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Alternative Betriebssysteme: Es muss nicht immer Windows sein

Thorsten Koch
|
8. Dezember 2005
Linux und Mac OS X sind die verbreitetsten Windows-Alternativen. Andere Entwicklungen sind zwar weniger bekannt, aber umso interessanter. Dieses Weekly enthält die besten Pakete zum Herunterladen, Brennen und Ausprobieren.

Einige Betriebssysteme können - technisch gesehen - Microsoft schon heute das Wasser reichen. Kanotix etwa basiert auf der soliden Linux-Distribution Debian und unterstützt auch neuere Gerätschaften. KDE ist zwar voreingestellt, per "Cheatcode" lässt sich das Interface jedoch anpassen. Freesbie ist ein Nachkomme des Linux-Urahns Unix und entfaltet seine Stärken besonders im Netzwerkbereich, während das schnelle Zeta sich an Be-Os anlehnt und Multimedia-Anwender begeistern will.

React OS bietet dagegen den gewohnten Komfort der Windows-Oberfläche - einschließlich Explorer und Taskleiste -, ist im Gegensatz zum Zugpferd des Gates-Imperiums aber völlig kostenlos. In Zukunft wird es auch Programme zum Laufen bringen, die für OS/2 und 64-bit-Windows programmiert wurden - so jedenfalls der Wunsch. Noch einen Schritt weiter gehen die Entwickler von E/OS. Ihre Schöpfung soll die verschiedensten Plattformen emulieren: Mac OS, OS/2, DOS und natürlich Linux.

Andere Windows-Alternativen werden sich vielleicht nie aus ihrem Nischendasein befreien können. Benelix etwa, eine Abwandlung von Suns Open Solaris. Oder Free DOS mit der bekannten Kommandozeilen-Optik, das zwar mehr Optionen als das alte Microsoft-Betriebssystem bietet und sich auf einem 32-bit-Dateisystem betreiben lässt, dem aber der heute nicht mehr wegzudenkende Desktop fehlt.

Sämtliche hier vorgestellte Pakete werden mit einem Brennprogramm wie Nero schnell zu bootfähigen Live-CDs. Ganz ohne Installation kann man sie nach Herzenslust testen.

Inhalt

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10 von 11 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.

Lesermeinungen zum Artikel

 
von Ruwen Ochs
am 9. Dezember 2005, 00:08 Uhr
Schon drei Live Cds gebrannt
Ich habe schon drei Live Cds gebrannt und am Wochenende bin ich bestimmt durch. Das ist echt total interessant zu vergleichen. Kantonix spar ich mich aber weil ich Knoppix schon kenne.
 
von troubadoure
am 12. Januar 2006, 11:50 Uhr
AW: Schon drei Live Cds gebrannt
Kanotix einfach mal ausprobieren, ist viel besser als Koppix
 
von Katernberg
am 9. Dezember 2005, 08:57 Uhr
Zwei weitere Tips
1. Vectorlinux (schnell, stabil)
2. Damn small Linux (damnsmalllinux.org)
Ihr werdet euch wundern....
 
von fabian-k
am 9. Dezember 2005, 11:16 Uhr
AW: Zwei weitere Tips
DSL ist schon ein echt "heavy f***ing machine' wie es so schoen heisst :)
Aber fuer mich nicht so wirklich geeignet weil es einfach zu 'small' ist ;)

Aber auf meinem iPod laeuft es ganz gut.

Achja:
Fuer alteingesessene Windows-User eignet sich wohl fuer den umstieg am Anfang SuSe am besten.
Oder macht es wie ich 8damals) und haengt euch gleich heavy rein in Debian und/oder Mandrake.

Wenn ihr das dann beherrscht, dann wollt ihr garkein Windows mehr. Das verspreche ich euch! :)

 
von freedos isttoll
am 9. Dezember 2005, 11:02 Uhr
was braucht man??
wer bitte schön braucht denn heute noch dos? sicher - ein paar leute spielen halt immer noch gern die alten games.. aber sonst?

was nutzt mir linux, wenn ich darauf keine office habe, dass zu hundert prozent auch in meiner geschäftswelt kompatibel ist?
sicher, als heimanwender ist open office die lösung schlecht hin.. aber das war's dann auch schon

bitte tun wir nicht so, als würde linux nie abtsürtzen und nie seltsame dinge tun. jeder der sich nur ein bischen mit minux beschäftigt (hat) weiß auch von anderen problemen.

ach ja, lassen sie mal einen normalen computernutzer versuchen xp zu installieren und debian. mal sehen, was dann läuft...

 
von fabian-k
am 9. Dezember 2005, 11:10 Uhr
AW: was braucht man??
Du kannst Debian nicht mit Windows (XP) vergleichen.

Wenn du es allerdings die Riesen WindowsXP und SuSe 10 vergleichst, dann hat fuer den heimanwender ganz klar Suse gewonnen.

