Zensurgesetz beschlossen: Aus für das freie Internet?
So umgeht man die Zensur mit OpenDNS
Eine einfache, kostenlose und zudem legale Alternative zu den Zensur-Servern bietet OpenDNS. Auch die Server von OpenDNS filtern DNS-Anfragen - allerdings nur auf Wunsch des Benutzers. Standardmäßig sperrt OpenDNS bekannte Phishing Sites. Ist man mit dieser Einstellung einverstanden, dann kann man die DNS-Server 208.67.222.222 und 208.67.220.220 einfach auf seinem Rechner eintragen und den Dienst ohne eine Anmeldung nutzen. Unter Windows Vista und Windows 7 wählt man dazu Start - Systemsteuerung - Netzwerk- und Freigabecenter - Netzwerkverbindungen verwalten. Danach wählt man nach einem Rechtsklick auf jedes Netzwerkinterface jeweils Eigenschaften und doppelklickt auf Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4). Im sich öffnenden Dialog trägt man die DNS-Server wie in Bild 2 gezeigt ein. Für Windows XP zeigt das YouTube-Video Internetsperre umgehen in 27 Sekunden den genauen Vorgang.
Alternativ lassen sich die Server von OpenDNS auch auf dem NAT-Router eintragen. Das hat den Vorteil, dass alle Rechner im eigenen Netzwerk per DHCP zensurfreie DNS-Server erhalten. OpenDNS hat dazu für viele Router Anleitungen bereitgestellt.
Wer auch den Phishing-Filter von OpenDNS nicht haben möchte, muss sich dort mit einem Account registrieren. Dann lassen sich einzelne Filter bequem ein- und ausschalten. Mit einer dynamischen IP-Adresse ist die individuelle Nutzung allerdings recht umständlich. Dazu ist ein Client auf einem Windows-Rechner erforderlich, der die täglich wechselnde IP-Adresse bei OpenDNS aktualisiert, ähnlich dem Prinzip von DynDNS. Allerdings ist damit zu rechnen, dass Zensurgegner bald öffentliche DNS-Server kostenlos oder gegen geringe Gebühr anbieten werden, die über keinerlei Filter verfügen.
Wagt man einen Blick in die Zukunft, so muss damit gerechnet werden, dass man zwar die DNS-Sperren heute noch leicht umgehen kann, jedoch schreibt das Gesetz vor, dass die Sperrung "mindestens auf der Ebene der vollqualifizierten Domainnamen" erfolgen muss. Eine Sperrung nach "Internetprotokoll-Adressen und Zieladressen von Telemedienangeboten", sprich IP-Adressen und URLs, ist allerdings ausdrücklich zulässig.
Ein Sperrung nach IP-Adressen kommt nicht Frage, da heutzutage oft hunderte Websites mit unterschiedlichem Namen unter einer einzigen IP-Adresse gehostet werden. So würde das Overblocking immense Ausmaße haben. Eine Sperrung nach URLs hingegen wäre gezielter, aber auch schwerer zu umgehen. Um einzelne URLs zu sperren, muss ein Provider mittels Deep Packet Inspection (DPI) sogenannte Zwangsproxies einführen. Dazu werden alle IP-Pakete bis in die Netzwerkschicht 7 unabhängig vom Port analysiert und gefiltert. Solche Systeme sind bereits bei vielen deutschen Providern installiert und müssen nur angepasst werden. Mit dem Thema DPI befasst sich ZDNet in einem anderen Artikel. Eine solche Sperre lässt sich nur umgehen, indem man eine verschlüsselte und signierte Verbindung zu einem Proxy im Ausland aufbaut, der den Zugang zur gewünschten IP-Adresse herstellt.
Inhalt
- Teil 1: Zensurgesetz beschlossen: Aus für das freie Internet?
