Geheimdienste registrierten Besucher von Wikileaks

Uhr von Björn Greif

Die NSA und das britische GCHQ haben laut Unterlagen von Edward Snowden die Whistleblower-Plattform gezielt überwacht. Die NSA wollte Wikileaks sogar als "böswilligen ausländischen Akteur" einstufen lassen. Sein Gründer Julian Assange wurde zusammen mit Terroristen auf einer "Fahndungszeitleiste" geführt. » weiter

Bradley Manning zu 35 Jahren Gefängnis verurteilt

Uhr von Florian Kalenda

Die schon fast dreieinhalb Jahre dauernde Untersuchungshaft wird angerechnet. Frühestens nach einem Drittel der Zeit kann der Wikileaks-Informant Bewährung beantragen. Die Staatsanwaltschaft hatte mindestens 60 Jahre Haft gefordert. » weiter

Bericht: Edward Snowden darf Moskauer Flughafen verlassen

Uhr von Florian Kalenda

Ein Brief der zuständigen Behörde gewährt ihm ein Aufentahltsrecht während des laufenden Asylverfahrens und neue Kleidung. Es wird russischen Medien zufolge gerade zugestellt. Mangels Pass kann Snowden derzeit nicht nach Südamerika weiterreisen. » weiter

Mastercard blockiert Wikileaks-Spenden nicht mehr

Uhr von Florian Kalenda

Die Sperre galt seit 2010. Wikileaks wurde über die Entscheidung von seinem isländischen Prozessgegner Valitor informiert - einem lokalen Partner von Mastercard. Die Organisation rückt aber nicht von ihrer Forderung nach 56 Millionen Euro Schadensersatz ab. » weiter

Wikileaks lässt sich in Australien als politische Partei registrieren

Uhr von Bernd Kling

Die neue Partei tritt in mehreren australischen Bundesländern an. Julian Assange kandidiert selbst für einen Sitz im Senat und schließt die Gründung von Wikileaks-Parteien in weiteren Ländern nicht aus. "Unsere wirtschaftlichen und politischen Probleme sind global", sagt der Wikileaks-Gründer. » weiter

Richterin stellt Verfahren gegen Bradley Manning nicht ein

Uhr von Florian Kalenda

Denise Lind sieht keine taktische Verzögerung des Verfahrens gegeben. Manning musste allein 635 Tage auf die Erhebung der Anklage warten. Vorgesehen sind maximal 120 Tage. Lind muss nun über das Abgebot eines teilweisen Schuldbekenntnisses entscheiden. » weiter

Anonymous kündigt Wikileaks-Alternative TYLER an

Uhr von Stefan Beiersmann

Das Projekt soll im Dezember starten. Es basiert auf einer dezentralisierten Peer-to-Peer-Technik und nutzt keine dedizierten Server. Den Hackern zufolge sind so eine Schließung der Plattform und die Löschung von Inhalten unmöglich. » weiter

Anonymous greift britische Regierungsseiten an

Uhr von Bernd Kling

Die Website des britischen Justizministeriums waren stundenlang nicht erreichbar. Anonymous bekannte sich zur "Operation Free Assange". DDoS-Angriffe galten auch weiteren Regierungsseiten. » weiter

Julian Assange: Die Hexenjagd der USA muss enden

Uhr von Bernd Kling

Der Wikileaks-Gründer spricht vom Balkon der ecuadorianischen Botschaft aus. Er fordert ein Ende des "Krieges gegen Whistleblower". Den in den USA inhaftierten Bradley Manning nennt er einen Helden. » weiter

Ecuador gewährt Julian Assange politisches Asyl

Uhr von Björn Greif

Damit stellt sich das südamerikanische Land offen gegen die britische Regierung. Diese will den Wikileaks-Gründer an Schweden ausliefern, wo er sich wegen angeblicher Sexualdelikte verantworten muss. Assange befürchtet, von dort an die USA überstellt zu werden. » weiter

Wikileaks erneut nach DDoS-Angriff offline

Uhr von Björn Greif

Die Attacke läuft seit Ende letzter Woche und richtet sich auch gegen Spiegelserver sowie Unterstützer-Websites. Inzwischen hat sich eine Gruppe namens "Anti Leaks" zu den Angriffen bekannt. Sie bezeichnet Julian Assange als "Kopf einer neuen Art von Terroristen". » weiter