Die Serversoftware kommt in drei Varianten für unterschiedliche Firmengrößen. Nur die Enterprise-Version ermöglicht Peer-Assisted Networking. Alle sind aber für Kopierschutz und Compliance ausgelegt.
Adobe[1] stellt heute auf der Veranstaltung IBC 2010[2] in Amsterdam Flash Media Server 4[3] vor. Das Update soll es leichter machen, Online-Videos für verschiedene Bildschirmgrößen anzupassen. Das soll es Flash-Anbietern erleichtern, etwa Videos für Fernseher und Smartphones gleichzeitig auszuliefern.
Außerdem neu ist eine den Server unterstützende Peer-to-Peer-Technik namens "Peer-Assisted Networking[4]", die Bandbreite reduzieren hilft. Endnutzer können sie im Flash-Client aktivieren oder ausschalten.
Die vierte Version von Flash Media Server kommt in drei Varianten: Flash Media Streaming Server 4, Flash Media Interactive Server 4 und Flash Media Enterprise Server 4. Sie entsprechen unterschiedlichen Firmengrößen. Peer-Assisted Networking beispielsweise können nur Nutzer der Enterprise-Version anbieten.
Die Server-Programme würden üblicherweise von Content Delivery Networks (CDN[5]) genutzt, sagt Flash-Manager Ashley Still. Sie kämen mit Kopierschutz ebenso zurecht wie mit der Einhaltung von Compliance-Anforderungen.
Flash Media Streaming Server kostet 995 Dollar, Media Interactive Server 4500 Dollar. Für die High-End-Version Media Enterprise Server macht Adobe individuelle Angebote.

Adobe Flash Media Server 4 kommt in drei Varianten für kleine bis große Unternehmen (Bild: Adobe).
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