Der plattformübergreifende Dienst wird noch diesen Herbst in Deutschland starten. Verträge mit acht der größten Filmstudios sind unter Dach und Fach. Mit Qriocity lassen sich verschiedene Sony-Geräte miteinander verbinden.

Sony[1] hat im Vorfeld der 50. Internationalen Funkausstellung in Berlin (IFA[2]) seine Video-on-Demand-Plattform "Qriocity" - vormals Sony Online Services - präsentiert, die internetfähige Sony-Geräte verbindet. Damit könne man langfristig und plattformübergreifend eine Reihe digitaler Inhalte anbieten, etwa Videos, Musik und E-Books, sagte Fujio Nishida, Präsident von Sony Europa.
Qriocity wird noch diesen Herbst in fünf europäischen Ländern zur Verfügung stehen: Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien. In den USA ist der Dienst im April gestartet.
Es gibt Vereinbarungen mit den Filmstudios 20th Century Fox[3], Lionsgate[4], Metro-Goldwyn-Mayer[5] (MGM), NBC Universal[6], Paramount[7], Sony Pictures Home Entertainment[8], Walt Disney[9] und Warner Bros[10]. Die Integration eines cloudbasierten Musikdienstes ist bis Ende des Jahres geplant.
Zweites großes Thema auf der IFA ist 3D[11]: "Die Entwicklung schreitet voran - so schnell und konstant wie der Harmonie-Express in China. Und in diesem 3D-Express verfügt Sony zweifelsfrei über den stärksten Motor", verkündete Sony-CEO Howard Stringer.
Unter anderem präsentierte Stringer einen Heimkino-Projektor[12] (VPL-VW90ES) mit einer Full-HD-Auflösung von 1080p, einen Vaio-Laptop mit 3D und LED-Backlight sowie einen HDTV-Dienst namens Sony Internet-TV, eine Kooperation mit Google[13]. Auch die PlayStation[14] wird ab Oktober BluRays mit 3D unterstützen.

Mit "Qriosity" lassen sich verschiedene Sony-Geräte plattformübergreifend verbinden (Bild: Sony).
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