SAS wird nächsten Monat seine Business-Intelligence-Lösungen (BI) auch auf dem iPad und dem iPhone verfügbar machen. Die nötigen Apps hat es zusammen mit Mellmo entwickelt, einem Spezialisten für mobiles BI.
Mellmo hat bereits ähnliche Verträge mit Anbietern wie Oracle, IBM, Salesforce oder Microsoft geschlossen. SAS folgt also nur der Konkurrenz nach. Voraussetzung für die Nutzung der Apps ist ein SAS-Enterprise-BI-Server.
Wie eine Forrester-Studie zeigt, ist es gerade mobile BI, vor der die Anwender zurückschrecken: Die Verbreitung von mobiler BI bleibt hinter der von CRM oder anderen Geschäftsanwendungen stark zurück. Dennoch sehen Anwender, aber auch Hersteller zahlreiche vielversprechende Möglichkeiten mit mobilem BI. Die Vorreiterrolle hat SAP inne. Spätestens mit der Übernahme von Sybase machten die Walldorfer klar, wo sie die Zukunft von Unternehmensanwendungen sehen. Mit dem jüngst erschienenen Release 4.0 der Business-Intelligence-Suite Business Objects setzt SAP ebenfalls stark auf mobile Nutzung und hat die Oberfläche der gesamten Lösung dahingehend überarbeitet. Mit Samsung SDS hat SAP außerdem eine Lösung auf Basis von BusinessObjects für Android-Geräte realisiert
Der Forrester-Analyst Boris Evelson geht davon aus, dass spätestens mit Tablet-PCs mobile BI-Anwendungen ihren Siegeszug antreten werden, denn Tablets böten genügend "Platz auf dem Bildschirm", um auch analytische Anwendungen übersichtlich darstellen zu können.
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