GEZ mahnt Internetplattform ab
Die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (GEZ) hat offenbar eine Abmahnwelle gegen Internetplattformen gestartet. Sie will dadurch die Verwendung "nicht existenter" beziehungsweiser "falscher Begriffe" wie "GEZ-Gebühren" oder "GEZ-Anmeldung" verhindern, da deren Nutzung ein negatives Image der GEZ hervorrufe.
So erhielt die Internet-Wissensplattform Akademie.de eigenen Angaben zufolge eine Abmahnung von der Rechtsabteilung der GEZ, die ihr eine weitere Veröffentlichung von über geläufigen 20 Begriffen untersagt. Auf der Negativliste stünden Ausdrücke wie "PC-Gebühr", "Privatfahnder", "GEZ-Brief" und "GEZ-Anschreiben".
Bei erneuter Verwendung der angemahnten Begriffe droht den Betreibern der Plattform zufolge jeweils ein Bußgeld in Höhe von 5100 Euro. Akademie.de hat daraufhin alle GEZ-relevanten Inhalte wie Tipps und Musterbriefe zu den Rundfunkgebühren von seiner Seite genommen. Die Website-Betreiber weisen jedoch darauf hin, dass von einer solchen Abmahnung potenziell mehrere Tausend Firmen, Webpublisher, Institutionen oder Personen betroffen seien, welche die von der GEZ verbotenen Begriffe im Internet veröffentlichen.
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#Da werden Millionen...
Die Bürger bezahlen keine Millionen an Gebühren, es sind im letzten Jahr 7,26 Milliarden Euro gewesen, mit denen wir den weltgrößten Rundfunk bezahlen!
http://www.gebuehrenstop.de
http://www.gebuehren-igel.de
"Sehr geehrte Damen und Herren,
ich las heute, das Sie Internetplattformen wegen Begriffen mit den Namensbestandteilen GEZ abmahnen. Meinen Sie eigentlich nicht, das man Gebühren weitaus besser verwenden kann. Ich jedenfalls kann Ihre Argumentation nicht teilen und ich sehe hier ganz einfach nur Versuche, auf eine dreiste Art weitere Einnahmenquellen zu erschließen.
Über eine Rückantwort würde ich mich freuen.
P.S: Ich bin sowohl privat wie auch mit meinem Büro bei Ihnen angemeldet, also bitte keine Anfragen."
Es wird m.E. Zeit, das diese Gesellschaft die Pforten schließt und eine einheitliche Mediennutzungsgebühr eingerichtet wird. Diese Abzockerei ist mittlerweile unerträglich geworden.
Ist richtig toll, erst wird der Bürger abgezockt und wenn er sich mit normalen Worten darüber aufregt wird mit seinem Geld ein Anwalt in Marsch gesetzt. Da fällt mir nur ein : Schon ab-GEZ-ockt ???
Dort werden online und in der gedruckten Ausgabe seit Tagen Fälle geschildert, in denen die GEZ Bürger mit Mahnbescheiden u.ä. überzieht - vor Gericht hat sie aber jedesmal verloren! Diese Anstalt samt den Gebühren fressenden Rundfunkanstalten nach Prinzip Selbstbedienung gehören unter Kuratel gestellt. Ich beantrage hiermit einen GEZGebühren-Schutzbeauftragten (analog Datenschutzbeauftragten).