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Kostenloser Rundumschutz gegen Viren und Spyware

Kai Schmerer
|
3. Dezember 2009
Für die meisten PC-Sicherheitslösungen fällt eine jährliche Abo-Gebühr an. Dass es auch anders geht, zeigen leistungsfähige Freeware-Tools. Vier kostenlose Programme sorgen gemeinsam für einen effektiven Abwehrschirm.

Kaum ein Tag vergeht, ohne dass Fachleute ein neues Sicherheitsloch in Windows oder einem anderen Programm finden. Software-Lösungen, die Sicherheit versprechen, gibt es viele, aber nur wenige sind kostenlos. Die besten für den PC erhältlichen Freeware-Programme hat ZDNet.de zusammengestellt.

Die kostenlose Virenschutzsoftware Avira AntiVir Personal ist nicht nur sehr beliebt, sondern überzeugt laut unabhängigen Tests durch ein sehr gute Erkennungsrate. Die für Version 9 neu konzeptionierte und schnellere Scan-Engine durchsucht entweder sämtliche Laufwerke und Prozesse oder einzelne Ordner, Dateien und Archive nach Viren, Trojanern, Würmern und Dialern sowie nach Backdoor-Programmen und Rootkits. Zusätzlich schützt die Scan-Engine vor Phising-Attacken und verfügt seit der aktuellen Version über einen integrierten Ad- und Spyware-Schutz. Darüber hinaus lädt sich ein Wächter permanent in den Arbeitsspeicher, der im Hintergrund das System in Echtzeit überprüft.

Gegenüber Schadsoftware, die gerade erst bekannt gewordenen Sicherheitslücken ausnutzen, sind herkömmliche Antivirenlösungen häufig überfordert. Den Großteil der Viren erkennen diese Programm mithilfe einer sogenannten Virendefinitionsdatei. Es liegt in der Natur der Sache, dass diese lediglich Signaturen bekannter Viren enthält. Tägliche Updates zeigen, dass die Hersteller mit Hochdruck an der Entdeckung neuer Viren arbeiten und diese in die Datei integrieren, sodass die Programme neue Viren schnell unschädlich machen können. Für diese Schwachstelle stehen spezielle Anwendungen zur Verfügung, die mit heuristischen und verhaltensbasierten Methoden versuchen, Schadcode zu identifizieren. Ein solches Programm ist ThreatFire. Laut unabhängigen Tests sorgt das Tool in Verbindung mit einer herkömmlicher Antivirenlösung für eine deutlich höhere Erkennungsrate von nicht bekannten Viren.

Zwar bieten die meisten Antivirenlösungen auch einen Schutzmechanismus für Spyware, doch arbeiten spezielle Tools wie Ad-Aware Free 8.1.0 effizienter. Das Tool untersucht lokale Festplatten und externe Laufwerke unter anderem nach Spyware, Würmern, Trojanern, Hijackern, Keyloggern und Rootkits.

In Windows XP, Vista und 7 gehört eine Firewall zum Lieferumfang. Allerdings ist die Lösung recht einfach gehalten und bietet so gut wie keine erweiterten Werkzeuge. Anwender mit höheren Ansprüchen verwenden daher eine Lösung, die nicht nur Informationen über aktuelle Netzwerkverbindungen bietet, sondern auch erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten beinhaltet. Die Comodo Firewall 3.13 informiert nicht nur detailliert über alle Netzwerk-Verbindungen, sondern verhindert auch die unerlaubte Modifikation von Registry-Einträgen. Zudem zählt die Comodo-Lösung derzeit zu den sichersten Firewalls.

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36 von 41 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.

Lesermeinungen zum Artikel

 
von Dietmar
am 4. Dezember 2009, 09:32 Uhr
Wieder mal Werbung
Kennt ihr keine anderen Programme als Avira AntiVir?
was ist mit Avast! oder dem vom Microsoft?
 
von Inge
am 4. Dezember 2009, 10:59 Uhr
Unterschied?
Hallo,

gibt es einen gravierenden Unterschied zwischen Avira AntiVir und Avast! ??? Noch ne Laienfrage am Rande:Ist mein Computer besser geschützt, wenn ich beide Programme lade, oder schliessen sich beide Programme aus?
 
von Kai Schmerer (ZDNet-Redaktion)
am 4. Dezember 2009, 11:27 Uhr
AW: Unterschied?
Antivirenlösungen sollten nicht gleichzeitig betrieben werden. Das kann zu Kompatibilitätsproblemen führen und erzeugt eine hohe Systemauslastung.

