Bericht: AOL prüft vier von sieben Kaufangeboten für ICQ
AOL hat die Zahl der Bieter für seinen Instant-Messaging-Dienst ICQ von sieben auf vier ernsthafte Interessenten reduziert. Das berichtet All Things Digital unter Berufung auf mit der Situation vertraute Quellen. Demnach sollen die meisten Gebote knapp unter 200 Millionen Dollar (146 Millionen Euro) und eines darüber liegen.
AOL hatte 1998 ICQ für 287 Millionen Dollar vom israelischen Start-up Mirabilis übernommen. Der Dienst verfügt über 40 bis 50 Millionen Nutzer weltweit und ist vor allem in Deutschland, Russland, Israel und Osteuropa populär. Den US-Markt hingegen dominieren Anbieter wie Microsoft, Yahoo und Google.
Der Firmensitz von ICQ liegt weiterhin in Israel. Die AOL-Tochter beschäftigt rund 100 Mitarbeiter und erzielt mäßige Erträge. Im Rahmen der Verkaufsverhandlungen sollen Kaufinteressenten auch Gespräche mit dem ICQ-Team führen.
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