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Netbook-Linux Moblin in Version 2.1 erschienen

Björn Greif
|
05.11.09, 18:29 Uhr
Das Update verbessert die Leistung und Stabilität auf Mini-Notebooks mit Intel-Atom-CPU. Die Oberfläche lässt sich nun auch an größere Monitore anpassen. Neu sind auch ein überarbeiteter Browser sowie erweiterte UMTS- und Bluetooth-Unterstützung.

Das Moblin-Projekt hat Version 2.1 seines gleichnamigen Linux-Betriebssystems für Netbooks und Nettops mit Intel-Atom-Prozessor freigegeben. Das Update verbessert nicht nur die Leistung und Stabilität, sondern liefert auch neue Funktionen wie einen überarbeiteten Webbrowser, einen integrierten Installer für Anwendungen sowie erweiterte UMTS- und Bluetooth-Unterstützung.

Als Kernel kommt Version 2.6.31 zum Einsatz. Zudem nutzt Moblin 2.1 Intels Linux-Grafiktreiber 2.9, X Server 1.6.4 und Mesa 7.6. Das Animationsframework Clutter liegt nun in Version 1.0 vor. Auch die Dokumentation wurde auf den neuesten Stand gebracht.

Der neue Browser soll deutlich schneller arbeiten als sein Vorgänger. Außerdem lassen sich mit ihm Plug-ins und Add-ons nutzen. Der Applikations-Installer listet über Moblin Garage bereitgestellte Anwendungen nach Kategorien sortiert auf, die sich anschließend einfach installieren lassen.

Zudem haben die Entwickler die Leistung und Zuverlässigkeit des Verbindungsmanagers ConnMan verbessert. Die neue Version unterstützt nun Ethernet, WLAN, Wimax und UMTS (bislang nur Ericsson-MBM-3G-Modems). Sie integriert auch Instant-Messaging-Funktionen.

Unter Moblin 2.1 lässt die Benutzeroberfläche an größere Bildschirme anpassen. Beispielsweise zeigt die Myzone-Seite dann mehr Informationen an als auf einem kleinen Netbook-Display. So kann man das Betriebssystem auch sinnvoll auf Nettops einsetzen. Eine Liste aller Neuerungen findet sich in den Release Notes.

Moblin 2.1 steht ab sofort in den Sprachen Deutsch, Englisch, Finnisch, Französich, Portugiesisch, Spanisch, Schwedisch, Japanisch, Koreanisch sowie vereinfachtem und traditionellen Chineschisch zum Download bereit. Das Image ist 754 MByte groß.

Die Myzone-Seite von Moblin 2.1 lässt sich auf Wunsch an größere Bildschirme anpassen (Bild: Moblin.org).
Die Myzone-Seite von Moblin 2.1 lässt sich auf Wunsch an größere Bildschirme anpassen (Bild: Moblin.org).

tags iconTags: linux, netbooks, intel
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Lesermeinungen zum Artikel

 
von Schmalhorst
am 6. November 2009, 11:52 Uhr
Moblin Install
Ich habe ein Netbook, auf dem Ubuntu in einer Partition vorinstalliert ist. Wie bekommt man denn da jetzt Moblin drauf? Die Doku ist da nicht sehr hilfreich!!
 
von Winfried
am 11. November 2009, 15:10 Uhr
Nicht sehr komfortabel
Ich habe das Moblin live image auf einen USB Stick aufgeladen und dann meinen Aspire One vom Stick rebooted. Das läuft ohne Schwierigkeiten aber:
Bei Nutzung
1. Schwierigkeit: ich habe ein belgisches keyboard; auf der toolbar sind keine system icons; erst über die Hilfe erfuhr ich, dass ich über applications auf system tools wie die keyboard einstellung zugreifen kann
2. Ich wollte Musik auf meiner 16GB SD extension abspielen; aber der mediaplayer gab mir keine Möglichkeit, auf die Karte zuzugreifen. Ich musste erst über den filemanager gehen und die entsprechende directory mit dem player öffnen. Dann alerdings hatte ich die üblichen Schwierigkeiten: spielt wav und mp3 files nicht ab; ich müsse da erst plugins aufladen.

D.H. ich muss das moblin auch erst an meine Bedürfnisse anpassen. Da sehe ich derzeit keinen Grund, von Fedora 11 wegzugehen, das mindestens genauso schnell ist wie moblin und umfassende bistros bietet.
Die Anpassung an den AAO Bildschirm ist sehr gut gelungen geht aber unter Fedora11 auch sehr gut.
Mein Schluss: Noch ein Versuch, ein fertiges Betriebssystem aufzubauen, wie das ja auch AAO also acer versucht hat. Ich werde es verfolgen, aber sehe z.Zt. kein Vorteile.



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