Die saudi-arabische Telekombehörde hat zugestimmt, RIMs Dienste nicht komplett zu blockieren. Der Blackberry-Hersteller hat einen Teil der Sicherheitsanforderungen des Landes erfüllt. Über weitere wird noch verhandelt.
Im Streit um den Behördenzugriff[1] auf die Blackberry-Dienste von Research In Motion[2] (RIM) haben sich Saudi-Arabien und RIM vorläufig geeinigt. Ein Teil der Anforderungen des Landes ist mitterweile erfüllt worden. Das hat die saudi-arabische Telekommunikationsbehörde CITC[3] mitgeteilt.
Das islamische Königreich sei aus diesem Grund dazu entschlossen, RIMs Blackberry-Dienste nicht - wie vergangene Woche angekündigt[4] - zur Gänze zu blockieren, so die Nachrichtenagentur Reuters[5] in einem Bericht.
Reuters zufolge gab die CITC bekannt, mit den drei einheimischen Telekommunikationsanbietern weiter daran zu arbeiten, die restlichen Bedenken auszuräumen. RIM war Saudi-Arabien letztlich entgegengekommen[6], obwohl das Unternehmen zuvor angekündigt hatte, sich keiner Regierung beugen[7] zu wollen. Auch in Indien hat RIM Berichten lokaler Medien zufolge[8] den Behörden des Landes bereits Zugeständnisse gemacht.
Unterdessen kündigte der Libanon[9] Untersuchungen der Blackberry-Services an. Angeblich würde die verschlüsselte Übertragung der Daten es Spionen erleichtern, ihre Machenschaften vor den Behörden zu verheimlichen. Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen RIMs Dienste ab Oktober sperren[1]. Auch dort sind Sicherheitsbedenken der Grund.
ZDNet.de für mobile Geräte: m.zdnet.de [10]
ZDNet.de steht nun auch in einer für mobile Geräte optimierten Version zur Verfügung. Unter m.zdnet.de[10] finden Sie Nachrichten, Blogs und Testberichte.
[1] = http:/
[2] = target=
[3] = http:/
[4] = http:/
[5] = http:/
[6] = http:/
[7] = http:/
[8] = http:/
[9] = http:/
[10] = http:/