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Performance-Check: IE, Firefox, Opera und Safari im Benchmark-Test

Kai Schmerer
|
18. April 2008

Fazit

AKTUALISIERTE VERSION

HIGHLIGHT
Im Web 2.0 müssen sich Browser zunehmend anspruchsvollen Aufgaben stellen. Komplexe Websites und aufwändige AJAX-Anwendungen fordern immer mehr Leistung. Dabei lassen sich große Unterschiede messen.

Zweifellos gehört Safari zu den schnellsten Vertretern der aktuellen Browser-Gards, auch wenn die Messmethodik mit dem iBench nicht ganz korrekte Werte für den Apple-Browser ermittelt - der SunSpider-JavaScript-Benchmark scheint davon nicht betroffen zu sein. Sowohl unter Mac OS als auch unter Windows belegt der Apple-Browser einen der vorderen Plätze.

Am schlechtesten von den getesteten Browsern ist in Sachen Performance der Internet Explorer 7. Besonders im für moderne Web-Angebote relevanten SunSpider-JavaScript-Benchmark macht der Microsoft-Browser keine gute Figur. Das ändert sich erst mit dem Internet Explorer 8, dessen Beta-Version schon eine deutliche Leistungssteigerung signalisiert. Andererseits schläft die Konkurrenz nicht und bringt mit Firefox 3 sowie Opera 9.5 ebenfalls neue Versionen auf den Markt, die nach augenblicklichen Entwicklungsstand auch den Internet Explorer 8 weiter deutlich auf Distanz halten können.

Zieht man bei der Beurteilung der Browser-Performance auch die Beta-Versionen in Betracht, ergibt sich folgendes Leistungsbild: Firefox und Safari führen das Klassements mit deutlichem Abstand vor Opera und Internet Explorer an. Für Firefox 3.0, der im Juni erscheinen soll, spricht neben der sehr guten Performance auch dessen effizienter Speicherauslastung. Kein Browser benötigt bei mehreren geöffneten Sites weniger Speicher als die aktuelle Beta-Version von Firefox. Dazu kommt, dass der Browser nur noch wenige Sites nicht korrekt anzeigt. Mit Safari und Opera trifft man hingegen deutlich häufiger auf Inkompatibilitäten.

Das mit diesem Test ermittelte Leistungsbild beweist aber auch, dass der Raum für Verbesserungen im Browser-Umfeld sehr groß ist. Performancesteigerungen zwischen einzelnen Versionen desselben Herstellers von mehreren 100 Prozent zeugen von einer enormen Volatilität. Daher können heute gewonnene Erkenntnisse morgen schon wieder ganz anders aussehen.

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Lesermeinungen zum Artikel

 
von FM
am 17. Juni 2008, 23:30 Uhr
Schmerzlich vermisst ..
Mich hätte interessiert, wie der Firefox und Opera auch unter Linux gegenüber stehen. Ich könnte mir vorstellen, dass hier auch ein Unterschied zwischen Windows und Linux zu erkennen ist. Safari und IE sowieso fallen hier ja aus, weil sie (afaik) nicht plattformübergreifend angeboten werden.

 
von J. Landsiedel
am 4. August 2009, 09:52 Uhr
AW: Schmerzlich vermisst ..
In den meisten Benchmarks läuft Firefox unter Linux etwas schneller. Größere Unterschiede gibt es jedoch nicht.
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