Das Unternehmen nutzt die 2,6-GHz-Frequenz. Bestehende Basisstationen sollen umgerüstet werden. Der Zeitpunkt der kommerziellen Verfügbarkeit ist noch nicht bekannt.

O2 will den LTE-Pilotbetrieb in München und Halle noch in diesem Jahr starten (Foto: O2).
O2[1] will noch in diesem Jahr in München und Halle einen Pilotbetrieb von LTE starten. Das Unternehmen nutzt dazu die 2,6-GHz-Frequenz.
Zusätzlich werden in den Vororten Ebersberg östlich von München sowie in Teutschenthal westlich von Halle Frequenzen der sogenannten Digitalen Dividende (800 MHz) für zwei weitere LTE-Piloten verwendet. O2 will für beide Testläufe bestehende Basisstationen umrüsten, neue Standorte sind nicht geplant. Der Aufbau der Netze beginnt im September.
Technische Partner sind Huawei[2] und Nokia Siemens Networks[3]. Die beiden Netze sollen vorerst nicht in den kommerziellen Betrieb gehen. Wann LTE für Endkunden verfügbar sein wird, hat O2 nicht angekündigt. In München soll das LTE-Netz im gleichen Gebiet und parallel mit dem bereits bestehenden HSPA+-Netz betrieben werden.
Im Mai hatten Vodafone, die Deutsche Telekom[4] und Telefónica O2[1] Frequenzblöcke für den LTE-Ausbau ersteigert[5]. E-Plus[6] ging bei der Auktion leer aus, will aber LTE-Kapazitäten bei Mitbewerbern mieten.
Die Telekom hat Mitte Juni in Brandenburg damit begonnen[7], erste LTE-Basisstationen einzurichten. Bis zum Jahresende will sie 500 ostdeutsche Ortschaften ohne Breitbandanbindung erschließen. Vodafone plant, sein Netz ab Ende September umzurüsten[8]. 2011 sollen dann 1500 Mobilfunkstationen mit der Technik ausgestattet sein.
Einer Studie des Marktforschungsunternehmens Maravedis[9] zufolge wird die Zahl der LTE-Nutzer bis 2015 weltweit auf über 200 Millionen wachsen[10]. Dual-Mode-Handys, die sowohl UMTS als auch LTE unterstützen, sollen die Akzeptanz der neuen Technologie bei Verbrauchern steigern.
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