Apple schließt Umstieg auf Intel-Chips ab
Apple hat den Umstieg auf CPUs von Intel innerhalb von acht Monaten abgeschlossen. Die vor allem für den professionellen Einsatz genutzten G5-Rechner werden künftig unter dem Namen Mac Pro mit Xeon-Chips bestückt und seien doppelt so schnell sein wie ihre Vorgänger, sagte Apple-Chef Steve Jobs auf der Worldwide Developers Conference San Francisco.
Der neue Mac Pro verfügt über zwei Xeon-5100-Prozessoren mit bis zu 3 GHz Taktfrequenz. Sie basieren auf Intels neuer Core-Architektur. Die Chips greifen jeweils auf einen 1,33 GHz schnellen Frontside-Bus zurück.
Zu den Neuerungen des Mac Pro gehört "Direct Attach", um bis zu vier 500-GByte-SATA-Festplatten kabelfrei im Gehäuse einrasten zu lassen. Zwei optische Laufwerke lassen sich gleichzeitig betreiben, um CDs und DVDs zu lesen und zu brennen. Jeder Mac Pro besitzt drei PCI-Express-Slots in voller Länge und einen PCI-Express-Grafiksteckplatz mit doppelter Breite, um aufwändig gekühlte Grafikkarten aufnehmen zu können, ohne die Verfügbarkeit anderer Slots zu opfern.
Der Apple-Rechner ist serienmäßig mit einer Geforce 7300 GT von Nvidia mit 256 MByte Videospeicher ausgestattet, die zwei Displays und ein 30-Zoll-Cinema-HD-Display ansteuern kann. Die ATI Radeon X1900 XT und die Quadro FX 4500 von Nvidia, beide mit 512 MByte Videospeicher, sind optional erhältlich und unterstützen bis zu zwei 30-Zoll-Cinema-HD-Displays.
Die ersten Mac Pro Desktop-Rechner sollen ab sofort zu Preisen ab 2449 Euro verfügbar sein. Auch die Server-Produktlinie Xserve wird auf Xeon umgestellt. Damit ist der im vergangenen Juni angekündigte Wechsel auf Intel-Chips komplett. Anfang Januar hatte das Unternehmen nach jahrelanger Kooperation mit IBM erstmals Macintosh-Rechner mit Prozessoren des kalifornischen Halbleiterherstellers auf den Markt gebracht.





