Der 23-Jährige soll auch der Autor des Schadcodes gewesen sein. Er wurde in Slowenien verhaftet. Die Fahnder hoffen darauf, nun weitere sogenannte "Botherder" zu schnappen.
Das FBI[1] und andere Fahndungsbehörden haben den Betreiber des Botnetzes[2] "Mariposa" (spanisch für "Schmetterling") in Slowenien geschnappt, berichtet Spiegel Online[3]. Der 23-Jährige soll 12,7 Millionen Computer in mehr als 190 Ländern infiltriert und Kreditkarten- sowie Bank-Login-Daten gestohlen haben.
"Iserdo" war offenbar der Drahtzieher; die Fahnder gehen derzeit davon aus, dass er Autor des "Mariposa"-Codes ist. Auch weitere sogenannte Botherder - "Hirten" eines Botnetzes - könnten jetzt leichter gefasst werden: Ihr Geschäftsmodell beruht darauf, die Kontrolle über das Netz infiltrierter PCs zu vermieten.
Anfang März[4] hatten die spanischen Behörden drei Hintermänner verhaftet. Zu den gekaperten Rechnern zählten Firmencomputer von etwa der Hälfte der Fortune-1000[5]-Unternehmen.
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