EU und Microsoft streiten um Sicherheitsfunktionen in Vista
Bei dem Streit zwischen der EU-Kommission und Microsoft um das neue Computer-Betriebssystem Windows Vista rücken Sicherheitsprogramme in den Vordergrund. Die Kommission warnte Microsoft davor, den Wettbewerb dadurch auszuhebeln, dass hauseigene Sicherheitssoftware im Bündel mit dem Betriebssystem angeboten wird. Microsoft zeigte sich besorgt, weil die Sicherheit europäischer PC-Nutzer leiden könnte. Die neue Microsoft-Software für einen Schutz gegen Computerviren und Schnüffelprogramme soll Teil von Vista werden.
EU-Wettbewerbssprecher Jonathan Todd hatte am Dienstag betont, dass aus Sicht der Kommission für die Computersicherheit der Wettbewerb zwischen verschiedenen Software-Herstellern besonders wichtig sei. Es gebe durchaus einige renommierte Anbieter auf dem Markt. «Wenn Microsoft diesen Markt ausschließen würde, indem seine eigenen Sicherheits-Produkte mit seinem dominierenden Betriebssystem gebündelt werden, würden weniger Vielfalt und Innovation am Ende den Verbrauchern durch geringere Auswahl und höheres Sicherheitsrisiko schaden», sagte Todd.
Microsoft-Manager Erich Andersen, der den Konzern in dem Wettbewerbs-Streit mit der EU vertritt, zeigte sich besorgt. Man wolle Vista in Einklang mit europäischen Wettbewerbs-Bestimmungen in den Markt bringen und zugleich zusätzliche Sicherheitsrisiken für europäische Kunden verhindern. Die Nutzer in Europa sollten Zugang zu den gleichen Sicherheits-Funktionen haben wie im Rest der Welt.
Die Auseinandersetzung erinnert an den Streit um Multimedia- Funktionen in Windows vor einigen Jahren. Damals hatte die Kommission durchgesetzt, dass Microsoft seinen zunächst als Teil von Windows eingebundenen Media Player stärker von dem Betriebssystem entkoppelte, um die Konkurrenten nicht zu benachteiligen. Im Markt für Sicherheitssoftware tritt Microsoft als Neuling gegen etablierte Anbieter wie Symantec, Kaspersky oder McAfee an.
Microsoft hatte vergangene Woche gedroht, den für Anfang 2007 geplanten Europa-Start von Windows Vista wegen Unklarheiten in der Wettbewerbs-Diskussion mit der EU-Kommission weiter aufzuschieben. Die Kommission betonte im Gegenzug, die europäischen Wettbewerbsrichtlinien seien Microsoft bekannt und müssten eingehalten werden.
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An der Tatsache, dass DAU's und Cobi-Leser sich Viren einfangen (auf seriösen Seiten wie ZDNet bekommt man die nicht!) lässt sich nichts ändern. Also reagiert Microsoft und packt eine Antiviren- und Spyware Software mit rein, außerdem ein Sicherheitssystem.
Und was kommt jetzt? Ist auch nicht richtig, weil Microsoft wohl seine Position ausnutzen KÖNNTE. Ja was denn nun? Ist nichts drin, wird geschimpft. Ist Software mit enthalten, wird auch geschimpft. Dazu dann irgendwelche bekloppten Anfänger die permanent der Meinung sind, ein System zu boykotieren, nur weil sie ihrer Meinung nach die enthaltene Software nicht ausschalten können. Hallo, geht's noch? In jeder Computerbild steht beschrieben, wie man im Sicherheitscenter die Firewall aktivieren/deaktivieren kann. Wie man den Messenger und ZIP Funktion ausschalten kann.
Aber irgendeinen Grund braucht man halt immer, um den Neid auf Microsoft loszuwerden. In der EU wäre ein Unternehmen wie Microsoft niemals möglich gewesen und das macht EU kaputt!
Wenn mir VW ein Auto verkauft bei dem ich nur noch VW-Reifen aufziehen kann, egal wie gut oder schlecht die sind so wäre das der zukünftigen Reifentechnologie abträglich und genauso verhält es sich mit Vista und freien Antivirenprogrammen.
Nochmal, hat nichts mit Symphatie oder Antisymphatie zu tun. Es geht hier um eine Einschränkung, die man als Verbraucher nicht dulden sollte und die EU ist unser Sprachrohr. Bin froh das die endlich aufgewacht sind und was tun für uns.
1. Gibt es noch kein Vista Final
2. Gibt es von Deiner Viren-Software wahrscheinlich noch keine Vista-Version
3. Wieso sollte es bitte nicht funktionieren?
Microsoft kann keinen Antivirus-Hersteller daran hindern, eine Software für Vista zu schreiben. Und ich finde es gut, dass Vista sowas eingebaut hat. Wieviele Dau's surfen ohne Schutz bzw mit nicht aktualisierten Signaturen durchs Netz? Und wieviel Rechner davon werden so infiziert, dass sie andere Rechner gleich mit zuspamen?
