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Google kündigt Open-Source-Browser Chrome an

Rafe Needleman, Stefan Beiersmann
|
02.09.08, 09:27 Uhr
Betaversion für Windows steht zum Download bereit

Google hat die erste Betaversion seines Browsers Chrome zum Download bereitgestellt. Einem Eintrag im Google Blog zufolge wird der Browser in mehr als 100 Ländern angeboten. Anfänglich stellt der Suchanbieter nur eine Windows-Version zur Verfügung, Varianten für Mac und Linux folgen aber laut Plan.

"Warum entwickelt Google Chrome? Weil wir glauben, dass wir den Nutzern einen Mehrwert bieten und gleichzeitig die Innovation im Internet vorantreiben können", erklärten Sundar Pichai, Vizepräsident für Produktmanagement, und Linus Opson, Entwicklungsdirektor von Google. So soll eine einfache Bedienung, eine verbesserte Leistung und verschiedene Sicherheitsfunktionen die Nutzung von webbasierten Anwendungen vereinfachen.

Den Programmcode des auf Apples Webkit und Mozillas Firefox basierenden Chrome-Browsers will Google vollständig als Open Source zur Verfügung stellen. Details will das Unternehmen heute Abend bekannt geben. Eine zwischenzeitlich eingerichtete Chrome-Website, die auch einen Screenshot des Browsers zeigte, hat das Unternehmen wieder vom Netz genommen.

  • Zum Download
  • Google Chrome
    Erster Screenshot von Googles Browser Chrome (Bild: Google)

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    Lesermeinungen zum Artikel

     
    von neelz
    am 2. September 2008, 10:22 Uhr
    Link?
    der link zur kürzlich eingerichteten Chrome seite verweist einfach nur auf die google startseite!gibt es möglicherweise einen Alternativlink zum Download?
     
    von gulli
    am 2. September 2008, 10:40 Uhr
    Lesen? kT
     
    von k.k
    am 2. September 2008, 11:04 Uhr
    AW: Link?
    es steht doch da, dass die seite vom Netz genommen wurde!
     
    von CPP
    am 2. September 2008, 13:34 Uhr
    Google hier..und Google da...Google is evil!
    Ich sehe keinen Unterschied zum MS Gebahren. MS wirft man vor, auf ALLEN Feldern mitzumischen. Google macht es nicht anders, also - warum soll Google besser sein als MS? Ist es nicht!

    Ein weiterer Browser (der eh nur geklaute Ideen verarbeitet) wird nicht benötigt. Der Browser-Markt ist gut besetzt und entwickelt sich.

    Als MS-Alternative sollte wenn dann lieber Firefox gefördert werden, anstatt hier noch Firefox unnötig Konkurrenz zu machen.

    Google geht es aber nicht um die Community, Google geht es nur um den Google Gewinn. Gewinn-Maximierung für Privat-Firmen ist OK, aber dann sollen diese Firmen sich nicht als Community-Verteidiger aufspielen, die sie nicht sind!

    Google is evil!

     
    von Christian
    am 2. September 2008, 14:59 Uhr
    AW: Google hier..und Google da...Google is evil!
    Ja, genau das ist das Problem. Die ganze "wir treiben die Entwicklung voran und verbessern den Alltag" Scheiße ist doch nur erfunden um zu verheimlichen, dass man lieber Werbung verkaufen und vor allem Nutzerdaten sammeln will. Konkurzenz zu MS ist gut aber nicht auf diesem Gebiet.
     
    von CPP
    am 2. September 2008, 15:41 Uhr
    AW: Google hier..und Google da...Google is evil!
    Google finanziert von Mozilla´s (Firefox) Gesamt-Umsatz von 66 Mio US-$ ca. 61 Mio US-$, also 92%.

    Das ist der Preis dafür, daß Firefox Google als voreingestellte Suchmaschine hat. Der Vertrag hierzu wurde vor Kurzem um 3 Jahre verlängert.

    Google hat aber gegenüber Mozilla keine Weisungsbefugnis.

    Google verfolgt hier eine Mehr-Marken Strategie, um letztendlich MS anzugreifen bzw. dessen Markt-/Monopol-Macht zu erlangen.

    Dem eigenen Webbrowser kann man jedoch schon vorschreiben, was an Nutzer-Daten er denn Google übermitteln soll.

    Es geht also nur um Google vs. MS.
    Es geht NICHT um USER-Interessen oder eine bessere Browser-Technik. Das ist Google Marketing-Gewäsch.

    Ich sehe keinen Vorteil darin, einen Monopolisten durch einen anderen zu ersetzen, der sich gleich verhält.

