Die zweite Vorabversion verbessert unter anderem die Leistung der neuen JavaScript-Engine JägerMonkey. Sie basiert teilweise auf der im Apple-Browser Safari enthaltenen Technologie Webkit. Firefox 4 soll im Herbst erscheinen.

Der Firefox-Button bietet Zugriff auf die wichtigsten Optionen. Er ersetzt die Menüleiste (Screenshot: Seth Rosenblatt/CNET).
Mozilla[1] hat knapp drei Wochen nach der ersten Beta eine weitere Testversion von Firefox 4[2] veröffentlicht. Sie steht für Windows, Linux und Mac OS X[3] in 23 Sprachen zum Download bereit. Nach Entwicklerangaben enthält die Beta 2 zahlreiche neue Funktionen und eine verbesserte JavaScript-Performance.
Die auf der Webkit-Entwicklung basierende JavaScript-Engine JägerMonkey, die Bestandteil von Firefox 4 ist, hat Mozilla umfassend optimiert. Laut Release Notes mussten die Entwickler über 20.000 Zeilen Code[4] anpassen, um Optimierungen für verschiedene Prozessoren umzusetzen. Für die endgültige Version sind weitere Leistungssteigerungen zu erwarten, da noch nicht alle Bereiche von JägerMonkey angepasst wurden.
Äußerlich unterscheidet sich die Beta 2 unter Windows bis auf kleinere Anpassungen nicht von der ersten Vorabversion. Mac-Anwender werden allerdings die Anordnung der Tabs am oberen Fensterrand bemerken. Die Firefox-Variante für die Apple-Plattform unterstützt nun wie das Windows-Pendant das neue Layout von Firefox 4[5]. Hierzu hat Mozilla ein Video veröffentlicht[5]. Firefox 4 für Linux verfügt noch nicht über die neue Oberfläche. Sie ist erst für eine späteren Vorabversion geplant. Statt der Menüleiste erscheint unter Windows 7 und Vista eine einzelne Schaltfläche in der linken oberen Fensterecke, die mit einem Klick Zugriff auf die meistgenutzten Optionen bietet.
Neu ist die Funktion 'App-Tab', die Reiter verkleinert und nur das Website-Ico anzeigt. Google Chrome bietet mit 'Tab verankern' ein ähnliches Feature.
Der kommende Browser basiert auf Version 1.9.3 der Rendering-Engine Gecko[6], die Mozilla als Gecko 2[7] bezeichnet. Sie bringt auch Veränderungen für Web-Entwickler, etwa erweiterte Unterstützung von HTML-5-Funktionen. Dazu gehört der HTML 5 Parser[8], der Fehler beheben, die Interoperabilität steigern und die Performance erhöhen soll.
Programmierer können nun Erweiterungen erstellen, die nach der Installation keinen Neustart des Browsers benötigen. Das Jetpack SDK[9] soll zudem die Entwicklung beschleunigen. Die Mozilla-Website[10] listet alle unterstützten Webtechnologien auf.
Die Entwickler betrachten die Beta 2 als stabil und für den täglichen Einsatz geeignet. Allerdings könnten sich einige Funktionen noch bis zur Veröffentlichung der Final verändern. Auch die meisten Add-ons seien noch nicht auf ihre Kompatibilität zu Firefox 4 getestet worden. Weitere Betaversionen sollen im Abstand von zwei bis drei Wochen folgen, die Final im November 2010[11].
Eine vor allem in Sachen Performance verbesserte Version von Firefox ist dringend nötig. Gegenüber der Konkurrenz hat der Mozilla-Browser diesbezüglich Rückstand aufzuholen. In jüngster Zeit konnte vor allem Chrome Marktanteile auf Kosten von Firefox gewinnen. Schnelligkeit und Flexibilität gehören zu den Stärken des Google-Browsers.
- Download Firefox 4.0 Beta 2 (Windows)[12]
- Download Firefox 4.0 Beta 2 (Mac OS X)[13]
![Äußerlich unterscheidet sich die Beta 2 unter Windows bis auf kleinere Anpassungen nicht von der ersten Vorabversion. Mac-Anwender werden allerdings die Anordnung der Tabs am oberen Fensterrand bemerken. Die Firefox-Variante für die Apple-Plattform unterstützt nun wie das Windows-Pendant das neue <b>Layout von Firefox 4<sup>[5]</sup></b> (Screenshot: ZDNet.de). Äußerlich unterscheidet sich die Beta 2 unter Windows bis auf kleinere Anpassungen nicht von der ersten Vorabversion. Mac-Anwender werden allerdings die Anordnung der Tabs am oberen Fensterrand bemerken. Die Firefox-Variante für die Apple-Plattform unterstützt nun wie das Windows-Pendant das neue <b>Layout von Firefox 4<sup>[5]</sup></b>.](/i/story_media/41535427/firefox_4-v6-igs.jpg)
Äußerlich unterscheidet sich die Beta 2 unter Windows bis auf kleinere Anpassungen nicht von der ersten Vorabversion. Mac-Anwender werden allerdings die Anordnung der Tabs am oberen Fensterrand bemerken. Die Firefox-Variante für die Apple-Plattform unterstützt nun wie das Windows-Pendant das neue Layout von Firefox 4[5] (Screenshot: ZDNet.de).
Mehr Schutz im Netz: Security-Add-ons für Browser[15]
Sicheres Surfen und Schutz der Privatsphäre sind für viele Nutzer sehr wichtig. Mit nur wenigen Add-ons können Anwender den Browser gegen Schadcode absichern und ihre persönlichen Daten besser vor Gefahren schützen.
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