FBI schleust Trojaner zur Online-Durchsuchung ein
Hierzulande ist die heimliche Online-Durchsuchung noch umstritten, in den USA wird sie bereits praktiziert. Wie jetzt in einem konkreten Fall bekannt wurde, schleust das FBI eigens entwickelte Trojaner auf Computer strafverdächtiger Personen ein. Ein richterlicher Durchsuchungsbefehl, der den Eingriff auf dem Computer eines amerikanischen Schülers genehmigte, ist nun an die Öffentlichkeit gelangt. Das FBI schleuste die Spyware auf dem PC des jungen Mannes ein, nachdem er mehrere Bombendrohungen über die Kommunikationsplattform Myspace verschickt hatte.
Die vom FBI eingesetzte Spyware namens Cipav (Computer and Internet Protocol Address Verifier) durfte dem richterlichen Beschluss zufolge nur die IP-Adresse des Anwenders sowie eine Liste über die laufenden Programme, Benutzerinfos aus Registry-Einträgen und aufgespürte Seriennummern von installierter Hard- und Software übermitteln. Da zu diesem Zweck aber die gesamte Festplatte durchsucht werden muss, gilt als wahrscheinlich, dass die Spyware technisch auch in der Lage ist, Informationen über Dokumenteninhalte und Online-Kommunikationsvorgänge an die Ermittler weiterzuleiten.
Ebenfalls unklar ist die Frage, wie die FBI-Spyware es schaffte, sich an installierter Firewall und Antivirenprogrammen vorbeizuschleusen. In diesem Zusammenhang geraten zunehmend auch etablierte Antiviren-Hersteller unter Verdacht, mit den Behörden für derartige Geheimmissionen zusammenzuarbeiten. Werden die Signatur-Datenbanken auf das Auftauchen eines derartigen Spyware-Programmes "vorbereitet", würde die Spyware auf dem Computer unentdeckt bleiben. Bisher haben aber alle etablierten Security-Anbieter offiziell stets versichert, dass auch für Behörden keine Ausnahmen gemacht werden.
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Es wurde ja schon die Internetüberwachung bestätigt. Na ja man sollte dem Sender der Trojaner eine nette Antwort zukommen lassen - vielleicht auch mal ein paar nette Spyprogramme.
Viren- und Trojaner-Scanner scannen ja nur nach bekannten "Mustern". Wenn der Bundestrojaner nicht bekannt ist, dann schlägt natürlich auch kein Scanner an. Insofern kann man den Scanner-Entwicklern nicht unbedingt einen Zusammenarbeit mit den Behörden vorwerfen - noch nicht.
Im übrigen besteht die Gefahr, dass viele Antivirusprogramme u. zusätzliche Firewalls meiden werden u. was das für unsere Sicherheit im Netz bedeutet brauche ich wohl nicht zu erwähnen!
menno was für ein Mist wurde hier gepostet...
Privatsphäre "jibbetnicht" oder wie?
sers
missliebige, sind sand fuer volkes augen. damit lassen sich keine
grossen geschaefte machen. dieser
sand verdeckt die wahren absichten.
sehr richtig: industrie, wirtschaft,
universitaeten sind die ziele.
bleiben Sie doch mal auf dem Boden der Tatsachen. Sie als deutsche Staatsbürger haben doch überhaupt nichts zu befürchten.
Gruß
Wolfgang
http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/archiv/07-04/index.php?sz=8
Kommt dann das freundliche FBI/BKA vorbei und deinstalliert den Trojaner oder verbleibt dieser für immer und ewig auf dem Rechner?
Dumm gelaufen, wenn jemand anderes darauf kommt ...