IBM führt Supercomputing-Produkte für Private Clouds ein

(http://www.zdnet.de/news/41554190/ibm-fuehrt-supercomputing-produkte-fuer-private-clouds-ein.htm)

von Jack Clark und Florian Kalenda, 10. Juni 2011

Hauptprodukt ist das IBM Intelligent Cluster - eine in einer Reihe von Ausbaustufen erhältliche integrierte Appliance. Eine Anpassung an Branchen wie Luft- und Raumfahrt oder Elektronik soll folgen. Die Auslieferung beginnt im dritten Quartal.

Logo von IBM

IBM[1] hat eine Reihe von Supercomputing-Produkten gestartet[2], mit denen Unternehmen ihre Private Cloud[3] um High-Performance Computing (HPC[4]) erweitern können. Dazu zählen die IBM HPC Management Suite[5], der HPC Cloud Implementation Services[6] und die Hardware-Appliances der Reihe IBM Intelligent Cluster.

Die Produkte sollen es "Firmen in Branchen wie Öl, Gas oder Herstellung mit großen Mengen unstrukturierter Daten" ermöglichen, interne Computing-Ressourcen zu einem Pool zusammenzufassen, schreibt IBM. Man wolle ihnen auch helfen "auf die Datenfluten zu reagieren, die verarbeitet und analysiert werden müssen".

Die Pressemeldung[2] zitiert außerdem IBMs Vizepräsident für HPC, Brian Connors: "Die heutige Ankündigung ist eine Weiterentwicklung von IBMs Cloud-Strategie und seiner Fähigkeit, auf Workloads und Branchen optimierte, sofort einsatzfähige Cloud-Lösungen auszuliefern und so sowohl Kosten zu reduzieren als auch Ressourcen einzusparen." Er stellt die HPC-Produkte in den Rahmen der SmartCloud[6]-Initiative, in deren Rahmen IBM versucht, sein Public-Cloud-Angebot eng mit Hard- und Software-Angeboten für den Kunden zu verknüpfen.

Die Produkte sollen nun noch an bestimmte Branchen angepasst werden, darunter Elektronik, Fahrzeugtechnik sowie Luft- und Raumfahrt.

Hauptprodukt ist das IBM Intelligent Cluster[7], eine in einer Reihe von Ausbaustufen erhältliche integrierte Appliance. Sie basiert aus Bladeservern, Enterprise-Servern, iDataPlex-Servern oder Rackservern von IBM, Switches von Blade Network, Cisco, Force10, LG Ericsson oder Voltaire, Adaptern von Chelsio oder Mellanox, Infiniband-Switches von Mellanox, QLogic oder Voltaire, Fiberchannel von Brocade, Emulex oder QLogic und Storage aus IBMs eigenem Angebot System Storage.

Die Hard- und Software für HPC in der Private Cloud werden IBM zufolge im dritten Quartal 2011 erhältlich sein.

Bildergalerie

IDC-Studie: Cloud-Pläne deutscher Firmen[8]

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URLs in diesem Artikel:
[1] = http://www.ibm.com
[2] = http://www.ibm.com/press/us/en/pressrelease/34704.wss
[3] = http://www.zdnet.de/it_business_strategische_planung_virtual_private_cloud_kompromiss_zwischen_kosten_und_rechtlichen_anforderungen_story-11000015-41549540-1.htm
[4] = http://www.zdnet.de/news/wirtschaft_investition_hardware_intel_stellt_hpc_roadmap_vor_story-39001021-41532758-1.htm
[5] = http://www.ibm.com/systems/deepcomputing/solutions/cloud/hpc_mgmt_suite.html
[6] = http://www.ibm.com/cloud-computing/us/en/
[7] = http://www.ibm.com/systems/x/hardware/cluster/
[8] = http://www.zdnet.de/galerie/41553613/idc-studie-cloud-plaene-deutscher-firmen.htm#sid=41554190