Mit dem Geld will es langfristige Schulden abbezahlen. 2010 machte es einen Verlust von 871 Millionen Dollar bei 5 Milliarden Dollar Einnahmen. Unter anderem wickeln die Deutsche Bank, Goldman Sachs und JPMorgan den Börsengang ab.

Avaya[1] hat bei der US-Börsenaufsicht SEC[2] seinen Börsengang beantragt[3]. Es plant, so rund ein Milliarde Dollar einzunehmen, die es dem Antrag zufolge unter anderem dafür verwenden will, "bestimmte längerfristige Schulden zurückzuzahlen".
Bei Einnahmen von 5 Milliarden Dollar im Jahr 2010 fuhr Avaya einen Verlust von 871 Millionen Dollar ein. Am 31. März 2011 lagen seine Schulden bei 6 Milliarden Dollar.
Avaya ist auf Enterprise-Networking- und Telefon-Technologien spezialisiert. Derzeit versucht es, sein Geschäft im Bereich Switches für Rechenzentren[4] auszubauen. Im Juni 2010 hatte es seine Zusammenarbeit mit HP[5] im Vertrieb von Unified-Communications-Lösungen intensiviert.
Für Avaya ist es nicht der erste Gang an die Börse. 2000 wurde es erst von Lucent Technologies[6] abgespalten und anschließend in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. 2007 kauften es zwei private Wagniskapitalfirmen für rund 9,2 Milliarden Euro auf[7]: TPG Capital und Silver Lake.
Die Investoren setzten sich knapp gegen Nortel[8] durch - ironischerweise, weil Avaya zwei Jahre später Nortels Enterprise-Solutions-Sparte[9] übernahm.
Avayas Antrag zufolge werden die folgenden Banken den Börsengang abwickeln: Bank of America, Barclays Capital, Citigroup[10], Credit Suisse[11], Deutsche Bank[12], Goldman Sachs, JPMorgan, Morgan Stanley und UBS Investment.
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