

Der Webbrowser Opera 10.50 bietet eine konkurrenzfähige JavaScript-Performance, eine neue Grafikbibliothek und eine verbesserte Integration in Mac OS und Windows. Außerdem unterstützt er nun auch HTML5-Videos und Standalone-Widgets.
Das Update bringt die neue JavaScript-Engine Carakan mit. Sie arbeitet laut SunSpider-Benchmark unter Windows rund siebenmal schneller als die in Opera 10.10 enthaltene Engine Futhark. Im Test liefert Opera 10.50 (Pre-Alpha) im SunSpider-Benchmark mit 272 Millisekunden sogar die beste Leistung aller Browser ab und verweist Chrome 4.0.249 Beta (335), Safari 4.04 (357), Firefox 3.6 Beta 4 (594) und Internet Explorer 8 (3490) auf die hinteren Plätze. Im Futuremark-Peacekeeper-Test setzt sich Opera 10.50 mit 5426 Punkten auf die zweite Position hinter Chrome mit 5624 Punkten. Gleiches gilt für den Google-V8-Benchmark, in dem Chrome 5524 Punkte und Opera 10.50 4551 Punkte erreicht.
Die auf Version 2.5 aktualisierte Rendering-Engine Presto unterstützt jetzt auch Animationen auf Basis von CSS3 sowie einige neue HTML5-Funktionen wie permanente Speicherung. Die neue Grafikbibliothek Vega soll gegenüber der Vorgängerversion ebenfalls für eine deutlich höhere Performance sorgen. Aktuell arbeitet sie Opera zufolge noch softwarebasiert, lässt sich aber auch per Hardware beschleunigen.
Darüber hinaus optimiert die neue Version die Integration in Windows und Mac OS. Unter Windows 7 und Vista unterstützt die Browser-Oberfläche nun die Aero-Glass-Effekte der Microsoft-Betriebssysteme. Auf Windows-7-Systemen lassen sich Aero Peek und Sprunglisten verwenden. Unter Mac OS nutzt Opera 10.50 die Cocoa-API, was eine engere Integration samt einheitlicher Toolbar mit Schaltflächen, Bildlaufleisten und Multitouchgesten ermöglicht. Der Browser unterstützt auch Systembenachrichtigungen per Growl.
Eine weitere Neuerung von Opera 10.50 ist eine Private-Browsing-Funktion für Tabs und Fenster, die alle Daten einer Sitzung beim Schließen des Reiters oder Fensters löscht. Dialogboxen zeigt Opera ab sofort als Overlay an, sodass sie den Wechsel zwischen Reitern oder Fenstern sowie das Laden neuer Webseiten nicht mehr blockieren. Die Entwickler haben auch das Adress- und Suchfeld überarbeitet. Beide merken sich nun Suchbegriffe, ermöglichen das Entfernen von Einträgen aus dem Verlauf und bieten ein übersichtlicheres Layout.
Fazit
Opera galt lange als Innovationsführer in Sachen Browserentwicklung. Funktionen wie Tabbed Browsing, Bookmark-Synchronisation, Werbeblocker, E-Mail, IRC-Client sind nur einige Beispiele für von Opera eingeführte Techniken, die inzwischen zum großen Teil von anderen Browserherstellern übernommen wurden. Mit der in Version 10.50 stark verbesserten JavaScript-Leistung schließt der Browser aus Norwegen nun auch in Sachen Performance zur Spitze auf.
Sollte das Versenden von E-Mails nicht funktionieren, hilft eventuell die Änderung des Standardports des SMTP-Ausgangsserver von 25 auf 587. Für 1und1-E-Mail-Konten ist dies zwingend erforderlich.
Opera aus der Kategorie Web-Browser von Opera ist ein
Freeware-Programm in deutsch.
Opera läuft unter Windows 7,
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