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IE 7 wird nicht alle Webstandards erfüllen

Martin Fiutak
|
02.08.05, 11:59 Uhr
Neuer Browser kann auch in der Endversion den Acid2-Test nicht bestehen

Microsofts Browser Internet Explorer (IE) wird auch in der Endversion IE 7 nicht "State of the art" sein. Das Bestehen des so genannten Acid2-Tests des Web Standard Projects hat für Microsoft nicht oberste Priorität. Der IE 7 werde auch in der Endversion den Test nicht bestehen, bestätigte Microsoft-Programmmanager Chris Wilson. Die CSS-Implementierung sei in der Beta2-Version geplant, ansonsten seien die Anforderungen des Acid2-Tests "eher eine Wunschliste".

"Wir haben uns durch den Acid2-Test gearbeitet und die IE-Probleme analysiert. Die Bugs und Features sind auf unserer Liste, aber es gibt einige ziemlich große und schwierige Features zu implementieren und nicht alle haben es an die Spitze der Prioritätenliste geschafft", so Wilson im IE-Blog des Unternehmens.

Der Acid2-Test soll Browser-Entwicklern einen Überblick geben, welche Features und Standards aus der Sicht von Webdesignern "State of the art" sind. Die umfangreiche Liste der Anforderungen wird derzeit nur von wenigen Browsern unterstützt. Allerdings sind - abgesehen von Microsoft - die Entwickler bemüht, die hohen Anforderungen des Tests zu erfüllen.

So hat Safari den Test laut Apple bestanden und auch der Konqueror-Browser soll ihn fehlerfrei absolvieren. Mozilla arbeitet an der Acid2-Unterstützung von Firefox. Opera steht kurz davor den Test zu bestehen.

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Lesermeinungen zum Artikel

 
von MWK
am 2. August 2005, 18:47 Uhr
typisch Microschrott
wäre ja auch erstaunlich, wenn die arroganten Är**** von Microschrott Standards erfüllen würden, die sie nicht selbst aufgestellt haben, weil nur das, was von ihnen kommt, das einzig Wahre ist.
Unverschämt genug, daß der IE7 nicht einmal mehr von Usern von Windows 2000 genutzt werden kann - auch wieder so eine arrogante Entscheidung.
Ich kann nur hoffen, daß es amerikanischen Gerichten doch noch gelingt, diesen überheblichen Konzern zu zerschlagen.
 
von markus
am 2. August 2005, 23:24 Uhr
AW: typisch Microschrott
höre ich da etwa ein wenig Neid heraus? Der Markt soll entscheiden, nicht Gerichte..Als Anbieter eines Produkts kann und soll ich selber entscheiden, was es bietet und was nicht...
 
von Administrator
am 2. August 2005, 23:40 Uhr
AW: typisch Microschrott
Bisher haben in meinem Bekannten- und Kollegenkreis nur diejenigen immer und immer wieder über Microsoft gemeckert, die sowieso keine Ahnung hatten oder permanent am rumbasteln waren. Dann ist immmmer wieder das sch... Windows schuld. Aber fast immer sind es Anwenderfehler.
Diese Art des Herummeckern geht mir mittlerweile so etwas von auf den Geist, dass ich wirklich sagen muß: "Haltet endlich eure unwissenden Meckermäuler und lasst jeden entscheiden was er möchte!!!"

Warum soll man eine Firma wie Microsoft zerschlagen? So ein Blödsinn. Demnächst gibt es vielleicht Probleme mit Lotus Notes oder Oracle - müssen dann diese Firmen auch gleich zerschlagen werden?
Wenn alle diejenigen, die immer nur kluge Kommentare zu den Problemen abgeben sich zusammenschließen würden, dann müsste es doch die absolute superperfekte und unfehlbare Softwarefirma geben? Oder sind diese Intelligenzgrößen doch nicht so groß?

Ich kann wirklich nur sagen, dass ich es mittlerweile echt satt habe, immer und immer wieder dieses blöde und unqualifizierte Gemeckere über Microsoft zu hören und zu lesen.

