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OpenMoko stellt mobiles Lesegerät für Wikipedia vor

Peter Marwan
|
14.10.09, 14:44 Uhr
Der Wikireader ähnelt einem E-Book-Reader und wird zunächst über Amazon.com für 99 Dollar vertrieben. Er enthält drei Millionen Artikel der englischsprachigen Wikipedia. Updates will OpenMoko vierteljährlich bereitstellen.

Um die Kosten gering und Information jederzeit zugänglich zu halten kommt der Wikireader absichtlich ohne Netzwerkschnittstellen (Bild: OpenMoko).
Um die Kosten gering und Information jederzeit zugänglich zu halten kommt der Wikireader absichtlich ohne Netzwerkschnittstellen (Bild: OpenMoko).

OpenMoko hat in Taiwan mit dem Wikireader eine ungefähr handtellergroße, elektronische Enzyklopädie vorgestellt. Er enthält etwa drei Millionen Artikel der englischsprachigen Wikipedia. Deren Abruf ist auch ohne funktionierende Internetverbindung möglich. Zum Verkaufsstart wird das Gerät zunächst über Amazon.com angeboten, der Preis beträgt 99 Dollar.

Bedient wird der Wikireader über drei Knöpfe (Search, History, Random) und eine auf dem Touchscreen eingeblendete Tastatur. Innerhalb von Artikeln scrollen Nutzer mit einer Fingerbewegung vor und zurück. Angezeigt wird offenbar nur der Text, Bilder lassen sich nicht betrachten.

Für die Spannungsversorgung sind drei AAA-Batterien zuständig. Diese wurden gewählt, da sie günstiger als Lithium-Ionen-Akkus und nahezu überall auf der Welt erhältlich sind. Mit ihnen soll sich das Gerät laut Hersteller bei "normalem Gebrauch" rund ein Jahr lang benutzen lassen.

OpenMoko will für den WikiReader vierteljährliche Updates zum kostenlosen Download bereitstellen. Alternativ wird für 29 Dollar ein Abonnement angeboten, bei dem Nutzer die Updates via MicroSD-Karten erhalten. Entworfen hat den Wikireader der ehemalige Apple-Designer Thomas Meyerhoffer, der sich inzwischen durch seine Entwürfe für Surfbretter auch außerhalb der IT-Branche einen Namen gemacht hat.

Erik Moeller, stellvertretender Direktor der Wikimedia Foundation, begrüßte die Produktvorstellung. Das Gerät liege ganz auf der Linie der Wikipedia, Menschen mit mehr Wissen zu versorgen.

tags iconTags: openmoko
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6 von 8 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.

Lesermeinungen zum Artikel

 
von Thomas F.
am 14. Oktober 2009, 17:03 Uhr
Das Ding ist so hässlich
Diese eklige LCD-Schrift auf dem grünen Hindergrund, das würde ich mir nicht antun. So sah meine erste LCD-Uhr in meiner Jugend aus. Damals war das noch cool. :-) Aber heutzutage könnte man doch sicher einen hellen Hintergrund dafür nehmen, oder? Auch wenn es mehr Strom kostet, ein paar Batterien pro Jahr kann man sich ja wohl leisten.
 
von Philipp
am 14. Oktober 2009, 19:54 Uhr
Wikipedia Reader für unterwegs
Ich lese mittlerweile in verschiedenen Magazinen mit Verwunderung über diesen Wikipedia Reader. So was gibt es kostenlos schon seit Jahren in Form einer Offline Version von Wikipedia für PDAs als Mobipocket Version - siehe de.wikipedia.org/... Natürlich in Deutsch.
 
von Laszlo-Lebrun
am 14. Oktober 2009, 20:50 Uhr
Welch einer Neuigkeit!
Wikipedia habe ich seit Jahren auf dem Handy.
Für umme.
Man google nach Mobipocket und Wikipedia.
Wozu ein anderes Gerät bezahlen, mit Batterien versorgen und mitschleppen?
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