten. Vorgesehen sind maximal 120 Tage. Lind muss nun über das Abgebot eines teilweisen Schuldbekenntnisses entscheiden. » weiter
Das Projekt soll im Dezember starten. Es basiert auf einer dezentralisierten Peer-to-Peer-Technik und nutzt keine dedizierten Server. Den Hackern zufolge sind so eine Schließung der Plattform und die Löschung von Inhalten unmöglich. » weiter
Die "Detainee Files" starten mit "Standard-Vorgehensweisen" aus Guantanamo. Julian Assange dazu: "Dieses Dokument ist von großer historischer Bedeutung." Andere Schriftstücke zeigen Verschleierungstaktiken. » weiter
Die Hacktivisten sehen die aufdringlichen Spendenaufforderungen von Wikileaks als Bezahlmauern. Diese blockieren auch von Anonymous zugelieferte Enthüllungen. Anonymous will eine eigene Whistleblower-Website ausbauen. » weiter
Der Wikileaks-Gründer wendet sich per Video an die UN-Vollversammlung. Er hält Präsident Obama "schöne Worte" vor, während seine Regierung das Gegenteil praktiziert. Die Außenminister von Großbritannien und Ecuador wollen über die Zukunft von Assange verhandeln. » weiter
Die Website des britischen Justizministeriums waren stundenlang nicht erreichbar. Anonymous bekannte sich zur "Operation Free Assange". DDoS-Angriffe galten auch weiteren Regierungsseiten. » weiter
Der Wikileaks-Gründer spricht vom Balkon der ecuadorianischen Botschaft aus. Er fordert ein Ende des "Krieges gegen Whistleblower". Den in den USA inhaftierten Bradley Manning nennt er einen Helden. » weiter
Damit stellt sich das südamerikanische Land offen gegen die britische Regierung. Diese will den Wikileaks-Gründer an Schweden ausliefern, wo er sich wegen angeblicher Sexualdelikte verantworten muss. Assange befürchtet, von dort an die USA überstellt zu werden. » weiter
Die Attacke läuft seit Ende letzter Woche und richtet sich auch gegen Spiegelserver sowie Unterstützer-Websites. Inzwischen hat sich eine Gruppe namens "Anti Leaks" zu den Angriffen bekannt. Sie bezeichnet Julian Assange als "Kopf einer neuen Art von Terroristen". » weiter
Auch Antisec und die People's Liberation Front waren an der Projektgruppe "Anonymous Op Syria" beteiligt. Im Februar 2012 gelang ihnen der Durchbruch. Der Download des vorgefundenen Materials dauerte Wochen. » weiter
Julian Assange nennt die E-Mails "peinlich" für Syrien, aber auch für den Westen. Das Material hat den hundertfachen Umfang von "Cablegate". Die Veröffentlichung zieht sich wohl Monate hin. Deutscher Medienpartner ist die ARD. » weiter
Der Wikileaks-Gründer befindet sich derzeit in der Londoner Botschaft des Landes. Er beklagt mangelnde Unterstützung durch sein Heimatland Australien. Das britische Außenministerium sucht gemeinsam mit Ecuador nach einer Lösung des Problems. » weiter
Das oberste britische Gericht lehnt einen weiteren Berufungsantrag des Wikileaks-Gründers ab. Damit bleibt ihm nur noch der Gang vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, um seine Auslieferung an Schweden abzuwenden. » weiter
Der britische Supreme Court urteilt mit fünf zu zwei Stimmen für eine Auslieferung. Er erkennt den europäischen Haftbefehl der schwedischen Staatsanwaltschaft an. Assange bleibt nun nur noch ein Menschenrechtsverfahren in Straßburg. » weiter
Erster Lizenznehmer ist der staatliche russische Sender RT Networks. Er spricht laut Wikileaks aber nicht bei der Gestaltung mit. Jede Sendung enthält ein 26-minütiges Interview mit einem Politiker oder anderen "Visionär". » weiter
Die Kandidatur ist auch während des Hausarrests möglich. Außerdem stellt Wikileaks einen Gegenkandidaten zu Premierministerin Julia Gillard in deren Wahlkreis auf. Gillard hatte Wikileaks anlässlich der US-Botschafterdepeschen scharf kritisiert. » weiter
Aufgrund von Wikileaks' Veröffentlichungen 2010 strebte StratFor einen Einstieg in den Bereich Netzwerksicherheit an. StratFor zufolge sind manche Mails modifiziert oder gefälscht. Es verweigert dazu aber jede Aufklärung. » weiter
Noch heute sollen 5 Millionen E-Mails "die interne Vorgehensweise" des "privaten Geheimdiensts" dokumentieren. Wikileaks selbst wird darin 4000-mal erwähnt. StratFor zufolge können "Dummheiten" in den Mails stehen, aber keine Geheimnisse. » weiter