Ich kann es einfach nur nicht mehr lesen. Egal was MS macht, völlig egal was, es ist in den Augen irgendwelcher Menschen falsch. Weiter denken bedeutet auch, mal die Vorteile von MS und Windows zu bedenken. Und Vista ist gut, auch wenn es natürlich einen Umstieg und eine Änderung der Benutzergewohnheiten bedeutet. Aber immer nur auf Microsoft oder auf einer Windows Version, die noch nichtmal als Final da ist rumzuhacken, ist einfach nur primitiv und dumm. Viele User, die so handeln, sollten vielleicht mal an der VHS einen BWL-Einstiegskurs besuchen.
Bis hierher war ich immer genau der selben Meinung, was M$ betrifft.
Jetzt geht es jedoch zu weit.
Die neuen Sicherheits-Features verhindern keineswegs, dass man sich Antivirus-Produkte u.ä. von anderen Herstellern besorgen und installieren kann.
Die EU-Hüter haben nur Angst, dass diese Fremdprodukte weniger verkauft werden, weil ja schon eine Sicherheits-Software in Vista integriert ist.
Vielleicht müssten Hersteller wie Symantec, McAfee u.ä. überdenken, ob dann noch 30-60 Euro pro Jahr pro PC noch verlangt werden können.
Viel wichtiger ist :
Kosten und/oder Aufwand für Antivirus, Antispyware, Firewall usw. lassen eine GROSSE MASSE an Nutzern immer noch auf solche Sicherheitssoftware verzichten.
Dadurch verbreiten sich erst Viren, Spam usw.
Wenn ich Windows ohne Schicherheitssoftware verkaufe regt sich niemand über MS Scherheitssoftware auf, desweiteren kann ich Windows und Scherheitssoftware verkaufen, ich verkaufe natürlich nur ein Viren-Program so laß ich den Markt offen und andere können andere Viren-Programe verkaufen.
Wenn also Windows keine Sicherheitssoftware hat, hat das ganz eindeutige vorteile für Windows und den Markt.
Hätte ein bekanntes Unternehmen sich damals bei er EU beschwert, und danach andere auch, gäbe es jetzt gar keine Diskussion!
Wer wirklich noch glaubt, es gehe heribei um die User, der ist naiv.
Wenn ihr mich fragt, ist die Idee an sich gar nicht so dumm. Ich persönlich verstehe die EU dabei nicht, weil Microsoft einfach für die ganz normalen User versucht mitzudenken. Die wollen vielleicht nur mal eben eine Brief schreiben oder ganz normal im Internet surfen. Man sollte nicht davon ausgehen, dass durch die Integration einer Anti-Viren-Lösung von Seiten Microsofts der ganze Markt daran zugrunde gehen soll. Im Gegenteil: Microsoft muss sich gegen Jahrelanges Know-how großer Firmen behaupten, was in meinen Augen sowieso ein Schuss ist, der nach hinten los geht.
Meinetwegen kann Microsoft das schon machen, dennoch werde ich weiterhin Anti-Viren-Software meiner Wahl benutzen und die von Microsoft abschalten.
Wie sagt man so schön: Abwarten und Tee schlürfen.
Wie das mal mit Vista sein wird, weiß ich im Moment noch nicht, denn ich kenne noch nicht die Schutzsoftware, die MS einbauen wird. Ist sie gut und wirkungsvoll, so spare ich mir die rund 50 Euro pro Jahr für meinen Panda. Ich weiß auch noch nicht - keiner weiß es - ob MS Windows Vista tatsächlich die Installation fremder Antivirensoftware verhindern können wird - was ich freilich nicht glaube. Noch nie hat MS die Installation von Fremdanbietern verhindert, sondern allenfalls auf Risiken unhd Nebenwirkungen hingewiesen. Und das mit Recht, wenn ich an so manchen Mist denke, der da sein Unwesen treibt - durchaus nicht nur bei der Freeware.
Aber nun wieder MS: Gerade heute habe ich in einemk anderen Forum gelesen, dass dort nachdrücklich verlangt wird, Vista müsse mit integrierten Sicherheitsprogrammen ausgeliefert werden, damit man nicht für viel Geld zusätzliche Schutzprogramme kaufen müsse. Genau das aber will diese spinnerte EU-Kommission verhindern - vielleicht nur deshalb, weil MS angeblich keine europäische Firma ist. Trotz der riesigen MS Deutschland, trotz der Produkte "Made in Ireland.
