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Amazon bietet wieder Anti-Scientology-Titel an

Dietmar Mueller
|
22.05.99, 02:01 Uhr
Weltweite Kritik zeigte Wirkung

Der Internet-Buchhändler Amazon.com hat das Buch "A Piece of Blue Sky" von Jon Atack (iron.org/greed/j/) wieder in sein Angebot aufgenommen. Das Unternehmen reagierte damit auf weltweite Proteste gegen die "Zensur" des Scientology-kritischen Titels. In dem Buch des britischen Autors wird die Geschichte der Sekte erzählt.

Die Glaubensgemeinschaft geht prinzipiell gegen alle kritischen Veröffentlichungen vor, so auch gegen "A Piece of Blue Sky", das Auszüge aus dem sekteninternen Regelwerk enthält. Entsprechend werfen Scientologen Atack auf ihrer Internet-Site (www.scientology.org) vor, das Urheberrecht zu verletzen. Trotz der Klage der Sekte gegen das Buch ist der Verkauf aber legal.

Amazon.com übe durch den Nicht-Verkauf des Titels eine nicht nachzuvollziehende Zensur aus, hatten Scientology-Gegner argumentiert. Der Buchhändler hat sich diese Kritik offensichtlich zu Herzen genommen. Allerdings darf der Titel nicht nach Großbritannien verkauft werden - dort ist laut Amazon eine Klage anhängig, die den Verkauf rechtlich fragwürdig erscheinen lasse.

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Lesermeinungen zum Artikel

 
von matthias
am 20. Juli 2007, 12:47 Uhr
Scientology und Kritik
Mann muss sich doch die Frage stellen warum es nicht in GBR verkauft werden darf? Es sind Sachen in dem Buch die Urheber rechtlich geschützt sind und unr Scientology vorbehalten sind.Und Scientology hat auch rechte wie jede andere Kirche auf der Welt. Und wer dagegen Verstößt sollte auch bestraft werden aus Ende. Sonst könnte mann ja jeden erlauben für den Handel nutzen.
Das ist so als ob mann einem Knasti erlaubt raus und reinzugehen wann es ihm passt .Wo kommen wir da hin . Das betute ja allem und jeden zu gestatten mist du bauen wie er gerade beliebt . gruss matze
 
von sturmius
am 16. Februar 2009, 23:14 Uhr
AW: Scientology und Kritik
Es ist ein untrügliches Zeichen totalitärer Syteme, Kritiker, egal mit welchen Mittel, Mundtot zu machen. Scientology hat offenbar ein großes Problem mit Kritik an seinem System. Die Methoden von diesem Unternehmen sollten Menschen die den offenen Dialog lieben nicht davon abhalten ständig und öffentlich Scientologen als solche erkennbar zu machen und mögliche unbedarfte Nutzer von diesen Unternehmensangeboten, vor allem im Bildungsbereich, auf die ideologischen Hintergründe hinzuweisen und vernünftige Alternativangebote aufzuzeigen.
sturmius
 
von sturmius
am 16. Februar 2009, 23:14 Uhr
AW: Scientology und Kritik
Es ist ein untrügliches Zeichen totalitärer Syteme, Kritiker, egal mit welchen Mittel, Mundtot zu machen. Scientology hat offenbar ein großes Problem mit Kritik an seinem System. Die Methoden von diesem Unternehmen sollten Menschen die den offenen Dialog lieben nicht davon abhalten ständig und öffentlich Scientologen als solche erkennbar zu machen und mögliche unbedarfte Nutzer von diesen Unternehmensangeboten, vor allem im Bildungsbereich, auf die ideologischen Hintergründe hinzuweisen und vernünftige Alternativangebote aufzuzeigen.
sturmius
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