Avira empfehlen wir deshalb, weil die Software im Test von den Antivirenexperten von avtest.org den ersten Platz aller kostenlosen Lösungen belegt hat. www.pcworld.com/...

Mit freundlichen Grüßen
Kai Schmerer
 
von Klaus Krönert
am 7. Dezember 2009, 16:02 Uhr
AW: AW: Unterschied?
Habt Ihr von ZDNET denn auch schon die Kompatibilitätstest auf W7 gemacht ?
Und kann man den Test überhaupt glauben ? ForeFront taucht da gar nicht auf. MSE setzt aber auf die ForeFront Engine auf.

Das in ganz vielen Foren Probleme mit W7 und diversen AV Produkten besteht, ist hier auch nicht dargestellt.

Für mich ist das einfach nur eine Werbung. Zu einem Test, gehört die Erkennungsrate, Quoute der Aktuallisierungshäufigkeit für die Signaturen und eine Darstellung, wie die Test überhaupt erfolgt sind.
Wenn das alles dargestellt ist, dann gibt es ein Resüme.
Mir fehlt aber in dem Text alles von dem gerade dargestellten, sondern dass liest sich wie der Werbeeinleger meiner Tageszeitung.
 
von Thomas
am 8. Dezember 2009, 15:14 Uhr
AW: Unterschied?
Avast Free (demnächst in Version 5) bietet zusätzlich einen Webshield (bei AntiVir nur in der Bezahlversion) und einen Live-Mailscanner (AntiVir nur Bezahlversion...).
Ich nutze Avast seit Jahren und bin bestens zufrieden damit. Zur Zeit läuft bei mir die Beta-Version von Avast!Free 5 auf einem 64bit Win 7 problemlos, Avast ist auch offiziell Win 7 zertifiziert.
 
von Rudolf
am 10. Dezember 2009, 18:01 Uhr
AW: Unterschied?
Wenn überhaupt eines der beiden, dann das viel modernere Avast, das übrigens auch im Google Pack angeboten wird. Empfehlen würde ich Usern die nichts bezahlen möchten Microsoft Security Essentials, dass von allen Usern mit einer gültigen Windows-Lizenz genutzt werden darf.
 
von Rainer
am 4. Dezember 2009, 11:41 Uhr
Avira Werbung
Mag sein, dass Avira in den Test's gut abschneidet ... ich habe es nach kurzer Zeit wieder deinstalliert, weil mich die permanente Werbeeinblendung genervt hat. Bin jetzt mit der kostenlosen Lösung von Microsoft sehr zufrieden.
 
von Stefan
am 4. Dezember 2009, 18:16 Uhr
AW: Avira Werbung
Werbung? Habe ich noch nie dorch AV bekommen
 
von LeeRoy
am 6. Dezember 2009, 09:26 Uhr
AW: AW: Avira Werbung
Doch, ab und zu popt ein Fenster auf mit Werbung für die Antivir Vollversion bzw. für die ganze Suite. Das wäre eigentlich kein Problem, wenn es sich nicht so penetrant in den Vordergrund drägen würde - das ist ziemlich nervig wenn man gerade einen Film schaut oder spielt.

Zur Sicherheit kann ich nichts sagen, aber von meinem subjecktiven Eindruck her belastet Antivir das System weniger aus als Avast. Das ist mir gerade auf älterer Hardware recht stark aufgefallen.
 
von avnotify
am 6. Dezember 2009, 14:44 Uhr
AW: AW: AW: Avira Werbung
Mit ein wenig Suche findet man die Lösung wie man diesen Screen los wird. de.search.yahoo.com/...
 
von Heinze
am 13. Dezember 2009, 13:43 Uhr
AW: AW: AW: AW: Avira Werbung
Wenn man dieses Werbefenster nicht killen könnte, hätte ich Avira längst wieder deinstalliert. Es nervt doch voll, wenn man nach einem Signaturupdate immer dieses Fenster vor die Nase gesetzt bekommt. Liebe Avira-Hersteller, etwas weniger ist oft mehr.
 
von Jürgen
am 4. Januar 2010, 20:26 Uhr
AW: AW: AW: Avira Werbung
Hallo !
Dieser Effekt tritt nur nach eimem automatischen Update auf.
Ansonsten gibt es keine Werbung.
 
von Rudolf
am 10. Dezember 2009, 17:56 Uhr
AW: AW: Avira Werbung
Was ist dorch? Der deutsche Virenscanner Avira passt genauso gut zum deutschen Mainstream wie der FireFox.
 
