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Mozilla veröffentlicht erste Beta seines Firefox-Synchronisierungstools

Björn Greif
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17.11.09, 13:51 Uhr
Weave Sync 1.0b1 liefert eine neue Benutzeroberfläche und eine inkrementelle Synchronisierung. Beim ersten Abgleich werden Lesezeichen, Verlauf, Passwörter und Tabs nach Relevanz sortiert. Dadurch sind häufig genutzte Daten schneller verfügbar.

Logo Weave Sync

Mozilla hat eine erste Beta seines Synchronisierungstools für Firefox freigegeben. "Weave Sync" ermöglicht es, Lesezeichen, den Browserverlauf, gespeicherte Passwörter und Tabs auf mehreren Endgeräten, darunter Handy, Notebook und Desktop, synchron zu halten.

Version 1.0b1 bringt eine komfortablere Benutzeroberfläche, die sich nahtlos ins Einstellungsmenü von Firefox integriert, und eine automatische On-Demand-Synchronisierung. Letztere macht erst einen erneuten Datenabgleich, wenn sich Inhalte verändert haben.

Die Synchronisierung erfolgt immer stückweise im Hintergrund, so dass sich der Browser während des Prozesses weiter normal nutzen lässt. Beim ersten Abgleich sortiert Weave Sync die Daten nach Relevanz, wodurch häufig genutzte Inhalte schneller zur Verfügung stehen. Je nach Datenmenge kann die erste Synchronisierung dadurch mehrere Stunden dauern.

Unterstützt werden alle Firefox-Varianten einschließlich des Mobilbrowsers mit dem Codenamen Fennec. Die Daten überträgt der Dienst verschlüsselt an einen Mozilla-Server, von dem die vom Anwender eingesetzten Browser sie wieder abholen.

Die Betaversion beseitigt auch einen in der Vorabversion 0.8 enthaltenen Fehler, der zu Verbindungsproblemen mit Fennec 1.0 Beta 5 führte. Allerdings bestehen weiterhin zahlreiche Konflikte mit anderen Firefox-Add-ons wie dem beliebten Werbeblocker AdBlock Plus.

Weave Sync 1.0b1 steht ab sofort für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Das Add-on läuft allerdings nur unter Firefox 3.5 oder höher.

Weave Sync integriert sich jetzt nahtlos ins Optionsmenü von Firefox (Screenshot: Seth Rosenblatt/CNET).
Weave Sync integriert sich jetzt nahtlos ins Optionsmenü von Firefox (Screenshot: Seth Rosenblatt/CNET).

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