Hauptprodukt ist das IBM Intelligent Cluster - eine in einer Reihe von Ausbaustufen erhältliche integrierte Appliance. Eine Anpassung an Branchen wie Luft- und Raumfahrt oder Elektronik soll folgen. Die Auslieferung beginnt im dritten Quartal.

IBM[1] hat eine Reihe von Supercomputing-Produkten gestartet[2], mit denen Unternehmen ihre Private Cloud[3] um High-Performance Computing (HPC[4]) erweitern können. Dazu zählen die IBM HPC Management Suite[5], der HPC Cloud Implementation Services[6] und die Hardware-Appliances der Reihe IBM Intelligent Cluster.
Die Produkte sollen es "Firmen in Branchen wie Öl, Gas oder Herstellung mit großen Mengen unstrukturierter Daten" ermöglichen, interne Computing-Ressourcen zu einem Pool zusammenzufassen, schreibt IBM. Man wolle ihnen auch helfen "auf die Datenfluten zu reagieren, die verarbeitet und analysiert werden müssen".
Die Pressemeldung[2] zitiert außerdem IBMs Vizepräsident für HPC, Brian Connors: "Die heutige Ankündigung ist eine Weiterentwicklung von IBMs Cloud-Strategie und seiner Fähigkeit, auf Workloads und Branchen optimierte, sofort einsatzfähige Cloud-Lösungen auszuliefern und so sowohl Kosten zu reduzieren als auch Ressourcen einzusparen." Er stellt die HPC-Produkte in den Rahmen der SmartCloud[6]-Initiative, in deren Rahmen IBM versucht, sein Public-Cloud-Angebot eng mit Hard- und Software-Angeboten für den Kunden zu verknüpfen.
Die Produkte sollen nun noch an bestimmte Branchen angepasst werden, darunter Elektronik, Fahrzeugtechnik sowie Luft- und Raumfahrt.
Hauptprodukt ist das IBM Intelligent Cluster[7], eine in einer Reihe von Ausbaustufen erhältliche integrierte Appliance. Sie basiert aus Bladeservern, Enterprise-Servern, iDataPlex-Servern oder Rackservern von IBM, Switches von Blade Network, Cisco, Force10, LG Ericsson oder Voltaire, Adaptern von Chelsio oder Mellanox, Infiniband-Switches von Mellanox, QLogic oder Voltaire, Fiberchannel von Brocade, Emulex oder QLogic und Storage aus IBMs eigenem Angebot System Storage.
Die Hard- und Software für HPC in der Private Cloud werden IBM zufolge im dritten Quartal 2011 erhältlich sein.
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