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IBN warnt vor Gesundheitsschäden durch DECT-Telefone

Martin Fiutak
|
07.10.02, 17:32 Uhr
Münchner Giftnotruf will wachsende Zahl von Infekten bei Kleinkindern ausgemacht haben

Vor gesundheitlichen Schäden durch Anwendung eines DECT-Telefons hat jetzt das Institut für Baubiologie und Ökologie (IBN) gewarnt. Im Gegensatz zum Standard-Telefon CT1+ würden DECT-Telefone ihre Hochfrequenzstrahlung rund um die Uhr aussenden, auch dann, wenn nicht telefoniert werde.

Die Energie solcher Geräte entspreche der eines Handy-Funkturms in 100 Meter Entfernung und führe bei Elektrosensiblen zu Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Gereiztheit und Konzentrationsstörungen sowie "langfristig vielleicht sogar zu Augentumoren".

Laut dem IBN sei eine Organschädigung durch DECT-Telefone bereits nachgewiesen worden durch den völligen Mangel des Hormons Melatonin nachts um zwei Uhr sowie T-Lymphozyten-Abfall, bei dem Helferzellen um wenigstens 25 Prozent vermindert worden seien. Der Giftnotruf in München habe "in letzter Zeit von Kleinkindern gehört, die an wiederkehrenden Infekten litten, als deren gemeinsame Ursache sich das Aufstellen eines schnurlosen Telefons herausstellte", so das Institut.

DECT-Telefone auch aus Nachbarwohnungen böten eine viel größere Gefahr als Funktürme. Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit wiegelt indes ab: Die Strahlung von DECT-Telefonen läge auch bei einem Abstand von einem halben Meter deutlich unter den Grenzwerten der Weltgesundheitsorganisation. Allerdings hatte die Zeitschrift Ökotest schon vor drei Jahren auf den durch DECT-Telefone hervorgerufenenen Elektrosmog hingewiesen.

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Lesermeinungen zum Artikel

 
von Helmut Klein
am 7. Oktober 2002, 15:19 Uhr
Gesundheitsschäden durch DECT-Telefone
Wir wenden hierzu bei uns zu Hause eine ganz simple Methode an, die jeder ganz leicht auch bei sich anwenden kann:

Die Basisstation mittels einer einfachen Schaltuhr in der Nacht ausschalten und schon ist Ruhe.

 
von Sieglinde Bauer
am 7. Oktober 2002, 21:50 Uhr
Was sind schädliche DECT-Telefone?
Hallo, in news.zdnet.de heisst es: Das Institut fuer Baubiologie und Oekologie (IBN) warnt vor Gesundheitsschaeden durch DECT-Telefone. Doch woran erkennt der Laie ein DECT-Telefon? <br />
- Handies sind es offensichtlich nicht.<br />
- Sind die alten schnurlosen Analog-Telefone, z.B. Siemens Gigaset, DECT-Telefone?<br />
- Sind die ISDN-Handteile wie z.B. T-Onlines Basisstation T-Sinus 720P, DECT-Telefone?<br />
- Sind deren Mobilteile, z.B. T-Sinus 700 , DECT-Telefone?<br />
Mit freundlichem Gruss S&T
 
von Michael Schmiedel
am 7. Oktober 2002, 22:55 Uhr
DECT-TELEFONE, USA berboten
In der USA sind diese Dinger verboten.<br />
Auf Grund von Patentrechten musste die Telecom oder auch die Hersteller eine andere Möglichkeit suchen und hat sich für diese DECT-Telefone (Technologie) entschieden. Und das ist wohl sehr falsch gewesen. Schmeißt die Dinger weg oder gebt sie massenweise zurück.<br />
Wer noch ein altes Schnurlose besitzt holt es aus dem Keller (oder sonst wo).<br />
Habe übrigens keine analogen Geräte mehr im Angebot gefunden; immer nur DECT-Geräte.<br />
Ich war Physiker und kenne mich mit gepulsten Frequenz aus.
 
von Irmtraud Angersbach
am 16. Mai 2003, 20:02 Uhr
Dect-Telefone und Handies
Reagiere körperlich sensibel auf beides - sogar sehr (starke Beeinträchtigung wie Schwindel -eben totales Unwohlsein - wäre diese Energieeinspeisung eine andere (über Strom, Satelit ) eben ohne Beeinträchtigung würde ich gerne ein Schnurloses haben wollen - die Idee ist ja genial, nur die Technoligei nicht . Leider vertrage ich auch die Schnurlosen CT1+ nicht, obwohl die doch Leuten, wie mir empfohlen werden -habe mir sagen lassen, nur Schnurlose made in USA und jene von dort aus Anfang - Mitte 1990 seien 100% EMV-tauglich , so dass sogar ich sie benutzen könnte - ist das richtig u. wenn ja, was ist bei diesen Telefonen anders (holen die sich andere Frequenzen ??) Würde gerne fachkundigen Rat erhalten wollen, da ich schon einige üble langanhaltende Handy-Migränephasen aus meiner Handy-Anfangszeit hinter mir habe
 
von J. Vaas
am 3. April 2004, 11:15 Uhr
DECT - Telefone
Ich finde die Panikmache von diversen Baubiologen usw. absolut verantwortungslos! Diese Thesen sind nie bewiesen worden, beruhen lediglich auf Vermutungen und Erfahrungsberichten von Laien. Die Sendeleistung der DECT-Telefone ist viel zu schwach, um Krebs auslösen zu können. Und der eine oder andere Elektrosensible kann ja auf Schnurtelefone umsteigen. Aber lassen Sie diese unmögliche Panikmache!!!
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