Wer es besser kann der soll es gefälligst besser machen.

 
von Roland
am 3. August 2005, 09:57 Uhr
AW: AW: typisch Microschrott
Ich schließe mal aus deinem Nick, dass du dich Administrator nennst, weil du ein ebensolcher bist - also letztlich ein Anwender, der nicht weiß, WAS eigentlich hinter und in diesen Programmen steckt, da von Programmierung keine oder nur wenig Ahnung da ist.

Zur Sache: prinzipiell gebe ich dir recht. Die MS-Anwendungen sind SOOO schlecht nicht, die meisten der Meckerer wissen gar nicht, WARUM sie eigentlich meckern (das ist eben in, drum mach' ich mit). Oder, wie du sagst, sie sind ständig nur am rumbasteln und installieren (man muss ja alles, was irgendwie neu ist, haben) und wundern sich dann über Systemabstürze. Wie gesagt, soweit gehen wir konform.

Der Kern des IE-Problems liegt aber ganz woanders. Es geht hier darum, dass auch du als Anwender die Freiheit haben willst, selbst zu entscheiden, WOMIT du was machst, unter allen Bedingungen, egal womit, immer alles genau gleich angezeigt haben willst - richtig angezeigt haben willst. Also ohne dass z.b. eine Linie keine Linie, sindern ein Kasten ist, ohne dass ein Text einen anderen überlagert usw., usw.

Dass dem so ist, dafür gibt es die vom W3C erstellten Standards. So, wie es Standards für so viele Dinge gibt (ich denke da nur mal an die DIN- oder ISO-Normen). Schon mal darüber nachgedacht was passiert, wenn sich keiner an diese Normen hält? Wenn z.B. HP (kannst auch Canon oder Epson oder ... dafür einsetzen) ein A4-Blatt Photopapier einfach einen Zentimeter kleiner machen würde, weil die HP-Drucker nur dieses Format verarbeiten könnten? Ich denke, HP würde sehr schnell keine Drucker mehr verkaufen.

Hast du eine Ahnung davon, wie aufwändig es ist, eine Website so hinzukriegen, dass sie auch im IE richtig dargestellt wird? Und das nur, weil MS es nicht für nötig hält, sich ebenfalls an international gültige Standards zu halten. Der Anwender kriegt - im Gegensatz zu meinem A4-Beispiel - davon nichts mit, der schimpft dann nur über den "unfähigen Programmierer".

Es geht übrigens in den Gerichtsverfahren letztlich auch nicht darum, "Microsoft zu zerschlagen", sondern um die saubere Trennung von Betriebssystem und Anwendungssoftware, damit so gleiche Voraussetzungen für einen gesunden Wettbewerb geschaffen und eine Monopolbildung verhindert/beseitigt wird.

 
von Administrator
am 3. August 2005, 10:43 Uhr
AW: AW: AW: typisch Microschrott
Diese Antwort war absolut klasse und wirklich mit einem vernünftigen Inhalt.

Das ist Kritik, so wie sie sein sollte - sachlich und sinnvoll!!!!

 
von webmaster
am 3. August 2005, 16:13 Uhr
AW: AW: AW: typisch Microschrott
Sehr gut formuliert und mir voll aus der Seele gesprochen. Schade nur das unser Ideenaustausch hier nicht den Funken einer Chance hat an dieser Miesere etwas zu ändern. Schade, wirklich schade.
 
von MWK
am 3. August 2005, 20:49 Uhr
AW: AW: typisch Microschrott
da gibt es doch nur eines... dann lese die Kommentare einfach nicht.
 
von Senni
am 26. Juni 2006, 08:54 Uhr
AW: AW: typisch Microschrott
Meine MS Programme laufen auch alle stabil. Den IE 7 habe ich auch getestet, sagt mir nicht zu also laß ich es. Kritik ist okay, aber nur meckern finde ich auch überflüssig.
 
von Tom
am 2. August 2005, 19:56 Uhr
Microsoft hoch2
Microsoft auf den absteigenden Ast?

