CBS INTERACTIVE BUSINESS SITES: ZDNET.DE | SILICON.DE
BEI SILICON.DE: Der Wochenrückblick in Bildern
ANZEIGE
 

IBM nur mit bescheidenem Umsatz- und Gewinnanstieg

Martin Fiutak
|
15.04.05, 08:29 Uhr
Big Blue hat Probleme in Ländern mit schwachen Wirtschaftskonditionen

Der weltgrößte Computerkonzern International Business Machines Corp. hat im ersten Quartal dieses Jahres nur bescheidene Umsatz- und Gewinnsteigerungen verbucht. «Nach einem starken Start hatten wir in den Schlusswochen des Quartals Schwierigkeiten Transaktionen abzuschließen, besonders in Ländern mit schwachen Wirtschaftskonditionen», erklärte IBM- Konzernchef Samuel J. Palmisano. Das galt nach seinen Angaben auch für kurzfristige globale Dienstleistungs-Abschlüsse. «Deshalb haben wir nicht all unsere Ziele für dieses Quartal erreicht», konzedierte der IBM-Chef.

Der IBM-Quartalsumsatz legte gegenüber dem entsprechenden Vorjahresabschnitt nur um 3,3 Prozent auf 22,9 Milliarden Dollar (17,8 Mrd Euro) zu. Klammert man Wechselkursveränderungen aus, stieg der Umsatz lediglich um ein Prozent. Dies hat IBM am Donnerstag nach Börsenschluss bekannt gegeben. IBM verdiente 1,4 Milliarden Dollar oder 2,9 Prozent mehr als im ersten Quartal 2004. Der Gewinn pro Aktie wurde mit 84 (Vorjahresvergleichszeit: 79) Cent ausgewiesen.

IBM legte in Nord- und Südamerika nur um zwei Prozent auf 9,3 Milliarden Dollar zu. Der in Armonk (New York) ansässige Konzern steigerte seinen Umsatz in der Region Europa/Naher Osten/Afrika um sieben Prozent 7,7 Milliarden Dollar und im asiatisch-pazifischen Raum um ein Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar.

Die Dienstleistungssparte, die mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes bringt, erhöhte den Umsatz um sechs Prozent auf 11,7 Milliarden Dollar. Die Sparte hatte in der Berichtszeit Dienstleistungsaufträge von zehn Milliarden Dollar verbucht und hatte einen Auftragsbestand von 110 Milliarden Dollar.

Der Umsatz mit Rechnern stagnierte mit 6,7 Milliarden Dollar. Bei PCs gab es einen Umsatzrückgang von drei Prozent auf 2,7 Milliarden Dollar. IBM verkauft seine PC-Sparte für 1,25 Milliarden Dollar an den chinesischen PC-Hersteller Lenovo. Die Transaktion dürfte im zweiten Quartal vollzogen werden. Der Software-Umsatz zog um zwei Prozent auf 3,6 Milliarden Dollar an.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
ANZEIGE

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei

  • Digg
  • Del.icio.us
  • Webnews
 
ANZEIGE
  • News
  • Artikel
  • Videos
  • Bilder
Lesermeinungen in News »

19. März 2010, 13:35 Uhr
AW: Qualität der Recherche... Qualität der Redakteure?

Danke für den Hinweis. Die zwei Fehler sind korrigiert. Ist Ihnen sonst noch was » mehr...

zu Google und Viacom gehen in Gerichtsunterlagen aufeinander los

19. März 2010, 13:34 Uhr
Die Discuss & Discover ist abgesagt, aber das Konzept Kongressmesse lebt

Auch wenn der Münchner Systems-Nachfolger, die Discuss & Discover, für das Jahr 2010 » mehr...

zu Systems-Nachfolger Discuss & Discover fällt 2010 aus

19. März 2010, 09:15 Uhr
smart linking / intelligente links

gibts auch im iphone os - schon lange. » mehr...

zu Windows Phone 7 kommt ohne Copy and paste

Top-Themen bei ZDNet

Android gegen WM 6.5: Welches OS wird gewinnen?

Windows Mobile ist seit vielen Jahren im Markt etabliert. Doch Android schickt sich an, Microsoft Marktanteile... » mehr

Google Chrome: nützliche Add-ons und Alternativen

Zahlreiche Erweiterungen erhöhen die Funktionalität von Chrome. Mit einem Tool lässt sich der Datensammelleidenschaft... » mehr

ACTA-Abkommen: lückenlose Überwachung im Internet

In geheimen Beratungen haben 39 Staaten das ACTA-Abkommen verhandelt. Jetzt kommen die Details ans Licht.... » mehr