Die Handelsplattformen wollen Käufer aus den USA mit Händlern aus China zusammenbringen. Amerikanische Verkäufer sollen künftig billig in Asien produzieren. Im Sommer hatte Alibaba zwei US-Firmen übernommen.
Ebay[1] und sein chinesischer Konkurrent Alibaba[2] haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Sie suchen nach Möglichkeiten, ihre Kräfte zu bündeln, wie PC World[3] berichtet.
"Heute liegt unser Focus in China darauf, nicht mit dem heimischen Markt zu konkurrieren", sagte Ebay-CEO John Donahoe in einer Rede in Hangzhou. Für Jack Ma, Chief Executive der Alibaba-Gruppe, ist die Zusammenarbeit eine "riesige Chance": "Wenn wir zu stark konkurrieren, tut das kleinen Händlern nicht gut."
Den beiden Unternehmen zufolge ergeben sich zwei Vorteile aus der Partnerschaft: Ebay greift Alibaba unter die Arme, indem es amerikanische Käufer mit chinesischen Verkäufern zusammenbringt. Ebays eigene Online-Händler können Alibaba dazu nutzen, an Billighersteller in China heranzukommen, die ihre Produkte kostengünstig produzieren.
Zur Alibaba-Gruppe gehört neben Alibaba.com[2], einer B2B-Handelsplattform für Kleinunternehmen, auch Taobao[4], Chinas größte Einzelhandelsplattform. Im Sommer 2010 hatte Alibaba zwei US-Firmen aufgekauft: Vendio[5] und Auctiva[6], zwei Kleinunternehmen, die Auktionstools für eBay anbieten. Die Übernahmen seien ein Weckruf für Ebay gewesen, was Alibabas internationale Expansionpläne angehe, mutmaßte David Wei, CEO von Alibaba.com.
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