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Toolkit Spyware
Spyware ist die perfideste Malware. Ihr erklärtes Ziel ist es, unentdeckt zu bleiben. Herkömmliche Schutzmaßnahmen greifen daher oft nicht. Immer häufiger sehen die Cyberkriminellen auch Firmen als lohnendes Ziel. Das ZDNet-Toolkit zeigt erfolgreiche Abwehrmaßnahmen.
 
 
Hersteller: PepiMK Software
Listenpreis: kostenlos
Fazit:
Spybot Search & Destroy eignet sich sowohl für unerfahrene Nutzer als auch für Power-User und hält Spyware zuverlässig vom PC fern. Die Krönung ist jedoch, dass dieses Programm kostenlos ist.
Pro
  • kostenlos
  • umfassend konfigurierbar
Contra
  • Hilfe und Online-Support eher dürftig
SEHR GUT
8,0
von 10 Punkten
Gesamtwertung:
8 Punkte

Spybot Search & Destroy im Test

Bruce Stewart
|
3. August 2005
Spybot Search & Destroy eignet sich sowohl für unerfahrene Nutzer als auch für Power-User und hält Spyware zuverlässig vom PC fern. Die Krönung ist jedoch, dass dieses Programm kostenlos ist.

Spybot Search & Destroy 1.4 von Pepimk Software ist als kostenloser Download erhältlich, ohne dass man eine E-Mail-Adresse angeben muss. Das Programm leistet ausgezeichnete Arbeit als Saubermann und schützt das System vor Spyware and Adware. Unter der getesteten Antispyware-Software ging Spybot als Sieger hervor, denn es hat alle Übeltäter während der Tests aufgespürt. Der Standardmodus ist einfach in der Benutzung und perfekt für Heimanwender. Der erweiterte Modus bietet Funktionen, welche die meisten Profibenutzer zufrieden stellen werden. Auch auf internationaler Ebene ist Spybot begehrt: Der Support erfolgt in mehr als 30 Sprachen und das Programm kann nach wie vor kostenlos aus dem Netz oder bei ZDNet geladen werden.

Nach dem Download der 4,8 MByte großen Datei geht die Installation problemlos vonstatten, nur noch die gewünschte Sprache auswählen und schon kann es losgehen. Spybot verfügt über eine benutzerfreundliche Oberfläche: Über das Hauptfenster wird das System nach Spyware durchsucht, das Programm aktualisiert und das System wenn nötig auf einen früheren Status zurückgesetzt, denn Spybot erstellt Backup-Dateien, sobald es Änderungen am System vornimmt. Eine hochkonfigurierbare Oberfläche mit erweitertem Modus ist für Power-User verfügbar, die ihre Scans zeitlich festsetzen, Cookies verwalten, Skins hinzufügen möchten. Sogar die Scanvorgänge können individuell angepasst werden, zum Beispiel ob Spybot beim Neustart des Rechners ausgeführt werden soll, Dateien aufgezeichnet oder Warnungen angezeigt werden sollen.

Screenshot
Die Hauptoberfläche von Spybot Search & Destroy zeichnet sich durch Benutzerfreundlichkeit aus.

Wie jede Antispyware-Anwendung scannt Spybot den aktiven Speicher des Computers und die Festplatte nach Plagegeistern, die unerwünschte Werbung verschicken oder alle Online-Bewegungen von Benutzern verfolgen. Bei den informellen Tests von ZDNet hat Spybot beim Aufspüren und Entfernen dieser Störenfriede am besten abgeschnitten und gründliche Arbeit geleistet. So hat Spybot als einziges der getesteten Programme zum Entfernen von Spyware andere auf dem System installierte Antispyware-Programme entdeckt und vor falschen positiven Ergebnissen gewarnt, die durch das Ausführen mehrerer Antispyware-Produkte hervorgerufen wurden. Von einer Antispyware-Anwendung unter Quarantäne gestellte Dateien werden nicht von der Festplatte gelöscht und könnten daher von einer zweiten Anwendung als potenzielle Bedrohung gemeldet werden, was sie aber nicht sind.

Leider lässt die Hilfe von Spybot Search & Destroy einige Informationen vermissen. Auch bietet die Spybot-Website keinen Online-Support, dafür aber E-Mail-Support - die Testmail der ZDNet-Redaktion blieb trotzdem unbeantwortet. Wer mit Problemen zu kämpfen hat, ist auf sich allein gestellt. Andererseits ist es eher unwahrscheinlich, dass diese benutzerfreundliche Anwendung Nutzern ernsthaftes Kopfzerbrechen bereitet.

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