Infineon kehrt in die Gewinnzone zurück
Am Ende eines turbulenten Geschäftsjahres hat Infineon im vierten Fiskalquartal (bis 30. September) wieder schwarze Zahlen geschrieben. Nachdem der Halbleiterhersteller seine hohen Verluste aus dem ersten und zweiten Quartal im dritten Vierteljahr schon deutlich reduzieren konnte, steht nun ein Gewinn von 14 Millionen Euro zu Buche.
Wie aus der heute veröffentlichten Bilanz (PDF) hervorgeht, stieg der Umsatz gegenüber dem Vorquartal um zwölf Prozent auf 855 Millionen Euro. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ging er allerdings um 18 Prozent von 1,049 Milliarden Euro zurück.
Das Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten, abzüglich Steuern, betrug minus 10 Millionen Euro (2008: minus 586 Millionen Euro). Das Nettoergebnis aus fortgeführten Geschäften (ohne Qimonda) verbesserte sich von minus 298 Millionen Euro im vierten Fiskalquartal 2008 auf 24 Millionen Euro. Statt eines Fehlbetrags von 0,87 Euro pro Aktie im Schlussquartal 2008 erwirtschaftete Infineon einen Konzernüberschuss von 0,02 Euro je Aktie.
Nun gehe es darum, nachhaltig profitabel zu werden und langfristig eine Marge von mehr als zehn Prozent zu erwirtschaften, so Bauer weiter. Als Gründe für die positive Entwicklung führte er neben der Erholung der Wirtschaft auch die gestiegene Nachfrage an, sowohl in der Lieferkette als auch bei Endkunden.
Im gesamten Geschäftsjahr 2009 setzte Infineon 3,027 Milliarden Euro um, was einem Rückgang von rund 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht (3,903 Milliarden Euro). Der Konzernfehlbetrag reduzierte sich von 3,747 Milliarden Euro auf 671 Millionen. Der Verlust pro Aktie sank von 3,61 Euro auf 0,73 Euro.
Für das erste Quartal des laufenden Fiskaljahrs erwartet Infineon, dass die Umsatzerlöse ein ähnliches Niveau wie im vierten Quartal des Geschäftsjahrs 2009 erreichen werden. Für das gesamte Geschäftsjahr 2010 peilt das Unternehmen eine Umsatzsteigerung von mindestens zehn Prozent an.
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