Dass "User" ständig an MS herummeckern und sogar den blödsinnigen Ausdruck M$ verwenden (heißt es etwa auch $imantec?) wundert mich nicht: Gegen erfolgreiche und deshalb Markt beherrschende Unternehmen wird immer gemeckert, auch gegen die T-Com, die Deutsche Bahn und sogar gegen Aldi. Oder Computer Bild - jenes Blatt das nicht total abgehoben schreibt, sondern unzähligen Lesern immer wieder aus Schwierigkeiten hilft, die bei den Fachblättern - für normale PC-Benutzer weitestgehend unverständlich - gar nicht zur Sprache kommen.
Also echt: Wenn bei Vista die Sicherheitsfunktionen gut sind, werde ich sie ebenso verwenden wie z.B. den famosen Windows Media Player 11, für den ich alle anderen fremden Player vom Rechner geschmissen habe. Der neue WMP verhindert sogar, dass der Nero-Player sich ungefragt in das Geschehen einmischt, was bisher immer der Fall war.
Wieder eine böse Tat von MS? Nein, wirklich nicht. Nero brauche ich zum Brennen, nicht aber zum Video-Schauen. Aber die EU-Bonzen interessiert so was nicht. Die schauen nur durch ihre Brillen, auf deren linken Gläsern ein M und auf den rechten ein S eingraviert ist.
Ich schließe mich Marcus,Robert und rolfmuc an. Solange der größte Teil der User sich freut das da was auf dem PC funktioniert, ist MS richtig aufgebaut. Was die EU da macht ist in meinen Augen Wettbewerbsverzerrung.
Mit den nötigen Kenntnissen gibt es genügend Optionen um das zu installieren was gefällt.
Und mal ehrlich, welches Unternehmen wenn nicht MS soll dafür sorgen und hat das nötige Kleingeld um uns einen permanenten Standart zu garantieren.
Ich verdiene mein Geld mit Microsoft produkten, aber wenn deren Virenscanner genau so gut ist, wie die Patches, dann gebe ich doch lieber mein Geld dafür aus, eine vernünftige Sicherheitslösung an Bord zu haben. Und wenn die Leute nur schreiben wolen und mal eine Mail versenden, warum sollen die dann hunderte von Euro in einen neuen PC und in MS investieren? Geb Ihnen einen etwas älteren PC (PIII500 oder so) installiert ein Debian drauf und der User hat alles was er braucht, ohne noch mal hunderte Euro für ein Schreibprogramm ausgeben zu müsssen.
Ich frage mich, wer MS wigentlich vorschreiben darf, wie sie ihr Produkt gestalten? Das ist doch totaler Quatsch! Die EU verlangt, MS muss anderen Firmen die Möglichkeit geben...bla bla bla...
Das muss man sich erst mal auf der Zunge zergehen lassen. Man entwickelt ein Produkt, vertreibt es, und es wird ein Erfolg. Andere Firmen springen auf den Zug auf, und nutzen mein Produkt als Gundlage für ihr Geschäft. Jetzt will ich mein Produkt der heutigen Zeit anpassen, Sicherheit gehört nun mal in der heutigen Zeit ins Betriebssystem, und dann darf ich das nicht, weil ich damit anderen Unternehmen die Gschäftsgrundlage entziehen könnte...
Als, wenn ein Unternehmen auf den Produkten eins anderen aufsetzt, dann ist es ihr eigenes Risiko.
Undwieder der berühmte Autovergleich.
Wenn z.B. BMW nun beschließt, einige Teile wieder selbst herzustellen, und somit den Zulieferern die Geschäftsgrundlage entzieht, darf BMW das dann auch nicht liebe EU???
Und was zum Henker habt ihr überhaupt z.B. gegen den IE? Ihr müßt ihn doch nicht verwenden. Icon vom Desktop und gut. Die gesamte Funktionalität zu entfernen wäre Wahnsinn; viele Produkte wie z.B. Macromedia basieren auf der Winsock. Und auch den Medienplayer ... Ja mein Gott, startet ihn doch nicht. Wenn ihr Euch ein Auto kauft, dann findet ihr es auch geil, jedes Extra einzeln anzugeben statt (wie in den Staaten) einfach All-In zu bekommen, oder?
Wenn ein Produkt nicht gestartet wird, dann wird es auch nicht ausgeführt und macht demnach auch nichts. Also: Starte den WMP nicht und gut is. Das kann doch nicht so schwer sein.
Was Microsoft erreicht ist doch, dass die mehr oder weniger bewährte (je nach Firma) Sicherheitssoftware durch etwas ersetzt wird, das noch überhaupt nicht bewährt ist, weil gerade nei erfunden oder aus gekauften Komponenten zusammengeschustert.
Und angesichts der Probleme die Windows generell hat, dürfte die Sicherheit von Vista Security höchstwahrscheinlich im untersten Fünftel der Virenanbeiter liegen - optimistisch geschätzt.
scheinen die Kommentatoren offensichtlichen unter einem Defizit an Intelligenz und Vorstellungskraft zu leiden!
Einfach lächerlich! Wohl Linux-Heckenschütze, Ralf?