Mac-OS-Kernel läuft unmodifiziert auf Standard-PCs
Ein von Hackern in Umlauf gebrachter Patch versieht den Bootloader von Apple mit einer EFI-Emulation. Dadurch funktionieren Original-Kernel von Mac OS X auf Standard-PCs.
Sämtliche Apple-Rechner mit Intel-CPU sind mit einem sogenannten Extensible Firmware Interface (EFI)ausgestattet. Der Betriebssystem-Kern wird aus dem EFI geladen. Standard-PCs, die nur über ein BIOS verfügen, können daher einen nicht modifizierten Mac-OS-Kernel nicht starten. Daher verfügen die bisher in Tauschbörsen kursierenden Mac-OS-Versionen über einen gepatchten Kernel, der unter anderen die EFI-Hürde umschifft und Mac OS auch auf Standard-PCs starten lässt. Daraus resultieren allerdings Probleme mit jedem Kernel-Update. Ein neuer Kernel kann erst nach einer Modifikation auf Standard-PCs funktionieren. Zudem verweigern einige Kernel-Erweiterungen die Zusammenarbeit mit der Hacker-Version.
Die im Bootloader von Darwin verfügbare EFI-Emulation dagegen (eine GRUB-Variante ist ebenfalls verfügbar) gaukelt dem Original-Kernel einen echten Mac vor. Dadurch startet nicht nur der Original-Kernel, sondern es funktionieren auch die Kernel-Extensions ohne Modifikation. Ein zukünftiges Kernel-Update dürfte somit auch auf Standard-PCs funktionieren.
Die derzeitige Prozedur für das Einspielen des Bootloaders und der Installation des Original-Kernels ist jedoch sehr komplex und erfordert einiges Know-how. Allerdings hat eine Gruppe türkischer Hacker bereits eine Mac-OS-X-Setup-DVD unter der Bezeichnung "i-Atkos" angekündigt, die die EFI-Emulation bereits enthalten soll. Die vorgestellte Methode funktioniert nur mit modernen Intel-Prozessoren und einem Mainboard mit High Performance Event Timer (HPET). Außerdem fehlen Treiber für nahezu alle Hardware-Komponenten.
Hacker-Varianten von Mac OS X 10.5 sind nicht mit Apples Lizenbedingungen konform. Wirtschaftlichen Schaden durch gepatchte Leopard-DVDs braucht Apple aufgrund der eingeschränkten Hardware-Unterstützung nicht zu fürchten. Die Motivation der Hacker dürfte eher darin liegen, komplexe Strukturen und Schutzmechanismen eines Betriebssystems kennenzulernen. Ein geschäftsschädigendes Motiv scheint keine Rolle zu spielen, wie der Blog-Eintrag von "netkas" suggeriert: "P.S. If u really like MacOSX - buy a mac."
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| Neuer Hack: Ein modifizierter Bootloader emuliert ein EFI-BIOS. Dadurch kann auf Standard-PCs der Original-Kernel von Mac OS X 10.5 eingesetzt werden. |
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wenn du (was du wahrscheinlich sagen wolltest) ein problem mit der scheinbaren verharmlosung der aktivitäten der türkischen hacker gruppe hast, dann kann man dich wohl auch nur als idiotischen spießer und nörgler bezeichenen. den die tatsachen sind nun mal so wie sie hier vom redakteur dargestellt wurden.
der wind sät und dabei dann auch noch ausschließlich blödsinn erzählt, wird geflame ernten ;)
Ich meine damit nicht das rumgespiele mit Windows!!!
PS. Wer sich gerne von einer Benutzeroberfläche einschränken läßt und unflexibel sein will nimmt OS X. Wer die Oberfläche an seinen Workflow anpassen möchte, nimmt was Anderes.
OS X ist sowas von obsolet, daß spätestens wenn OS X etwas von seinem Yuppie Image verloren hat, das System endgültig ein Nischendasein fristen wird.
Das du eben ein fanboy erwischt hast, heisst noch lange nicht MacOs kann wenig.
... unflexibles Schrottbetriebssystem denn freiwillig auf einem PC an. Für PCs gibt's deutlich bessere Betriebssysteme wie z.B. Linux.
Von daher das Ganze nicht mehr als eine Interessante Studie.
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Es geht um das technisch machbare, um nichts mehr.
In zig-PCMags bekommt man die 100 illegalsten Download-sites feilgeboten, und das liegt frei verkäuflich in den Regalen - da muss man nicht einen Newsletter haben, oder die ZDNet site aufrufen.
ich finde das hochinteressant - vielleicht kommen so user anderer OS durch VirtualPC, VMWare oder Virtualbox so auch mal auf den Genuss/den Horror (bleibt jedem selbst überlassen...) macOS zu testen/benutzen.
Ich spreche hier von Bildung.
MfG, Kay