Facebook muss Daten über minderjährige Nutzer offenlegen

Uhr von Stefan Beiersmann

Das hat ein Gericht im nordirischen Belfast angeordnet. Es verhandelt eine Klage eines Vaters, dessen elfjährige Tochter über Facebook Männer kontaktiert hat. Laut den Nutzungsbedingungen des Social Network liegt das Mindestalter bei 13 Jahren. » weiter

Abwerbestopp: Gericht fordert höheren Schadenersatz von Apple, Google & Co

Uhr von Bernd Kling

Richterin Lucy Koh lehnt einen von Adobe, Apple, Google und Intel vorgelegten Vergleich ab. Den vereinbarten Schadenersatz von 324,5 Millionen Dollar für das illegale Anti-Abwerbe-Abkommen der Technikfirmen hält sie für zu gering. Es sei klar bewiesen, dass der Abwerbestopp zu einem geringeren Lohnniveau führte. » weiter

HP will früheren Autonomy-CFO verklagen

Uhr von Bernd Kling

Die Klage gilt Sushovan Hussain, weil er einen kürzlich erzielten Vergleich zwischen HP und seinen Aktionären zu verhindern sucht. Der frühere Finanzchef will den Vergleich gerichtlich blockieren, weil er HP erlaube, die Wahrheit hinter der Autonomy-Übernahme und der späteren Abschreibung von 8,8 Milliarden Dollar für immer zu verschleiern. Den juristischen Schlagabtausch begleiten weiterhin schwerwiegende gegenseitige Vorwürfe. » weiter

Recht auf Vergessen: Google schlüsselt Löschanfragen nach Ländern auf

Uhr von Bernd Kling

Google beantwortet einen Fragenkatalog der EU-Datenschutzbehörden zu seiner Löschpraxis. Das Unternehmen muss sich weitgehend auf die Informationen der Antragsteller verlassen und kommt europaweit 53 Prozent der Löschanfragen nach. Scharfe Kritik am EuGH-Urteil äußert ein Bundesverfassungsrichter in einer 24-seitigen Auseinandersetzung. » weiter

ICANN: Top-Level-Domains kann man nicht beschlagnahmen

Uhr von Florian Kalenda

Amerikanische Terrorismus-Opfer und ihre Verwandten hatten Anspruch auf .ir, .sy und .nk erhoben. Die Länder Iran, Syrien und Nordkorea unterstützen ihrer Ansicht nach Terrorismus. Laut ICANN gehören diese Domains niemandem - auch nicht der Behörde selbst. » weiter

BGH: Geschäftsführer haftet nicht grundsätzlich für Wettbewerbsverstöße

Uhr von Björn Greif

Er kann aber zur Verantwortung gezogen werden, wenn er selbst aktiv an unlauteren Wettbewerbshandlungen beteiligt war oder sie aufgrund einer Garantenstellung hätte verhindern müssen. Juristen bewerten das Urteil unterschiedlich: Die einen sehen es als "schwarzen Tag für den lauteren Wettbewerb", andere als Schritt zu mehr Rechtssicherheit. » weiter

Gericht beanstandet Apples Vergleichsvorschlag zu E-Book-Preisabsprachen

Uhr von Björn Greif

Die zuständige Bezirksrichterin Denise Cote stört sich vor allem an einer Klausel, die Apple nur zur Zahlung von 70 Millionen Dollar verpflichtet, falls ein Berufungsgericht das erstinstanzliche Urteil kassiert. Sie kritisiert auch eine Klausel, die Apple während eines Berufungsprozesses von Zinszahlungen befreit. » weiter

Sony will Sammelkläger wegen PSN-Hack mit Freebies abfinden

Uhr von Florian Kalenda

Der Gesamtwert der gebotenen Entschädigungen beträgt 15 Millionen Dollar. Ein Richter muss noch zustimmen. Die Klage folgte auf einen Sicherheitsvorfall im Jahr 2011, bei dem vertrauliche Daten einschließlich Kreditkartennummer von 77 Millionen Anwendern gestohlen wurden. » weiter

New York Times: Deutschland drängte Microsoft zu NSA-Klage

Uhr von Florian Kalenda

Ein nicht namentlich genannter Regierungsmitarbeiter soll mit einem Cloud-Auftragsstopp gedroht haben. Im April 2014 beantragte Microsoft, den Durchsuchungsbefehl für sein irisches Rechenzentrum für nichtig zu erklären. Dies wurde abgewiesen, aber der Protest läuft weiter. » weiter

Recht auf Vergessen: EU plant Treffen mit Google, Microsoft und Yahoo

Uhr von Björn Greif

Die Wettberwerbshüter wollen mit den Suchanbietern laut Wall Street Journal vor allem Richtlinien zur Umsetzung des im Mai ergangenen EuGH-Urteils besprechen. Sie könnten Google auch dazu befragen, warum es beanstandete Links nur von seinen regionalen Suchseiten entfernt, aber nicht von seiner Hauptseite Google.com. » weiter

Microsoft stellt Formular für Löschanträge bereit

Uhr von Björn Greif

Damit setzt es das im Mai ergangene Urteil des EuGH zum "Recht auf Vergessen" um. Antragsteller müssen Namen, Land des Wohnsitzes, E-Mail-Adresse und die zu löschenden Links samt Begründung angeben. Außerdem verlangt Microsoft einen Identitätsnachweis. » weiter