Zwei Sicherheitslücken in der Browser-Engine WebKit ermöglichen das Ausführen von Schadcode. Betroffen sind die Safari-Versionen für Mac OS Tiger, Leopard und Snow Leopard sowie Windows. Die Updates lösen auch Probleme beim Senden von Web-Formularen.
Apple[1] hat neue Versionen seines Browsers Safari[2] für Mac OS 10.5 Leopard und Snow Leopard, 10.4 Tiger sowie Windows veröffentlicht. Sie schließen unter anderem zwei kritische Sicherheitslücken[3] in der Browser-Engine WebKit, die Angreifer zum Einschleusen und Ausführen von Schadcode nutzen können.
Safari 5.0.2[4] behebt zudem Probleme beim Absenden von Web-Formularen. Fehler bei der Darstellung von Ergebnissen der Google-Bildersuche nach Installation von Flash 10.1 sollen nun ebenfalls der Vergangenheit angehören.
Darüber hinaus stellt der Browser jetzt eine verschlüsselte und authentifizierte Verbindung zu Safaris Erweiterungsgalerie her. In der Windows-Version hat Apple zusätzlich ein Sicherheitsloch gestopft, das ebenfalls Schadcode-Ausführung ermöglicht.
Safari 4.1.2 für Tiger[5] beseitigt außer den beiden kritischen Schwachstellen lediglich das Problem mit den Web-Formularen.
Auch für den in iLife enthaltenen Website-Baukasten iWeb[6] hat Apple ein Update bereitgestellt. Version 3.0.2[7] verbessert die Kommentar- und Suchfunktion. Außerdem behebt sie Fehler beim Veröffentlichen von Websites über MobileMe.
Alle Updates können mittels der Softwareaktualisierung von Mac OS oder direkt von der Apple-Website[8] heruntergeladen werden.
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