Studie: Firmen sollten Nutzung von Social Networks fördern

Kontrollen und Verbot sind kontraproduktiv

Unternehmen sollten ihren Mitarbeitern die Nutzung von Social Networks nahelegen, anstatt sie zu verbieten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des britischen Think-Tanks Demos. Denn Facebook, MySpace und ähnliche Online-Treffpunkte sind der Studie zufolge ein nützliches Instrument, um die Kommunikation innerhalb einer Firma zu fördern. Versuche, die Angestellten bei ihren Networking-Aktivitäten zu kontrollieren oder diese ganz zu untersagen, könnten den Unternehmen langfristig sogar schaden, sagen die Forscher.

Die Technologie zu nutzen, um Kontakt zu Ex-Mitarbeitern und potenziellen Kunden zu halten, könne die Produktivität steigern, heißt es in der Studie. Auf den ersten Blick erscheine es vielleicht unlogisch, aber den Angestellten mehr Freiheiten und Flexibilität einzuräumen, erzeuge dauerhafte Stabilität, so Studienautor Peter Bradwell.

Setze ein Unternehmen Networking ein, so müsse dies aber auch zielgerichtet und nach klaren Regeln verlaufen, räumt der Demos-Bericht ein. Es sei durchaus notwendig, den Mitarbeitern Grenzen aufzuzeigen, die sich rein privat und ununterbrochen während der Arbeitszeit mit ihren Netzwerken beschäftigten. Im richtigen Maß jedoch sollten Organisationen und Firmen ihren Mitarbeitern physischen und virtuellen Raum geben, um sich zu entwickeln und ihre Ideen zu sondieren.

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