CBS INTERACTIVE BUSINESS SITES: ZDNET.DE | SILICON.DE
BEI SILICON.DE: Brauntöne ade! Ubuntu mit neuem Design
ANZEIGE
 

Nokia fordert Gesetz zur Mitarbeiterüberwachung

Britta Widmann
|
02.02.09, 14:43 Uhr
Handyhersteller droht Regierung mit Verlagerung der Firmenzentrale ins Ausland

Wie die finnische Tageszeitung Helsingin Sanomat berichtet, plant Nokia, den E-Mail-Austausch seiner Mitarbeiter zu überwachen. Dabei will das Unternehmen nicht nur Absender, Adressat und Betreff einsehen, sondern auch den Inhalt der Nachrichten. Sollte das Parlament das dafür erforderliche Gesetz nicht zügig verabschieden, werde man die Firmenzentrale mit ihren 16.000 Arbeitsplätzen notfalls ins Ausland verlagern.

Dem Bericht zufolge soll Nokia massiven Druck auf Regierungsmitglieder ausgeübt haben, um das Gesetz durchzuboxen. Die größte Zeitung des Landes berief sich in ihrem am Sonntag erschienen Artikel auf ein Dutzend Quellen, die aber alle anonym bleiben wollten.

Nokia-Sprecherin Arja Suominen dementierte sofort. Nokia habe niemals mit dem Abzug der Firmenzentrale gedroht, man habe ein reines Gewissen. Allerdings wolle Nokia seine Firmengeheimnisse gewahrt wissen.

Der Handyhersteller spricht sich seit 2005 für weitergehende Überwachungsrechte aus. Damals sollen angeblich Konstruktionsgeheimnisse per E-Mail an den chinesischen Konkurrenten Huawei verraten worden sein.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
0 von 1 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.

Lesermeinungen zum Artikel

 
von ein Arbeiter
am 2. Februar 2009, 15:05 Uhr
Saftladen
Alles nur Ausreden um letzten Endes die Mitarbeiter unter mehr Druck setzen zu können...die Firmen wissen ihre Angestellten einfach nicht mehr zu schätzen.
Für mich ist das der nächste Verein der Insolvenz anmelden darf, ohne dass ich ihm auch nur eine Träne hinterher weine.
 
von Roy
am 2. Februar 2009, 15:09 Uhr
AW: Saftladen
Soll Nokia doch ins Ausland gehen. Dann hat das Abzocken und Ausbeuten von Deutschland endlich ein Ende.
Wenn die meinen im Ausland besser da zu stehen bitte....
Zum Glück kaufe ich keine Nokia Produkte.
 
von Mario
am 2. Februar 2009, 17:01 Uhr
AW: AW: Saftladen
Nokia hat nicht die Deutsche rRegierung erpresst... Sie haben in Finnland Druck ausgeübt... mir stellt sich nur die Frage? Welche regierung wird sie wohl aufnehmen???
 
von Dave
am 3. Februar 2009, 02:21 Uhr
AW: AW: AW: Saftladen
Die ruiniren sich ganz von selber. Echt witzig. Nur schade für die Menschen die existenziell betroffen sind.
 
von US
am 3. Februar 2009, 20:18 Uhr
AW: AW: AW: Saftladen
...welche Regierung ?...na die Chinesen ! Viel Spass da drüben, Nokia Management....sowas wollen wir in Europa nicht haben !!
ANZEIGE

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei

  • Digg
  • Del.icio.us
  • Webnews
 
ANZEIGE
  • News
  • Artikel
  • Videos
  • Bilder
Lesermeinungen in News »

15. März 2010, 14:40 Uhr
Currency

22 Mio. $US Dollar sind nicht 24 Mio. EUR, sondern ca. 16 Mio. EUR!!! » mehr...

zu Apple-COO Tim Cook erhält 22-Millionen-Dollar-Bonus

15. März 2010, 12:54 Uhr
INCANN veschiebt Entscheidung

Die Ablehnung durch Konserative ist unverständlich, denn man stieße nur bei entsprechnder » mehr...

zu ICANN verschiebt Entscheidung über Porno-Domain

13. März 2010, 21:31 Uhr
... wie kann ich das nun unter Win mobile 6.0 nutzen?

AHA - das ist ja toll und wie kann ich das nun unter Win mobile 6.0 nutzen? ... » mehr...

zu T-Mobile startet E-Mail-Push-Service für Privatkunden

Top-Themen bei ZDNet

3D-Welt Second Life: Hurra, wir leben noch!

Nach Wellen großer Begeisterung war es 2009 ruhig um Second Life geworden - trotz steigender Nutzerzahlen.... » mehr

Warum Android besser ist als Apples unflexibles iPhone OS

Im wachsenden Smartphone-Segment wird mit Patentklagen gekämpft. Die jungen Betriebssysteme iPhone OS... » mehr

Samsung N220: Pine-Trail-Netbook mit starkem Akku

Samsung verspricht für das N220 eine Laufzeit von acht Stunden abseits der Steckdose. Der ZDNet-Test... » mehr