Pirate-Bay-Betreiber legen Berufung ein

Eine Entscheidung der nächsten Instanz erwarten die Beklagten in zwei bis drei Jahren. Den Torrent-Tracker wollen sie bis dahin unverändert fortführen. Die Pirate-Bay-Betreiber sind weiterhin von der Legalität ihres Angebots überzeugt.

Die Betreiber von The Pirate Bay haben gegen das gegen sie ergangene Urteil im Prozess um den Torrent-Tracker Berufung eingelegt. Sie rechnen damit, dass bis zu einer Entscheidung in der nächsten Instanz zwei bis drei Jahre vergehen werden.

Bis dahin will The Pirate Bay sein Angebot unverändert aufrechterhalten. „Die Site wird weiter existieren. Wir sind mehr denn je davon überzeugt, das Richtige zu tun. Millionen von Nutzern sind ein guter Beweis dafür“, heißt es im Pirate-Bay-Blog.

Zudem haben die vier Beklagten darum gebeten, keine Spendenaktionen durchzuführen, um Geld für die Bezahlung des vom Gericht verhängten Schadenersatzes zu sammeln. „Wir möchten kein Geld, da wir keine Strafen bezahlen werden“, erklärten sie.

Am Freitag hatte ein Gericht in Stockholm Peter Sunde Kolmisoppi, Fredrik Neij, Gottfrid Svartholm Warg und Carl Lundström zu einjährigen Haftstrafen verurteilt und den als Nebenklägern zugelassen Medienkonzernen 3,6 Millionen Dollar für entgangene Einnahmen zugesprochen. Die vier Beklagten sollen 33 urheberrechtlich geschützte Dateien im Internet verteilt haben.

Themenseiten: Gerichtsurteil, Telekommunikation, Urheberrecht

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