    Da fehlt es Google an (überzeugenden)Argumenten...Surfen unter einer VM ist ein alter Hut. Ich virtualisiere lieber die gesamte Instanz als nur ein Browser-Tab. Ist sicherer...

     
    von marten
    am 3. September 2008, 01:27 Uhr
    AW: AW: Google hier..und Google da...Google is evil!
    richtig. und dabei opera benutzen
     
    von valentin
    am 2. September 2008, 14:15 Uhr
    warum nicht?
    tja also ich muss schon sagen der Comic schaut ja mal sehr interessant aus. die kombination vom Features aus all den andrern Browsern ist mal was sehr cooles! es gibt viele gründe die jeweiligen Browser zu benutzen. und nun .. plopp .. alles in einem .. wie cool!

    ok die geschichte das man sich gedanken machen sollte wie das aussieht mit der macht von google ist nicht ganz unwichtig. nachher schreiben die googelianer noch nen eigenes OS ^^

    na ich bin mal gespannt auf die beta und werde sie mir laden!

    lg Vale

     
    von Trauernder
    am 3. September 2008, 09:49 Uhr
    AW: warum nicht?
    Du armes verrirtes Schaf :'(

    Wenn du dir das loaden willst kann ich dich nicht aufhalten aber schon mal im Vorraus :

    Mein Beileid

     
    von Horst
    am 2. September 2008, 18:33 Uhr
    Die Webkit Basis bezieht sich doch auf das Open Source Prolekt und nicht auf das gleichnamige OS X Framework von Apple
    ist ja wie bei B%ld
     
    von Ferdinand Gröninger
    am 2. September 2008, 18:44 Uhr
    Ein kluger Zug von Google..
    .. schließlich sind Webservices das Hauptgeschäft, mit einem eigenen Browser lassen sich diese deutlich effizienter einsetzen und vermarkten. Trotzdem ist Chrome mehr als nur eine primitive Kopie, chrome.wordpress.com liefert sämtliche weiteren interessanten Fakten auf deutsch! Gruß, Ferdinand
     
    von roman
    am 2. September 2008, 19:54 Uhr
    googel chrome
    endlich werden wir bill gates loss, aber ist google die lösung?

    da bleibe ich lieber bei firefox oder safari.

     
    von FF3 FOREVER
    am 3. September 2008, 09:45 Uhr
    Google ist EVIL
    Ladet euch keinen Schrott wie das DA !!!

    Ladet euch FireFox3 und ihr werdet GARANTIERT glücklich ;-)

     
    von it-expert
    am 3. September 2008, 11:39 Uhr
    Die unersättliche Datenkrake
    Ich kann mich noch an das Theater mit M$ und Alexa erinnern. Jedem, der einen Sniffer oder wie ich das Addon für den IPCop im eigenen Netz hat, würde ich nach der Installation von Chrome dringend dazu raten, sich anzuschauen, was da alles an Datenmenge an die Server von Google geht. Mit einem Wort: ALLES.
    Zudem wird ungefragt der Google Updater installiert, der sich ins System schlimmer einhängt, wie so manche Malware (run, Dienst, und Task) und immer auch Programme aus dem höchst überflüssigen Google-Pack anbietet. Einmal nicht abgewählt, schon hat der User den restlichen Müll auf dem System.
    Ich hab's drei Usern mal probeweise erlaubt, das Teil zu installieren, und nach einem Probetag ist die Spyware natürlich wieder runtergeflogen.
    Erstaunlich, wie Google Schritt um Schritt die Unverschämtheiten von Microsoft ausweitet und dabei auch noch Unterstützung von den meisten unwissenden Usern erhält. M$ wäre dafür schon längst gekreuzigt worden.
     
    von FF 2 User
    am 3. September 2008, 14:55 Uhr
    AW: Die unersättliche Datenkrake
    Kann mich dir nur anschliessen !
    Noch so ein "ich will alles von Dir wissen Ding" von Google.
    Das Setup-Programm installiert heimlich einen "Updater" in die Startup-Routine von Windows, auch wenn man nach dem Ausführen nicht "Installieren" sondern "Abbrechen" gewählt hat.
    Wie man das nennt brauch ich wohl keinem mehr zu erklären.
    Und ab in die Tonne damit...
     
    von CPP
    am 3. September 2008, 13:02 Uhr
    Fazit: ein Reinfall!
    Einfacher, sicherer und stabiler sowie schneller sollte Google Chrome sein.

    Sicher? NEIN - erste Exploits belegen das.

    Stabiler? NEIN - erste Demos beweisen das.

    Privat-Sphäre? NEIN - der User liefert sich Google aus. Der Updater erledigt den Rest.

    Volksverdummung pur!

    Die MS-Basher hätten sich bei einem derartigen MS-Verhalten überschlagen!
    Wo ist hier nun die Empörung über Google und seine nicht gehaltenen Versprechen?

    Google betreibt Volksverdummung unwissender User - und gehört vor die Kartell-Behörden.

     
    von Consulenza
    am 3. September 2008, 17:02 Uhr
    AW: Fazit: ein Reinfall!
    100% agree!!
     
    von FF2 User
    am 4. September 2008, 20:20 Uhr
    AW: Fazit: ein Reinfall!
    Genau: "Chrome go home"
     
    von Antony
    am 3. September 2008, 19:09 Uhr
    IE 8.0 versus Chrome
    Beide BETA Versionen wurden getestet.Der IE 8.0 fällt durch fehlerhafte Darstellung der Websites sehr unangenehm auf.Chrome ist stark gewöhnungsbedürftig,da der übliche Schnick/Schnack fehlt. Auch fehlt bei Chrome der automatische Bildlauf,der sicher noch von findigen Freaks nachgereicht wird. Eine Geschwindigkeitsverbesserung ist auf dem Hauseigenen System aber nicht festzustellen.
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