Nicole Wong war in führenden Positionen für Google und Twitter tätig. Als Anwältin aus dem Silicon Valley ist sie erfahren in urheberrechtlichen und datenschutzrechtlichen Fragen. Sie wird die erste Datenschutzbeauftragte der US-Regierung. » weiter
Im zweiten Halbjahr 2012 hat Google 2285 Löschanfragen erhalten. Das entspricht einem Anstieg von 26 Prozent gegenüber den ersten sechs Monaten des Jahres. Viele Anträge sind dem Internetkonzern zufolge politisch motiviert. » weiter
AT&T und weitere Provider nehmen an einem Cybersecurity-Programm teil. Das US-Justizministerium sicherte ihnen heimlich Immunität vor Strafverfolgung zu. Das Programm wird laufend ausgeweitet und schließt alle kritischen Infrastrukturbereiche ein. » weiter
Das Oberverwaltungsgericht Schleswig weist die Beschwerden des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) ab. Es folgt den im Februar zugunsten von Facebook ergangenen Entscheidungen der Vorinstanz. » weiter
Republikanische Abgeordnete weisen einen Änderungsantrag zum umstrittenen Cybersecurity-Gesetz zurück. Er sollte sicherstellen, dass Datenschutzzusagen von Internetfirmen gültig bleiben. Bürgerrechtsorganisationen lehnen das "Schnüffelgesetz" ab - aber viele Technologiefirmen befürworten es. » weiter
Er wurde letzten September von Kambodscha an Schweden ausgeliefert. Seither verbüßt er eine Haftstrafe wegen Urheberrechtsverstößen. Nun soll ihm ein weiterer Prozess wegen Online-Einbrüchen und Betrugs gemacht werden. » weiter
Seit 2010 gilt eine solche Vorschrift schon für Prepaid-SIMs. Das Ministerium für Industrie und IT will sie nun auf Festnetz- und alle Handyverträge ausweiten. Die Provider freuen sich über die genauen Daten ihrer Kunden als Vorteil beim Marketing. » weiter
Daten können damit beispielsweise automatisch gelöscht oder Zugriffsrechte weitergegeben werden. Der Nutzer definiert eine Frist, nach der die Maßnahmen greifen. Die Funktion schließt Gmal, Google+, Picasa und Youtube ein, aber bisher nicht Google Apps. » weiter
Es klagt bei einem US-Gericht gegen einen National Security Letter des FBI. Hintergrund ist ein früheres Urteil, wonach diese Nutzerabfragen verfassungswidrig sind. Diese Entscheidung vom März ist aber noch nicht rechtskräftig. » weiter
Die US-Drogenbehörde kann selbst gerichtlich genehmigte Abhörmaßnahmen nicht durchsetzen. Das gilt vor allem, wenn iMessage-Nachrichten zwischen zwei Apple-Geräten ausgetauscht werden. Das FBI fordert schon länger eine Änderung der entsprechenden Abhörgesetze. » weiter
Dazu gehören Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien. Sie leiten wegen Googles neuer Datenschutzrichtlinie eigene Verfahren ein. Dem Konzern drohen jetzt aus jedem einzelnen Land "aufeinander abgestimmte" Strafmaßnahmen. » weiter
Alma Whitten wurde 2010 zur ersten Datenschutzbeauftragten des Suchkonzerns ernannt. Sie musste die Probleme um Google Buzz und die mitgeschnittenen WLAN-Daten durch Street-View-Fahrzeuge klären. Ihre Nachfolge tritt Lawrence You an. » weiter
Das gilt laut Voreinstellungen zumindest so lange, bis der Nutzer die Drittanbieter-Sites direkt besucht. Damit folgt Mozilla dem Ansatz von Apples Safari, der standardmäßig Tracking per Cookies verhindert. Ziel ist ein besserer Schutz der Privatsphäre. » weiter
Die mit strenger Geheimhaltung verbundenen National Security Letters widersprechen laut US-Bundesbezirksgericht in mehreren Punkten der Verfassung. Provider dürfen nicht darüber reden - und auch nicht dagegen klagen. Aus diesem Grund ist über diese FBI-Praxis bisher wenig bekannt. » weiter
Zumindest bei 34,5 Prozent steht dies in keinem Zusammenhang mit der eigentlichen Funktionalität. Am häufigsten werden Telefonnummern abgegriffen. Etwa 336 Millionen Chinesen nutzen Android. » weiter
Es verpflichtet sich zudem zur Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Verbraucher muss Google landesweit mit Anzeigen über den Datenschutz informieren. Die aufgezeichneten WLAN-Daten soll Google nun vernichten. » weiter
Gegen das geplante "Recht auf Vergessen" und ähnliche Maßnahmen stellen sich mindestens neun Mitgliedsländer. Sie befürchten eine "unnötige Belastung" für die IT-Branche. Amazon, Google und Facebook wie auch die US-Regierung hatten Lobbyarbeit dagegen betrieben. » weiter
Datenschutzbehörden vertreten einen Spanier, dessen Haus zwangsversteigert wurde. Sie wollen alle Suchergebnisse dazu löschen lassen. Google sieht die Meinungsfreiheit bedroht - mit ähnlicher Begründung könne auch ein wegen Bestechung verurteilter Politiker Zensur durchsetzen. » weiter
Diese Funktion kommt mit Firefox 22 am 5. April. Ab dann erlaubt der Browser nur noch Cookies von Sites, die der Nutzer selbst besucht. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt Apple schon länger mit seinem Browser Safari. » weiter
Sie sollen noch vor dem Sommer verhängt werden. Grund ist eine fehlende Stellungnahme von Google zu seiner neuen Datenschutzrichtlinie. Die EU-Behörden wollen nun ihre Ermittlungen fortsetzen. » weiter