Bericht: Post verlangt 20 Cent pro De-Mail
Die Deutsche Post will für einen rechtsverbindlichen elektronischen Brief (De-Mail) angeblich eine Gebühr von rund 20 Cent erheben. Das meldet die Wirtschaftswoche unter Berufung auf Unternehmenskreise.
Konkurrenten wie 1&1 planen eher mit 15 Cent pro De-Mail. Es seien aber auch einstellige Centbeträge denkbar, sagte der für web.de und gmx.de zuständige 1&1-Vorstand Jan Oetjen der Zeitung. Die endgültige Preisstrategie habe man noch nicht festgelegt.
Ein im Internet aufgegebener Brief, der anschließend ausgedruckt und vom Briefträger zugestellt wird, soll 46 Cent kosten, wie die Post Mitte Januar mitgeteilt hatte. Der ehemalige Monopolist will vor allem mit Zuverlässigkeit und Datenschutz werben. Zu den möglichen Kunden zählen große Versicherungen und Unternehmen, die etwa Lohnabrechnungen, Rechnungen, Policen und Tarifänderungen bisher per Brief verschicken. Die Post erhofft sich von Online-Briefen einen dreistelligen Millionenumsatz im ersten Jahr.
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