- Teil 2: DNS-Sperren führen zum Overblocking legitimer Inhalte
- Teil 3: So umgeht man die Zensur mit OpenDNS
- Teil 4: Politiker fordern offen die Ausweitung der Zensur
- Teil 5: Internetprovider nutzen die Zensur für eigene Zwecke
- Teil 6: MdB Martina Krogmann: Löschen statt Sperren verletzt die "Achtung vor der Souveränität der Staaten"
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dass Menschen begreifen, wie sie ausgesaugt und benutzt werden, wie die Nutznießer über Leichen gehen für die Macht. Und die Nutznießer der Nutznießer, nämlich die Politiker, dies unterstützen und decken.
Vor all diesen Dingen haben sie Angst- kein Wunder, dass sie ihre Enttarnung als Bedrohung empfinden. Die "Oberkaste, nenne ich sie mal" will die Menschheit versklaven und die Oberen der Politik, Justiz, behördliche Organe und Medien etc machen mit. Sie kommen Ihrer Pflicht, das Grundgesetz zu sch´ützen in keinster Weise nach.
Sie putschen gegen den Staat, indem sie dem Lissabonner EU vertrag zustimmen, in dem sie den Parlamentismus gänzlichz außer Kraft setzen und eine praktische Diktatur einführen. Für die Konzerne, die Milliardäre., dRs raubtierkapital., dass ihnen dafür Aufsichtsratspöstchen gibt undsoweiter.
Vielen dank für die diktatur - oder soll ich Heil sagen.
In der Tat wurden schon gesellschaftskritische Seiten per Richterentscheid wegzensiert, z. B. im Bereich Familienrecht. Die Medien sind in Deutschland mehr oder weniger wieder mit der Politik gleichgeschalten, verbreiten eine Einheitsmeinung in nahezu allen Bereichen, mit Tatsachenverdehrungen, Falschmeldungen, angefangen von der Atomkraft, Windkraft, über angeblichen Fachkräftemangel usw. Das Internet war das einzige Medium, wo überhaupt noch Wahrheiten und Meinungen zu finden sind, die nicht in die allgemeine Meinungsmache der Medien passen. Das Ermächtigungsgesetz der Nazis ebnete den Weg zur Diktatur, angeblich auch gegen Kriminelle, angeblich die Kommunisten, die den Reichstag angeblich angezündet hatten.
Diktatur und Demokratie erkennt man an der Berichterstattung, Wahlen gab es auch im 3. Reich und in der DDR.
Wo kämen wir den hin, wenn Hunderttausende Jugendliche sich im Internet frei informieren und auch noch ihre Meinung frei äußern..
Womöglich auch noch die Piratenpartei wählen..!
Die Machthaber kämpfen da an allen Fronten: Fernsehen, Zeitungen und sogar im Netz ziemlich schmutzig..
Siehe z.B. die Meldung neulich, von Mai 2009:
studiVZ LÖSCHT Profil der Piratenpartei Deutschlands!
Ach so, die CDU und SPD Profile natürlich nicht.. die sind weiterhin im StudiVZ drin...
Hier ist ein Link zu einer Seite, die dank der Recherche eines rechtschaffenden Menschen, eine Studie der ICMEC (International Center for Missing and Exploited Children) von 2006 zeigt in welchen Ländern KiPo's wirklich nicht verboten sind.
www.dlandau.de/...
Lest selber nach und überlegt euch ob das Zensurgesetzt nötig ist. Es sind wirklich ganz wenige kl Staaten, die keine Gesetze gegen die Kinderpornografie im Netz haben, aber mit ein wenig internationalem Druck kann man auch dieses ändern. Die Zensur dieser Seiten ist nur Mittel zum Zweck um als nächstes andere Bereiche anzugreifen. Es wird als nächstes Seiten mit rechten/linken Inhalten oder die "Killerspiele" treffen. Dann wird man sich der freien Medien entlediegen, vielleicht indem man auf deren seiten links zu KiPo-seiten versteckt.
Ich weiß nicht was als nächstes kommt, aber eines weiß ich, daß es kommt.
Also kinnas, Augen und Ohren offen halten und traut nicht dem Mainstream.
;-)