Markt für Mobilgeräte legt um 52 Prozent zu
Auf dem Markt für Mobilgeräte - damit sind Highend-Handys (Smartphones und Featurephones) und Handhelds gemeint - sind in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) im abgelaufenen zweiten Quartal dieses Jahres 52 Prozent mehr Geräte verkauft worden. Laut einer Studie der britischen Marktforscher von Canalys gingen in der Region insgesamt 2,58 Millionen Smartphones und Handhelds über die Ladentische.
Der finnische Mobilfunkriese Nokia konnte seinen Marktanteil von 49,5 Prozent im Vorjahresquartal auf 52,4 Prozent ausbauen und setzte gut 1,35 Millionen Geräte ab, was einem Zuwachs von 61 Prozent entspricht. Auf dem zweiten Platz folgt HP mit einem Marktanteil von 9,9 Prozent und einer Absatzsteigerung um 64 Prozent auf 254.300 Geräte.
Die auf den Rängen drei und vier befindlichen Palm-One und Sony Ericsson konnten nicht vom Branchenaufschwung profitieren. Ihre Verkaufszahlen sanken um sechs und neun Prozent. Im Handheldbereich konnte HP mit 28,3 Prozent Marktanteil die Marktführerschaft von Palm-One aus dem Vorjahresquartal übernehmen. Letztere stürzten dagegen von 33,8 Prozent im Vorjahr auf nun noch 19,8 Prozent Marktanteil ab, können aber die zweite Position halten.
Im Smartphonebereich konnte Nokia seine beherrschende Stellung weiter ausbauen und führt mit 80,4 Prozent Marktanteil die Rangliste an. Weit abgeschlagen folgen die Konkurrenten Sony Ericsson (8,9 Prozent) und Siemens (3,7 Prozent). Bei den Handybetriebssystemen führt laut Studie weiterhin Symbian mit 94 Prozent Marktanteilen. Microsofts Anteil fiel demnach nach einem guten ersten Quartal 2004 auf vier Prozent zurück. PalmSource kann mit seinem Treo 600 seinen Marktanteil auf niedrigem Niveau auf unter zwei Prozent steigern.
