Er taktet mit 1 GHz und kommt mit 1 MByte L2-Cache, Video-Hardwarebeschleunigung und GPS-Receiver. Die integrierte Grafikeinheit soll fünfmal leistungsfähiger sein als die des Vorgängers Hummingbird. Der Start der Massenproduktion erfolgt im ersten Halbjahr 2011.
Samsung[1] hat mit "Orion[2]" den Nachfolger seiner Smartphone-CPU Hummingbird[3] vorgestellt, die unter anderem das Galaxy S[4] antreibt. Der neue 45-Nanometer-Mobilprozessor basiert auf ARMs Cortex-A9-Design[5] und soll künftig in Smartphones, Netbooks und Tablets zum Einsatz kommen.
Die beiden Kerne des Orion laufen mit 1 GHz Takt und können auf je 32 KByte Daten- und Befehls-Cache[6] zugreifen. Hinzu kommt 1 MByte L2-Cache.
Speicherinterface und Bus-Architektur des Orion ermöglichen laut Samsung Full-HD-Videowiedergabe und Action-Spiele in 3D. Beispielsweise ist Hardwarebeschleunigung integriert, etwa in Form von Video-Encodern und -Decodern, die Videowiedergabe und -aufnahme mit 30 Bildern pro Sekunde und einer Auflösung von bis zu 1080p unterstützen.
Gegenüber der PowerVR-SGX540[7]-GPU des Hummingbird soll die in Orion integrierte Grafikeinheit eine fünfmal höhere 3D-Leistung bieten. Sie kann bis zu drei Displays gleichzeitig ansteuern, zwei interne und ein externes wie Fernseher oder Beamer mit HDMI-1.3a-Anschluss.
Der neue Prozessor kommt mit NAND-Flash, moviNAND und über SATA oder eMMC angebundenen SSDs sowie Festplatten zurecht. Zudem arbeitet er mit DDR3- oder LPDDR2-Speicher zusammen. Er enthält auch einen eingebauten GPS-Receiver.
Samsung will erste Testmuster des Orion im vierten Quartal an ausgewählte Kunden ausliefern. Die Massenfertigung des Zweikern-Mobilprozessors soll in der ersten Jahreshälfte 2011 anlaufen.

Im Gegensatz zum Vorgänger Hummingbird basiert Orion nicht auf dem Cortex-A8-Design von ARM, sondern auf der neuen Cortex-A9-Architektur (Bild: Samsung).
Themenschwerpunkt: Android[8]
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