Da kann Win nicht mithalten und das wird es auch nicht.

Ich persoehnlich hacke meinen Code lieber in eine brave kleine Linux-Box (Ubuntu) als in eine komplett ueberladene, ultrabunte und ueberteuerte Windows-Umgebung.

Geschmackssache..

Debian an die Macht.

 
von Forum-Fraggle
am 9. Dezember 2005, 12:29 Uhr
AW: was braucht man??
Nur in gewisser Weise hast Du recht.

Zum einen gibt es die Export Funktion in MS-Office Formate. Ok, nicht optimal, daher sollte man besser das rtf Format für Dokumente nutzen.
Tabellenkalkulationsmäßig hinkt Excel in Sachen Formeln Calc hinterher, hat aber manche Bedienungskomfort (aber auch umgekehrt, würde mir ne Mischung aus beiden wünschen). Für beide sollte man auf gnumeric zurückgreifen, welchen kostenfrei ist und auf beiden Systemen läuft.

Nichtsdestotrotz, sofern die Dateien nicht verändert werden sollen, sollte man eh pdf übermitteln.

 
von Der Programmierer
am 9. Dezember 2005, 12:34 Uhr
Minix, der Hammer!
Minix ist ja wohl der absolute Hammer! Superklein und wenn man da ein bisschen Zeit aufbringt kann man Traumanwendungen für schreiben! Leute gründet Projekte!
 
von Der Programmierer
am 9. Dezember 2005, 12:37 Uhr
Frisbie was für Server?
Wäre Frisbie was für einen Standalone Server? Ich habe in diesem Bereich bisher nur Erfahrungen mit Linux gemacht aber Frisbie ist ja Unix.
 
von Karsten Hönsch
am 9. Dezember 2005, 19:16 Uhr
Tablet PC's?
Welche Betriebssysteme unterstützen Tablet PC's?
 
von Lukas Kärrner
am 9. Dezember 2005, 21:27 Uhr
AW: Tablet PC's?
Sicher gibt's Linux- und Unix-Treiber für das Interface, kannst du ja mal googeln. Ob's bei Minix geht weiß ich nicht.
 
von sebastian reif
am 12. Dezember 2005, 01:00 Uhr
AW: Tablet PC's?
wenn's unter win nt geht geht's auch bei ractos.
 
von Michael Lümmer
am 11. Dezember 2005, 16:49 Uhr
Welcher ständige Ersatz kommt für mich in Frage?
Ich habe schon Linux probiert aber da funktioniert mein Internetanschluss nicht (habe ein USB-ADSL-Modem) mangels Treibern. Was ist jetzt besser für mich, Reactos oder Eoslx?
 
von Alex Krasser
am 4. Januar 2006, 09:49 Uhr
Von allem etwas
Ich habe schon drei Systeme geladen und gebrannt. Tool finde ich dass von allem etwas hier zu finden ist das heißt verschiedene Ansätze nicht nur Linux!
 
von prof368
am 8. Januar 2006, 07:53 Uhr
siehe Artikel
Nachdem ich ein Anfänger in Sachen PC bin, habe ich trotzdem versucht E/OS_LX zu installieren. Der Download wurde verweigert.Auch Kanotix oder ReactOS konnte ich nicht entzippen. Das BS "Windows XP SP2"ist auf meinem PC installiert. Ich habe versucht eines der alternativen BS auf das Laufwerk "D" zu entpacken, aber auch das wurde verweigert. Wie müsste ich vorgehen, ohne daß ich mein vorhandenes BS Windows XP beschädige oder zerstöre??? Wer kann mir helfen? Vielen Dank im Voraus, prof 368
 
von aktony
am 13. März 2006, 09:44 Uhr
super wird zeit
Genau das was der Microsoft genervte User sucht. Ein Betriebsystem das alles kann ohne ewig irgendwelche Emulatoren zu konfigurieren. Ordentliche Dateien Verwaltung was man bei Linux und allen dazugehörigen Systemen immer vergeblich sucht. Linux Unix und haste nicht gesehen nutzen dem personal User doch gar nichts. Ich will arbeiten damit Videos schauen und hin und wieder mal was spielen. Was nützt es mir wenn ich zum spielen Neustarten muss und zum surfen dann wieder Neustarten. Ausserdem stelle man sich vor im Media Markt zu stehen und sich die tollen Programme und Spiele anzuschauen und immer zu wissen oh mit meinem Linux läuft hier nix.
Das einzige was mich am ReactOS stört ist die grafische Oberfläche, es muss doch nicht wie Windows aussehen oder. Was wichtig ist ist ein logischer Aufbau. Und nicht wie bei Linux wo du 5 Programme für dasselbe hast ( Yast, Kontrollzentrum und xfree und und und ).
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