CBS INTERACTIVE BUSINESS SITES: ZDNET.DE | SILICON.DE
BEI SILICON.DE: "Hallo, Millionär": Als die Dotcom-Blase platzte
ANZEIGE
 

Streit um Nazi-Objekte: Freispruch für Ex-Yahoo-Chef

Dirk Delbrouck
|
11.02.03, 18:30 Uhr
Pariser Richter sehen keine Rechtsverstöße bei Internet-Anbieter

Im Streit um den Online-Verkauf von Nazi-Objekten ist der frühere Chef des Internet-Portals Yahoo (Börse Frankfurt: YHO), Timothy Koogle, von der französischen Justiz frei gesprochen worden. Ein Pariser Gericht entschied, dass dem 51-jährigen weder die Rechtfertigung von Verbrechen noch die Zurschaustellung von Objekten zur Last gelegt werden könne, die Verbrechern gegen die Menschlichkeit gehörten.

Auch das Unternehmen könne nicht als Netz-Anbieter in die Verantwortung genommen werden, zumal Yahoo auf Weisung der Pariser Richter vom November 2000 jeglichen Verkauf von Nazi-Devotionalien über seine Sites gestoppt hatte.

Auf Internet-Seiten von Yahoo waren zuvor unter anderem Nachbildungen von Behältern des in den NS-Konzentrationslagern verwendeten Nervengases Zyklon B und Hakenkreuz-Armbinden zu ersteigern gewesen. Im Januar 2001 sperrte Yahoo seine Auktionsseiten für die Versteigerung sämtlicher Nazi-Objekte.

Frühere französische Deportierte ins Konzentrationslager Auschwitz und Anti-Rassismus-Verbände hatten den US-Bürger Koogle vor Gericht gebracht. Sie hatten symbolisch einen Euro Schadensersatz sowie eine Veröffentlichung des auf Englisch übersetzten Richterspruchs im Internet verlangt.

Kontakt: Yahoo, Tel.: 089/231970 (günstigsten Tarif anzeigen)

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
ANZEIGE

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei

  • Digg
  • Del.icio.us
  • Webnews
 
ANZEIGE
  • News
  • Artikel
  • Videos
  • Bilder
Lesermeinungen in News »

11. März 2010, 12:01 Uhr
Kabel Verfügbarkeit

Tolles Angebot wenn ich das im Vergleich sehe, nur leider nicht überall verfügbar. » mehr...

zu Kabel BW steigert 2009 Umsatz und Gewinn

11. März 2010, 07:55 Uhr
... und die Rechte der Nutzer

Dann möchte ich als Nutzer aber auch die gleichen Rechte geniessen: Klagerecht gegen » mehr...

zu ACTA: EU denkt über Internetsperren und Providerhaftung nach

10. März 2010, 17:58 Uhr
iPhone??

...und wo bleibt die Version fürs iPhone? » mehr...

zu Online-Wörterbuch LEO als App für Android und Blackberry verfügbar

Top-Themen bei ZDNet

Browserwahl: Alternativen für den lahmen Microsoft-Browser

Mit der von der EU verordneten Auswahlbox unter Windows soll mehr Wettbewerb im Browsermarkt entstehen.... » mehr

Core i7-980X: Sechs-Kern-Prozessor für Desktops im Test

Für den 32-Nanometer-Prozessor mit sechs Kernen und zwölf Threads integriert Intel 1,17 Milliarden Transistoren... » mehr

Microsofts Zukunftspläne: Handys, Browser, Online-Office

Auf der Mix 10 in Las Vegas will Microsoft nächste Woche Weichen für strategisch wichtige Produkte stellen,... » mehr