Vor nicht so langer Zeit musste man die Webseiten auf die "exotischen" Browser anpassen (alles ausser IE), seit der IE Version 6 auf dem Markt ist, hat sich das Blatt gewendet. Auf Firefox läuft das ganze ohne Probleme nur auf dem IE nicht mehr.
Wie soll das den erst bei der Version 7 werden. Sie haben ja jetzt schon mit der zeitgemässen Programmierung Probleme.

 
von Ruben Sutter
am 3. August 2005, 03:29 Uhr
Ein Webstandard für alle...
I have a dream...

Der Traum jedes Webdevelopers ist mit einem einzigen Quellcode eine Internetseite zu erstellen, die auf
allen Betriebssystemen und Browsern
weitestgehend identisch erscheinen.

Ein Weg, dies zu erreichen ist ein
solcher Standard, besser wäre eine
verbindliche Norm.

Aber wie soll ein Webdeveloper bei
der ständig steigenden Anzahl
verschiedener Browser, die sich nicht
an die Standards halten den Kundenwunsch
nach Plattformunabhängigkeit erfüllen
können ?

Ein Standard alleine reicht nicht aus,
es muss eine verbindliche Norm geschaffen werden.

Der Aufwand, momentan eine wirklich
plattformunabhängige Lösungen zu
programmieren ist immens. Der Surfer
sieht von dem vielen technischen
Aufwand nichts, der nötig ist um
Fehler abzufangen, die nicht Standard- konforme Browser verursachen.
Aber er wird in der Regel meckern,
wenn etwas nicht funktioniert.

Jahrelang war ich der Meinung eine
rote Linie sei eine rote Linie.
Seit einigen Wochen weiss ich, dass
diese auch schwarz sein kann, auch wenn
diese ganz nach Standard ROT programmiert wurde.

 
von webmaster
am 3. August 2005, 16:05 Uhr
AW: Ein Webstandard für alle...
Willkommen im Club...
auch ich habe meine liebe Not mit der Programmierung von Webseiten die bei jedem User identisch aussehen.

Ich weiss nicht was die Herren Browser Hersteller an dem Wort "Standard" nicht verstanden haben. So schwer kann es doch nun wirklich nicht sein, zumal es genügend Beispiele dafür gibt das es geht.

Wenn man diese Praktiken einfach einmal auf die Automobilindustrie anwenden würde dann sähe das vielleicht so aus:
Manche Autos fahren nur rückwärts, andere nur wenn sie auf dem Dach liegen, bei dem einen Hersteller gibt es nur noch Heckbeleuchtung und beim nächsten steigt man über den Kofferraum ins Fahrzeug und die Farbe blau ist mal gelb und auch mal weiss vielleicht aber auch mal blau. Es wird wie es wird. Getreu dem Motto "lass Dich überraschen".

Ich weiss nicht ob ich lachen oder heulen soll über soviel Unvermögen für eine doch so einfache Sache. Es gibt doch nun genug Standards, man muss sich nur dran halten.

Also sollten die Herren Milliardäre langsam mal in die Gänge kommen und den Entwicklerteams gehörig in den Allerwertesten treten.

 
von crumble
am 3. August 2005, 14:05 Uhr
der heißt nicht Konquerer
..sondern Konqueror!
find ich schwach von zdnet, wird nämlich mittlerweile in einigen news-seiten fälschlicherweise übernommen

http://konqueror.kde.org


Hallo,


Herzlichen Dank für diesen Hinweis, wir haben den Tippfehler korrigiert.

ZDNet-Redaktion

 
von German
am 7. August 2005, 10:24 Uhr
IE 7
wozu alle ein Standart ??
ist doch einfacher alle ein Browser denn den gibt es schon !!
nun nur noch abgestimmt weltweit welcher es sein soll und fertig :D:D

aber daran werden sich die "ersatz" Browser ja nicht halten und deshalb verstehe ich das rumgeheule nicht das gerade von ihnen veranstaltet wird

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