von Frank
am 24. Dezember 2009, 00:26 Uhr
AW: AW: AW: Avira Werbung
Steckt hinter deiner Meinung auch ein tieferer Sinn, wenn ja geht der mir irgendwie ab Dein Sinn?!
 
von Stefan Heusterberg
am 7. Dezember 2009, 09:13 Uhr
ThreatFire 4.7.0.11
Skype stürzt mit ThreatFire 4.7.0.11 ab.
 
von hmyrj1
am 8. Dezember 2009, 16:26 Uhr
AW: ThreatFire 4.7.0.11
...stimmt, bei mir auch.
 
von Klaus Krönert
am 7. Dezember 2009, 15:47 Uhr
Werbung : Wieviel Geld hat ZDNet für diesen Artikel bekommen ?
Das schaut ja nach besonders schöner Werbung aus.
Aus meiner Sicht, hat der Redakteuer dazu keine Ahnung.

W7 und bereits Vista, haben eune inigrierte Firewall, die sich auch sehr umpfangreci und komfortabel konfigurieren lässt.

Ergänzt wird das ganze durch die Microsot Security Essentials
Ene kostenlose Antivirenlösung, die durch sehr einfache Bedienung konfigurierbar ist. Doch meistens ist eine Konfiguration gar nicht notwendig, denn nach der Installation ist eigentlich keine Installation notwendig.

Hier die Links : www.kroenert.info/...(Microsoft+Security+Essentials)


MfG
Klaus Krönert
 
von News-Forum
am 11. Dezember 2009, 12:49 Uhr
Kosten los aber einfach Klasse
Das sagt uns man muß kein Geld ausgeben um gut geschützt zu sein, da ja die Kostenpflichtigen Programme meist das selbe machen als die hier.

Gruß News-Forum

www.news-forum.cwsurf.de/...
 
von Hiro Protago
am 15. Januar 2010, 06:46 Uhr
Andere Tools
Traurig aber wahr, der Mensch an und für sich kann wohl nie objektiv sein (wollen)..

Wie auch immer, ein Redakteur/Fachautor sollte es sein (müssen)..

Selbst die Antwort spricht Bände und verspricht nichts Gutes für den Ruf dieser Webseite.

Ich erwarte von einer Fachzeitschrift oder einer Webseite wie zdnet, dass sämtliche Programme gelistet werden, die Sicherheit und Schutz bieten. Neben AntiVir, Avast, AdAware etc. gibt es noch einige andere recht gute und kostenfreie Programme.

Wir, die User, sollten sie wohl einmal listen und ich glaube das wäre der einzige unabhängige Test auf diesem Planeten. Alles andere ist kaum vorstellbar.

Ich beispielsweise kann sagen, dass Avast gegenüber AntVir seine notwendigen Hintergrundaktionen wesentlich besser und weniger arbeitspeicher- und prozessor-hungriger absolviert. Doch auch steht mittlerweile der Riese Symantec mit seinem aktuellen Antivirustool und nur mit dem Antivirustool wieder sehr gut im Rennen in Erkennungsrate, Überwachung sowie Preisleistungsverhältnis.

Mir war auch so manche Stellungnahme hier zu lapidar. Schutzprogramme greifen z.b. auf die Startsektoren einer Festplatte zur Überwachung zu. Wenn da 2 Tools machen und sich dann gegenseitig als Gefahr erkennen, waren sie früher einmal in der Lage die Windows-Installation zu zerstören. Vor Jahren erreichte man das in dem man den Bitdefender mit Symantecs Norton Antivirus installierte.

Es gibt auch ein paar Fachleute, die der Meinung sind, dass überhaupt kein Scanner notwendig ist. Denn wie sagt man so schön "95 % aller Probleme passieren vor dem PC".

In diesem Sinne wünsche ich Euch alles Gute Ihr unkoordinierbaren Menschenwesen.

Hiro
 
von SurfManni
am 16. Januar 2010, 08:38 Uhr
AdAware 8.0
AdAware ist nicht mehr gut. Die Erkennungsrate kann ja gestiegen sein, aber das Programm ist nur noch für Administrator voll verfügbar. ( Ich surfe immer mit beschränkten Rechten, falls unbekannte Viren und Trojaner sich bei mir einnisten, kann ich den User löschen! ) Und wieder hat man ein Programm mehr in den Startprogrammen. Es laufen sowieso schon genug Hintergrundprogramme!
AdWare-Nein Danke!
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