In einem TV-Interview verteidigt Barack Obama den Auslandsgeheimdienst. In den USA lebende Personen seien von seinen Spionageprogrammen nicht betroffen. "Der Kongress überwacht es, Bundesgerichte überwachen es", versichert der Präsident. » weiter
Der Whistleblower verrät in einem Live-Chat weitere Einzelheiten zur Überwachungspraxis. Demnach belauscht der eigentlich für Auslandsspionage zuständige Geheimdienst ohne gerichtliche Anordnung auch US-Telefonate und liest E-Mails mit. Das berichtete zuvor schon ein US-Abgeordneter, ruderte aber Tage später wieder zurück. » weiter
In den vergangenen sechs Monaten waren bis zu 13.000 Nutzerkonten betroffen. Yahoo zufolge ging es um Ermittlungen zu Straftaten wie Betrug, Mord und Entführung. Der Internetkonzern will künftig zweimal im Jahr einen Transparenzbericht vorlegen. » weiter
Bürger können seither nicht auf Antragsformulare zugreifen, den Status ihrer Anträge überprüfen oder Bezahlvorgänge einleiten. Heute im Lauf des Tages soll das E-Government-Angebot wieder online gehen. Bis dahin hilft eine Telefon-Hotline aus. » weiter
Sie ist der Empfehlung der Kommissarin für die Digitale Agenda Neelie Kroes gefolgt. Die Modalitäten müssen erst noch geklärt werden. Eine Zustimmung galt nach der Absage an die Netzneutralität im Januar nicht gerade als sicher. » weiter
Die IT-Kommission des Landes fordert einen Server vor Ort. Auf ihn können Behörden dann zu Überwachungszwecken zugreifen. Viber wurde bereits gesperrt. Nächste Opfer könnten WhatsApp und auch Skype sein. » weiter
Es handelt sich um Kommunikation zwischen dem Präsidenten und seiner Delegation. Anlass war ein Treffen Medwedews mit US-Präsident Barack Obama auf dem G20-Gipfel in London. Offenbar richtet sich das Abhörprogramm der NSA auch gegen ausländische Regierungen. » weiter
Eine Datenbank soll den Austausch von Informationen zwischen Strafverfolgern, Unternehmen und Kinderschützern verbessern. Sie enthält verschlüsselte Fingerabdrücke kinderpornografischer Bilder. Der Start ist für Sommer 2014 geplant. » weiter
Der Zugriff auf Telefonate erfolgt aufgrund der Entscheidung eines Geheimdienstanalysten. Das sagte der US-Kongressabgeordnete Jerrold Nadler, der Mitglied des Justizausschusses ist, bei einer Anhörung. Sein Sprecher dementiert kurz darauf Nadlers Aussage. » weiter
Die Internetfirmen wollen Berichte über eine umfangreiche Überwachung durch den US-Geheimdienst widerlegen. Sie dürfen nur zusammengefasste Zahlen zu allen Behördenanfragen in einem Halbjahr nennen. Google verhandelt noch über die Aufhebung seiner Schweigepflicht und will genauer aufgeschlüsselte Daten veröffentlichen. » weiter
Die NSA soll mehr als 61.000 Angriffe auf die Volksrepublik durchgeführt haben. Vor allem greife sie Backbone-Systeme an, um Kommunikation im großen Stil abzuhören. Informant Edward Snowden selbst will in Hongkong bleiben. » weiter
Durch eine falsche Log-in-Seite sollen Zugangsdaten abgegriffen werden. Die gleiche Gruppe war schon früher durch einen zertifikatsbasierenden Angriff aufgefallen. Google vermutet einen Zusammenhang mit den Wahlen am Freitag. » weiter
Google, Facebook und Microsoft wollen Transparenzberichte mit aggregierten Zahlen veröffentlichen dürfen. Ihre Zusammenarbeit mit dem Geheimdienst NSA sei weit weniger umfangreich als berichtet. Das US-Justizministerium ist "dabei, das Ersuchen zu prüfen." » weiter
Bei Überschreiten des Highspeed-Volumens stehen dann 2 MBit/s statt wie ursprünglich angekündigt 384 KBit/s zur Verfügung. Damit reagiert die Telekom auf "die Sorgen von Kunden". Kritiker halten die Anpassung für ein "Ablenkungsmanöver". » weiter
Sie starten die Initiative "StopWatching.us" als Reaktion auf die Enthüllungen zum Abhörprogramm PRISM. In einem offenen Brief fordern sie eine Reform der US-Abhörgesetze. Unterstützung erhalten sie dabei von Reddit, Greenpeace und dem Internet Archive. » weiter
Die neue Regierung Nawaz Sharifs verlangt die Filterung "blasphemischer und anstößiger Inhalte". Die Videoplattform ist in Pakistan seit neun Monaten wegen eines islamfeindlichen Videos gesperrt. Google bietet für 49 Länder lokalisierte Versionen an, aber noch nicht für Pakistan. » weiter
Es handelt sich laut Guardian um einen ehemaligen Mitarbeiter der CIA. Der 29-jährige Edward Snowden war zuletzt im Auftrag einer Privatfirma in einer NSA-Einrichtung in Japan beschäftigt. Jetzt hält er sich in Hongkong auf und befürchtet seine Auslieferung an die USA. » weiter
Geheimdienstdirektor James R. Clapper veröffentlicht als Reaktion auf die Medienberichte ein Informationsblatt. Demnach ist PRISM ein Computersystem zur Verarbeitung von Geheimdienstinformationen. Alle Aktionen erfolgen angeblich auf Basis von Gerichtsbeschlüssen. » weiter
Sie bestreiten kategorisch, den Behörden direkten Zugriff auf ihre Server zu gewähren. Laut New York Times ließen sich manche Firmen doch auf eine engere Zusammenarbeit mit der Regierung ein. Über Anfragen nach dem Spionagegesetz FISA dürfen sie gar nicht reden. » weiter
Im US-Präsidentschaftswahlkampf 2008 wurden die Kampagnen Obamas und seines republikanischen Gegenspielers John McCain infiltriert. Die Enthüllung erfolgt kurz vor dem Treffen der Staatschefs von China und den USA. Ein früherer Geheimdienstkoordinator spricht von "Cyberspionage der chinesischen Regierung gegen zwei Parteien in Amerika." » weiter