Der Internetpionier räumt ungelöste Probleme bei der Nutzung der Computerbrille ein. Er erwartet schmerzliche Erfahrungen, bevor neue soziale Normen entstehen. Der US-Kongress geht inzwischen Datenschutzfragen hinsichtlich Google Glass nach. » weiter
In einem Brief an CEO Larry Page fordert ein Datenschutzausschuss Antworten auf offene Fragen zu Datensammlung und Schutz der Privatsphäre. Bedenken hat er vor allem gegenüber Gesichtserkennungstechniken. Google muss bis 14. Juni zu den Fragen Stellung zu nehmen. » weiter
Nicole Wong war in führenden Positionen für Google und Twitter tätig. Als Anwältin aus dem Silicon Valley ist sie erfahren in urheberrechtlichen und datenschutzrechtlichen Fragen. Sie wird die erste Datenschutzbeauftragte der US-Regierung. » weiter
Es sieht in ihnen eine unangemessene Benachteiligung der Verbraucher. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hatte insgesamt gegen 15 Klauseln in der deutschen Datenschutzrichtlinie geklagt. Für die übrigen sieben gab der Konzern strafbewehrte Unterlassungserklärungen ab. » weiter
Im zweiten Halbjahr 2012 hat Google 2285 Löschanfragen erhalten. Das entspricht einem Anstieg von 26 Prozent gegenüber den ersten sechs Monaten des Jahres. Viele Anträge sind dem Internetkonzern zufolge politisch motiviert. » weiter
AT&T und weitere Provider nehmen an einem Cybersecurity-Programm teil. Das US-Justizministerium sicherte ihnen heimlich Immunität vor Strafverfolgung zu. Das Programm wird laufend ausgeweitet und schließt alle kritischen Infrastrukturbereiche ein. » weiter
Das Oberverwaltungsgericht Schleswig weist die Beschwerden des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) ab. Es folgt den im Februar zugunsten von Facebook ergangenen Entscheidungen der Vorinstanz. » weiter
Wegen der Aufzeichnung von WLAN-Daten bei Street-View-Fahrten soll der Suchkonzern 145.000 Euro zahlen. Außerdem wurde er angewiesen, die gesammelten Daten vollständig zu löschen. Johannes Caspar bezeichnete den Fall als einen der bislang größten Datenschutzverstöße. » weiter
Wikileaks hat das Transkript einer fünfstündigen Unterredung veröffentlicht. Google-Chairman Schmidt befragte Assange für das Buch "The New Digital Age". Mit dabei war Koautor Jared Cohen, der auch die Denkfabrik Google Ideas leitet. » weiter
Vor der Nutzung mit einem bestimmten Gehäuse muss ein Kennwort eingegeben werden. Dies soll den Weiterverkauf gestohlener Linsensysteme verhindern. Der Antrag stammt von September 2011, wurde aber erst jetzt veröffentlicht. » weiter
Republikanische Abgeordnete weisen einen Änderungsantrag zum umstrittenen Cybersecurity-Gesetz zurück. Er sollte sicherstellen, dass Datenschutzzusagen von Internetfirmen gültig bleiben. Bürgerrechtsorganisationen lehnen das "Schnüffelgesetz" ab - aber viele Technologiefirmen befürworten es. » weiter
Die Lobbyorganisation TechNet lobt die Gesetzesinitiative ausdrücklich. Sie regt zugleich Änderungen zum Schutz der Privatsphäre an. TechNet ist ein überparteilicher Verband, dem führende Vertreter von US-Technologiefirmen angehören. » weiter
Es klagt bei einem US-Gericht gegen einen National Security Letter des FBI. Hintergrund ist ein früheres Urteil, wonach diese Nutzerabfragen verfassungswidrig sind. Diese Entscheidung vom März ist aber noch nicht rechtskräftig. » weiter
Die US-Drogenbehörde kann selbst gerichtlich genehmigte Abhörmaßnahmen nicht durchsetzen. Das gilt vor allem, wenn iMessage-Nachrichten zwischen zwei Apple-Geräten ausgetauscht werden. Das FBI fordert schon länger eine Änderung der entsprechenden Abhörgesetze. » weiter
Dazu gehören Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien. Sie leiten wegen Googles neuer Datenschutzrichtlinie eigene Verfahren ein. Dem Konzern drohen jetzt aus jedem einzelnen Land "aufeinander abgestimmte" Strafmaßnahmen. » weiter
Alma Whitten wurde 2010 zur ersten Datenschutzbeauftragten des Suchkonzerns ernannt. Sie musste die Probleme um Google Buzz und die mitgeschnittenen WLAN-Daten durch Street-View-Fahrzeuge klären. Ihre Nachfolge tritt Lawrence You an. » weiter
Bisher hat die US-Bundespolizei nur Zugriff auf Archive von E-Mail-Konten. Dies reicht ihrer Meinung für eine zuverlässige Kontrolle nicht aus. Denn gerade E-Mails und Chats würden für kriminelle Absprachen genutzt. » weiter
Das gilt laut Voreinstellungen zumindest so lange, bis der Nutzer die Drittanbieter-Sites direkt besucht. Damit folgt Mozilla dem Ansatz von Apples Safari, der standardmäßig Tracking per Cookies verhindert. Ziel ist ein besserer Schutz der Privatsphäre. » weiter
Die neue Option soll iCloud-Konten und Apple ID sichern. Änderungen sind nur noch mit Passwort und einem zusätzlichen Bestätigungscode möglich, der an ein Mobiltelefon gesandt wird. Ein 14-stelliger Code dient der Wiederherstellung bei vergessenem Passwort oder verlorenem Gerät.
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Die mit strenger Geheimhaltung verbundenen National Security Letters widersprechen laut US-Bundesbezirksgericht in mehreren Punkten der Verfassung. Provider dürfen nicht darüber reden - und auch nicht dagegen klagen. Aus diesem Grund ist über diese FBI-Praxis bisher wenig bekannt. » weiter